Qualitätssicherungssystem mit integrierten Sensoren für schnelle Remotewelding Applikationen

plasmo auf der EuroBLECH 2010

(PresseBox) (Wien, ) Auf der diesjährigen EuroBLECH 2010, die vom 26. - 30. Oktober in Hannover stattfindet, zeigt die plasmo Industrietechnik eine ihrer vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten für Remotewelding Applikationen. Mit der Laser-Remote-Welding -Technologie wurde ein Verfahren entwickelt, das in direktem Wettbewerb zum Punktschweißen steht. Die im Vergleich zum Punktschweißen 10- bis 15-fach höhere Schweißgeschwindigkeit, die frei programmierbare Nahtgeometrie und die nur einseitig notwendige Zugänglichkeit zu der Fügestelle sind Eigenschaften, die das Remote-Welding attraktiv machen. Insbesondere durch die auf dem Einsatz von höchstfesten Stählen basierenden Leichtbaukonzepte gewinnt das Remote-Welding eine weitere Zukunftsperspektive.

Qualitätsanforderungen

Die gestiegenen Qualitätsanforderungen an in Serie produzierter Komponenten in vielen Industriezweigen lassen sich häufig nur noch durch eine 100%ige Endprüfung realisieren. Auch die Frage nach der Validierbarkeit der Produktionsprozesse tritt immer stärker in den Vordergrund. Besonders offensichtlich ist dies in der Elektronikindustrie und in der Automobilindustrie, wo auch Remote-Welding-Verfahren vermehrt zum Einsatz kommen.

Aufbau und Funktionsweise der Inline Prüfmittel für Remote-Welding

Die processobserver Baurreihe basiert auf der Auswertung der sichtbaren und infraroten Lichtemissionen, die für I.O.- und N.i.O-Schweißungen unterschiedlich sind. Hierzu wird das Prozesslicht über sechs Lichtleiter, die in die Schweißoptik integriert sind, zu einem Sensor geführt und ausgewertet. Die Emissionswerte für eine i.O.-Schweißung müssen innerhalb einer vorausbestimmten Streubreite liegen. Diverse über Jahre entwickelte Algorithmen erkennen sicher relevante Prozessschwankungen, die beim Remote-Schweißen auftreten. Dadurch ist es möglich, jede Naht auf Basis der vorgegebenen Qualitätskriterien zu prüfen und eine systemseitige IO/NIO Entscheidung herbeizuführen, ob eine Nacharbeit notwendig und das Bauteil entsprechend aus dem Prozess auszuschleusen ist. Bei komplexen Bauteilen, wie Sitzgarnituren und Automobiltüren mit bis zu 1000 Nähten, liegen die Auswertung aller Nähte mit dem Ende der Bauteilverarbeitung vor. Naht zu Nahtzeiten von bis 10ms sind durch die Raumabdeckung des Remoteschweißraums ohne Problem möglich.

Dokumentation der Prüfergebnisse

Zur vollständigen Dokumentation aller Schweißnähte der produzierten Bauteile werden sämtliche Prüfergebnisse in einer Datenbank gespeichert. Neben der Information der Bauteilnummer werden detaillierte Informationen (siehe Bild 3) zu den einzelnen Schweißnähten sowohl naht- als auch bauteilbezogen gesichert und dokumentiert.

Dies ermöglicht eine lückenlose Dokumentation und bildet die Basis für die Visualisierung und kontinuierliche weitere Verbesserung des Produktionsprozesses und der Schweißprozessqualität durch statistische Verfahren.

Visualisierung

Zur schnellen Nahtoptimierung können sämtliche Prüfergebnisse am Arbeitsplatz oder an einem Offline AP dargestellt werden. Für den Werker wird z.B. die Position der automatisch durchgeführten Prüfung der Schweißnähte direkt am Bildschirm farblich durch rot oder grün angezeigt. Zusätzlich stehen umfangreiche Detailinformationen in Form von statistischen Auswertungen über mehrere Schichten direkt an den Fertigungsanlagen zur Verfügung oder werden im übergeordneten System abgespeichert. Über eine weitere externe Visualisierung am Bildschirm können dem Werker die Schweißnähte später in der Produktion angezeigt werden und ggf. nachbearbeitet werden.

EuroBLECH 2010/Hannover: Halle 11, Stand D24

Plasmo Industrietechnik GmbH

plasmo ist ein innovatives, weltweit agierendes Technologieunternehmen für automatisierte Qualitätssicherungssysteme in der produzierenden Industrie. 2003 gegründet, ist plasmo führend in der Echtzeit-Qualitätskontrolle für Schweißprozesse. Das breite Portfolio im Bereich Qualitätssicherung umfasst Laserleistungsmessung, Kontrolle von Schweißprozessen, Überwachung von Schweißnähten, geometrischen Formen und Oberflächen, maßgeschneiderte Lösungen im Bereich industrieller Bildverarbeitung, Analysesoftware sowie ausgedehnte Serviceangebote. Das Expertenteam begleitet seine Kunden von der Definition der Prüfaufgabe bis hin zur Realisierung des Prüfsystems. Fast alle in Europa produzierten Fahrzeuge von Audi bis VW, aber auch Weiße Ware und viele andere Industrieprodukte passieren in der Fertigung die innovativen Prüfsysteme von plasmo. International vertrauen namhafte Kunden von ABB über Hettich bis Magna und zahlreiche Automobilhersteller wie Audi, BMW, Daimler, PSA, Suzuki, Volvo oder der holländische Stahlhersteller Corus auf Qualität und Qualitätssicherung von plasmo. Im Jahr 2008 erwirtschaftete das 20köpfige Unternehmen mit Hauptsitz in Wien einen Umsatz von 1,8 Mio. EUR. 2008 eröffnete das neue plasmo-Büro in Deutschland und auch die plasmo-Vertriebspartner in Japan, Belgien, Niederlande und Luxemburg starteten ihre Aktivitäten.

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