American Le Mans Series, 1. Lauf in Sebring, USA, Qualifying: Porsche 911 GT3 RSR auf der Pole Position

(PresseBox) (Stuttgart, ) Mit dem Porsche 911 GT3 RSR von Farnbacher Loles Racing holte Dirk Werner (Kissenbrück) im Qualifying zu den 12 Stunden von Sebring die Pole Position in der Klasse GT2. Auf dem welligen Flugplatzkurs im Herzen Floridas, auf dem die American Le Mans Series mit dem ältesten Sportwagenrennen der USA am Samstag in die neue Saison startet, war er 0,382 Sekunden schneller als Titelverteidiger Jörg Bergmeister (Langenfeld) im 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports.

"Ich habe nicht gedacht, dass ich schnell genug für die Pole bin. Auch mein Team hat mir über Funk gesagt, ich solle noch etwas zulegen. Doch als ich dann an die Box kam, waren alle anderen langsamer als ich", sagte Dirk Werner, der sich den 911 GT3 RSR im Rennen mit den Porsche-Werksfahrern Wolf Henzler (Nürtingen) und Richard Lietz (Österreich) teilt. "Wir haben seit Montag in Sebring getestet, das war sicherlich ein Vorteil. Das Team hat hart gearbeitet und ein gutes Set-up gefunden."

Trotz der Änderungen im technischen Reglement, das für den 911 GT3 RSR in dieser Saison einen kleineren Restriktor und fünf Millimeter mehr Bodenfreiheit vorschreibt, war auch Jörg Bergmeister mit seinem Auto zufrieden: "Auf den Geraden hatte ich zwar etwas weniger Power als gewohnt, in den Kurven aber denselben Grip und eine gute Balance", sagte er. Das Rennen bestreitet er zusammen mit seinen Porsche-Werksfahrerkollegen Marc Lieb (Ludwigsburg) und Patrick Long (USA), mit dem er bereits 2005 in Sebring gewonnen hat. Das sieht er als gutes Omen: "Die anspruchsvolle Strecke liegt uns. Wir sind gut gerüstet für das Rennen."

Ergebnis Qualifying Klasse GT2

1. Dirk Werner (D), Porsche 911 GT3 RSR, 2.03,051 Min.
2. Jörg Bergmeister (D), Porsche 911 GT3 RSR, 2.03,433
3. Gianmaria Bruni (I), Ferrari 430 GT, 2.03,487
4. Mika Salo (SF), Ferrari 430 GT, 2.03,829
5. David Murry (USA), Ford GT, 2:04,333
6. Dominik Farnbacher (D), Panoz Esperante, 2.04,437
7. Bill Auberlen (USA). BMW E92 M3, 2.04,566
8. Chris Hall (USA), Dodge Viper, 2.05,619
9. Johnny Cocker (GB), Aston Martin Vantage, 2.05,692
10. Nicky Pastorelli (NL), Porsche 911 GT3 RSR, 2.05,805

Das Zwölf-Stunden-Rennen in Sebring startet am Samstag, 21. März, um 10.30 Uhr Ortszeit (16.30 Uhr MEZ).

Daten und Fakten

Das ist die American Le Mans Series

Die 1999 ins Leben gerufene American Le Mans Series (ALMS) bietet den Fans spannenden Sportwagensport. Das Reglement basiert auf dem Regelwerk der 24 Stunden von Le Mans. In dieser Saison werden zehn Rennen in den USA und Kanada gefahren. Die traditionellen Höhepunkte sind die 12 Stunden von Sebring und das 1000-Meilen-Rennen "Petit Le Mans" in Road Atlanta. Die meisten Rennen dauern 2:45 Stunden. Die ALMS ist das amerikanische Gegenstück zur Le Mans Series (LMS) in Europa.

Das Starterfeld bilden zwei unterschiedliche Sportfahrzeug-Kategorien: Sportprototypen und Seriensportwagen. Sie sind in vier Klassen eingeteilt:
Klasse LMP1: Sportprototypen mit bis zu 700 PS und einem Mindestgewicht von 900 Kilogramm. Leistungsgewicht: rund 1,3 kg/PS.
Klasse LMP2: Sportprototypen mit rund 440 PS (bei Saugmotoren) und 850 Kilogramm Mindestgewicht. Leistungsgewicht: rund 1,9 kg/PS.
Klasse GT1: Stark modifizierte Seriensportwagen mit bis zu 650 PS und einem hohen Mindestgewicht von 1.125 - 1.325 Kilogramm.
Klasse GT2: Leicht modifizierte Seriensportwagen mit rund 450 PS und einem Mindestgewicht von 1.145 - 1.345 Kilogramm. In dieser Klasse ist der Porsche 911 GT3 RSR am Start.

Alle Rennwagen starten gleichzeitig, werden aber nach Klassen getrennt gewertet. Dieses System sorgt für abwechslungsreiche und spannende Rennen mit vielen Überholmanövern. Punkte gibt es nur für die Platzierung in der jeweiligen Klasse. Im Vorjahr gewann Porsche in der Klasse LMP2 mit dem RS Spyder nach 2006 und 2007 erneut die Meistertitel für Fahrer (Timo Bernhard/Romain Dumas) sowie für Hersteller Chassis, Hersteller Motor und Team (Penske Racing). In der Klasse GT2 sicherte sich Porsche mit dem 911 GT3 RSR die Meistertitel für Fahrer (Jörg Bergmeister/Wolf Henzler) sowie für Hersteller und Team (Flying Lizard Motorsports).

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