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Probebohren - Schnupperstudium Zahnmedizin in Witten

Am 14. und 15. April 2014 können Interessierte an der Uni Witten/Herdecke zwei Tage lang probeweise Zahnmedizin studieren

(PresseBox) (Witten, ) Unter dem Motto "Probieren kommt vor dem Studieren" organisiert das Team Campus Relations der Universität Witten/Herdecke im April erneut das Schnupperstudium Zahnmedizin. Den Beruf des Zahnarztes oder der Zahnärztin kennen die meisten in der Regel ja nur aus der Patientenperspektive. Wie es sich auf der anderen Seite des Bohrers anfühlt, das will diese Veranstaltung vermitteln. Denn für viele Schüler ist es nicht einfach, abzuschätzen, ob ein zahnmedizinisches Studium tatsächlich ihren Wünschen und Vorstellungen entspricht.

Interessierte Schüler und Quereinsteiger können sich im Rahmen eines Schnupperstudiums bereits zum zweiten Mal über diesen Studiengang informieren, an speziellen Lehrveranstaltungen teilnehmen, präparieren und mikroskopieren üben und auch am interdisziplinären Herzstück der UW/H, dem Studium fundamentale, teilnehmen. Darüber hinaus werden sie mit Professoren und Studierenden ins Gespräch kommen, die bereitstehen, um Fragen zum Studium aus erster Hand zu beantworten.

"Die Auftaktveranstaltung im Oktober vergangenen Jahres war ein voller Erfolg und wir haben von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern insgesamt sehr positive Rückmeldungen bekommen. Besonders gefallen hat ihnen die persönliche Nähe zu unseren Studierenden und Professoren sowie die Möglichkeit, erste praktische Einblicke in das Studium zu gewinnen. Vor allem die selbstständige Arbeit am sogenannten Phantomkopf mit der Möglichkeit, selbst zu bohren, Zähne zu schleifen oder an einem Backenzahn Füllungen zu setzen, kam extrem gut an", so Prof. Dr. Stefan Zimmer, Leiter des Departments für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an der UW/H.

"Da die Resonanz der Teilnehmer insgesamt sehr positiv war und auch das Teilnehmerinteresse in der Bewerbungsphase mit fast doppelt so vielen Bewerbern wie Plätzen sehr groß war, haben wir unsere Kapazitäten im Rahmen unserer Möglichkeiten ausgeweitet und die Zahl der Teilnehmerplätze von 40 auf 50 erhöht", so Zimmer weiter.

Interessierte können sich ab sofort und bis zum 28. Februar 2014 auf der Seite www.uni-wh.de/schnupperstudium für die Teilnahme am Schnupperstudium Zahnmedizin bewerben. Die Kosten (inkl. Verpflegung, Unterbringung und Materialkosten) betragen 475 Euro, verfügbar sind insgesamt 50 Plätze. Für Bildungspioniere werden zudem zehn Stipendien zur Verfügung stehen. "Bildungspioniere sind für uns Menschen, die als Erste in ihrer Familie studieren", erläutert Prof. Zimmer. "Ich komme selbst aus einer Arbeiterfamilie und begrüße die Regelung, zehn Interessenten ohne familiären Akademiker-Hintergrund die Teilnahme zu ermöglichen. Damit möchten wir die gewünschte Heterogenität in der Akademie und auch später im Studium sicherstellen."

Ausgewählt werden die Stipendiaten von einer studentischen Jury. Wer sich nach dem Besuch des Schnupperstudiums für ein Studium an der UW/H entscheide und im Auswahlverfahren bestehe, der brauche sich zudem keine Sorgen über hohe Studienbeiträge zu machen. "Als Universität, die sich überwiegend aus nicht-staatlichen Mitteln finanziert, sind wir zwar auf einen Beitrag unserer Studierenden zur Finanzierung ihres Studiums angewiesen", sagt Zimmer. "Dank des Umgekehrten Generationenvertrags können die Studierenden aber selbst entscheiden, ob sie diesen sofort oder erst später zurückzahlen, wenn sie im Beruf Geld verdienen. So stellen wir sicher, dass ein Studium an der UW/H nicht an der Frage der Finanzierung scheitert."

Aufgrund der großen Nachfrage wird das Schnupperstudium für Zahnmediziner künftig zwei Mal jährlich angeboten werden, einmal in den Osterferien, und einmal in den Herbstferien.

Über Private Universität Witten/Herdecke gGmbH

Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1983 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.750 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

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