12 Stunden Sebring: Stelldichein der erfolgreichsten Renn-Porsche

(PresseBox) (Stuttgart, ) Im März 2008 feierte Porsche mit dem Sportprototypen RS Spyder einen sensationellen Gesamtsieg bei den 12 Stunden von Sebring. Traditionell wurde im Vorfeld des Rennens nun die Tafel mit dem Schriftzug des Gesamtsiegers in der Boxengasse des Sebring International Raceway installiert. Mit insgesamt 18 Gesamtsiegen und 65 Klassensiegen ist Porsche der erfolgreichste Hersteller beim Langstreckenklassiker in Florida. Wenige Tage vor dem Saisonauftakt der American Le Mans Series am 21. März kamen der erste und der jüngste Gesamtsieger-Porsche sowie die beiden erfolgreichsten Sebring-Siegertypen zu einem unwiederbringlichen Gruppenbild zusammen: Der 718 RS 60, der RS Spyder sowie die Modelle 935 und 962.

Den ersten Porsche-Gesamtsieg bei den 12 Stunden von Sebring holten im Jahr 1960 Hans Herrmann (D) und Olivier Gendebien (B) am Steuer eines gerade einmal 160 PS starken 718 RS 60 mit 1,6-Liter-Motor. Der kompakte und leichte Wagen besiegte dabei viele deutlich leistungsstärkere Konkurrenten, was ihm in den USA den Spitznamen "Giant Killer" einbrachte.

In den Jahren 1978 bis 1984 war der Porsche 935 in Sebring eine Klasse für sich. Sieben Mal in Folge ließ der rund 590 PS starke Sportwagen mit seinem 2,85 Liter großen Sechszylinder-Turbomotor alle Konkurrenten hinter sich. Das Siegerfahrzeug aus dem Jahr 1980 pilotierten Dick Barbour (USA) und John Fitzpatrick (GB).

Im Jahr 1985 knüpfte der Porsche 962, pilotiert von A.J. Foyt (USA) und Bob Wollek (F), nahtlos an die Erfolge des 935 an. Auch in den Jahren 1986, 1987 und 1988 passierte der 680 PS starke Sportprototyp mit einem 2,85 Liter großen Sechszylinder-Turbomotor in Sebring als Erster die Ziellinie.

Zwanzig Jahre nach dem letzten Porsche-Gesamtsieg von Klaus Ludwig (D) und Hans-Joachim Stuck (D) im 962 im Jahre 1988 triumphierten Timo Bernhard (D), Romain Dumas (F) und Emmanuell Collard (F) mit dem RS Spyder. Wie schon so oft in der Porsche-Rennsportgeschichte besiegte auch hier David den Goliath. Trotz eines Leistungsmankos von über 200 PS ließ das mit einem 478 PS starken 3,4-Liter-V8-Motor bestückte Fahrzeug der Klasse LMP2 alle Wagen der schnelleren LMP1-Kategorie hinter sich. Schlüssel zum Erfolg waren neben der besten Zuverlässigkeit und den kürzesten Standzeiten an der Box der günstigste Spritverbrauch aller Sportprototypen. Der Sieg beim Auftaktrennen in Sebring legte den Grundstein zur erfolgreichen Titelverteidigung in der American Le Mans Series (ALMS).

Am kommenden Wochenende gehen beim Saisonstart der ALMS insgesamt fünf Porsche GT3 RSR in der GT2-Klasse an den Start. Auch in dieser Kategorie gewann Porsche im Jahr 2008 sowohl das 12-Stunden-Rennen, als auch die Meisterschaft.

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