Trotz Konjunkturkrise - IT-Fachkräfte in Nordrhein-Westfalen und Hessen gefragter denn je

(PresseBox) (Hamburg, ) Der deutsche IT-Arbeitsmarkt trotzt der Konjunkturkrise. Im Dezember 2008 waren 60 Prozent der 100 größten deutschen Unternehmen auf der Suche nach IT-Fachleuten. Noch im Februar letzten Jahres waren es 54 Prozent. Dabei gerät die Spitzenposition des südlichen Jobmotors langsam ins Wanken. Allein Nordrhein-Westfalen hat sein IT-Jobangebot von Februar bis Dezember 2008 mehr als verdoppelt, während die Stellenangebote in Bayern und Baden-Württemberg zurückgegangen sind. Das sind die Ergebnisse der Studie "IT-Jobscout 2009 - Stellen für Berufserfahrene" des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG.

Die westlichen Bundesländer haben in den letzten Monaten kräftig aufgeholt. So stammen 53 Prozent der 751 IT-Stellenangebote vom Dezember 2008 aus Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Zehn Monate zuvor hatten die südlichen Bundesländer noch die Nase vorn. Mehr als die Hälfte der Angebote kamen im Februar letzten Jahres aus Süddeutschland. Mittlerweile ist der Wert auf 39 Prozent geschrumpft.

Dennoch kann sich Bayern mit einem Drittel aller IT-Stellenangebote im Ländervergleich an der Spitze halten. Mit Bayern an erster, Nordrhein-Westfalen an zweiter und Hessen an dritter Stelle bilden diese Bundesländer die Top3-Arbeitsstandorte für IT-Fachkräfte. Dabei sind 19.000 offene IT-Stellen in der ITK-Industrie und 26.000 in den Anwenderbranchen angesiedelt, wie der Branchenverband BITKOM mitteilt.

Besonders stark hat sich die IT-Nachfrage in Nordrhein-Westfalen und Hessen entwickelt. Hier verdoppelten die Unternehmen ihre Jobofferten von Februar bis Dezember letzten Jahres. Im Vergleichszeitraum stammten 14 Prozent der Stellenangebote im IT-Bereich aus Hessen. Im Dezember 2008 waren es bereits 21 Prozent. Aus Nordrhein-Westfalen kommt inzwischen sogar jede vierte Anzeige. Gleichzeitig ist der Bedarf in Bayern und Baden-Württemberg abgeklungen. Im flächenmäßig größten Bundesland ist das Angebot von 43 auf 33 Prozent geschrumpft, in Baden-Württemberg von elf auf sechs Prozent.

In den nord- und ostdeutschen Bundesländern sind die Angebote dagegen nach wie vor rar gesät. Nur zwei Prozent der Stellen kommen aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen. Die Nachfrage ist in diesen Bundesländern sogar von fünf auf zwei Prozent gesunken. Weitere sechs Prozent der Stellen werden in den neuen Bundesländern angeboten, wobei ein leichter Anstieg zu verzeichnen ist (Februar 2008: 4 Prozent).

Eine Deutschlandkarte mit der Verteilung der Jobangebote ist auf Anfrage erhältlich.

Hintergrundinformationen

Für den "IT-Jobscout 2009 - Stellen für Berufserfahrene" hat die PPI AG die Online-Stellenangebote der 100 größten IT-Unternehmen Deutschlands untersucht und kann damit einen Querschnitt des deutschen IT-Stellenmarktes abbilden. Insgesamt wurden 751 Stellenanzeigen für Arbeitskräfte mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung von Unternehmen ab 750 Mitarbeiter im Dezember 2008 ausgewertet.

PPI AG Informationstechnologie

Die PPI Aktiengesellschaft ist seit 25 Jahren an den Standorten Hamburg, Kiel und Frankfurt erfolgreich für die Finanzbranche tätig. 2008 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 280 Mitarbeitern 35 Millionen Euro Umsatz in den drei Geschäftsfeldern Consulting, Software Factory und Electronic-Banking-Produkte. Im E-Banking liegt der Schwerpunkt auf sicheren und wirtschaftlichen Standardprodukten für die Kommunikation zwischen Firmenkunden beziehungsweise Privatkunden und ihrer Bank. In der Software-Entwicklung stellt PPI durch professionelle und verlässliche Vorgehensweise eine hohe Qualität der Ergebnisse und absolute Budgettreue sicher. Das Consulting-Angebot erstreckt sich von der strategischen über die bankfachliche bis zur IT-Beratung.

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