Phoenix Solar AG weitet im dritten Quartal Auslandsgeschäft aus

(PresseBox) (Sulzemoos, ) .
- Auslandsgeschäft dominiert mit mehr als 55 Prozent Umsatzanteil
- Inlandsgeschäft erwartungsgemäß schwächer aufgrund von Vorzieheffekten im ersten Halbjahr
- Vorjahresumsatz zum Ende des dritten Quartals fast erreicht; EBIT deutlich überschritten

Die Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93), ein im TecDAX notiertes, international führendes Photovoltaik-Systemhaus, legt heute den Bericht zum 30. September 2010 vor. Das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres stand vor allem unter dem Einfluss außerplanmäßiger Absenkungen der Einspeisevergütungen für Photovoltaikstrom in Deutschland zwischen acht und 13 Prozent zum 1. Juli 2010. Erwartungsgemäß ging daraufhin die inländische Nachfrage in den Sommermonaten stark zurück. Phoenix Solar baute im Berichtsquartal vor allem das Geschäft im europäischen Ausland aus. Im Rahmen der weiteren Internationalisierungsstrategie nahm die Tochtergesellschaft in den USA im September die operative Tätigkeit auf und es wurde eine Landesgesellschaft in Malaysia gegründet.

Auslandsgeschäft dominiert drittes Quartal

In der Berichtsperiode vom 1. Juli bis zum 30. September 2010 dominierte das Geschäft im Ausland mit 55,5 Prozent Umsatzanteil gegenüber lediglich 7,6 Prozent in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Von 95,3 Millionen Euro Gesamtumsatzerlösen im Phoenix Solar Konzern kamen damit 52,8 Millionen Euro aus dem Ausland (Q3 2009: 6,8 Millionen Euro).
Insgesamt stiegen die Gesamtumsatzerlöse um 6,2 Prozent an (Q3 2009: 89,7 Millionen Euro). Die Gesamtumsatzerlöse verteilen sich mit 56,5 Prozent auf das Segment Komponenten & Systeme und mit 43,5 Prozent auf das Segment Kraftwerke. Trotz des Nachfragerückgangs auf dem heimischen Markt steigerte Phoenix Solar das abgesetzte Modulvolumen um knapp 20 Prozent auf 47 Megawatt Spitzenleistung (MWp).
Das Segment Komponenten & Systeme war besonders vom Nachfragerückgang betroffen. Der Umsatz in diesem Segment ging im dritten Quartal um 29,4 Prozent auf 53,8 Millionen Euro (Q3 2009: 76,2 Millionen Euro) zurück. Das Segment Kraftwerke hingegen verdreifachte den Umsatz auf 41,5 Millionen Euro (Q3 2009: 13,5 Millionen Euro).

Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg von 3,0 Millionen Euro im dritten Vierteljahr 2009 auf 4,3 Millionen Euro im Berichtsquartal. Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) verbesserte sich auf 4,5 Prozent nach 3,3 Prozent im Vorjahresquartal.
Nach Steuern lag das Konzernergebnis bei 2,3 Millionen Euro nach 1,0 Millionen Euro im dritten Quartal 2009. Das Ergebnis pro Aktie betrug damit auf Quartalssicht 0,31 Euro (Q3 2009: 0,15 Euro).

Starke EBIT-Steigerung nach neun Monaten

Die Gesamtumsatzerlöse nach neun Monaten belaufen sich zum Stichtag auf 459,3 Millionen Euro, was im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Vorjahres einem Wachstum von 89,6 Prozent entspricht (Q1-3 2009: 242,2 Millionen Euro). Das Segment Komponenten & Systeme verzeichnet einen Umsatzanstieg um 72,5 Prozent und hat am Gesamtumsatz einen Anteil von 58,4 Prozent bzw. 268,2 Millionen Euro (Q1-3 2009: 64,2 Prozent bzw. 155,5 Millionen Euro). Die Steigerung im Segment Kraftwerke liegt bei 120,4 Prozent. Der Neunmonatsumsatz dieses Segments erreicht 191,1 Millionen Euro nach 86,7 Millionen Euro in der Vergleichsperiode des Vorjahres; der Anteil an den Gesamtumsatzerlösen beträgt 41,6 Prozent (Q1-3 2009: 35,8 Prozent). Nach neun Monaten summiert sich der Modulabsatz der Phoenix Solar Gruppe auf 224 MWp. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einer Steigerung von 143 Prozent.

Das EBIT nach neun Monaten verbesserte sich um 35,6 Millionen Euro und beläuft sich auf 31,2 Millionen Euro, nach einem noch negativen Wert in der Vergleichsperiode 2009 mit -4,4 Millionen Euro. Auch die EBIT-Marge wurde deutlich auf 6,8 Prozent gesteigert (Q1-3 2009: -1,8 Prozent). Nach Steuern liegt das Konzernergebnis mit 21,0 Millionen Euro weit über dem Vorjahreswert mit -3,9 Millionen Euro. Das Ergebnis pro Aktie beträgt damit auf Neunmonatssicht 3,04 Euro (30. September 2009: -0,58 Euro).

Auftragsbestand

Am 30. September 2010 lagen Aufträge über 271,2 Millionen Euro vor und damit 65,7 Prozent mehr als am Stichtag des Vorjahres (30. September 2009: 163,7 Millionen). Der konsolidierte Auftragsbestand teilt sich auf die Segmente wie folgt auf: Komponenten & Systeme 64,8 Millionen Euro (30. September 2009: 104,7 Millionen Euro) und Kraftwerke 206,4 Millionen Euro (30. September 2009: 59,0 Millionen Euro). Aus dem Ausland lagen Aufträge für das Segment Komponenten & Systeme von 22,4 Millionen Euro (30. September 2009: 5,0 Millionen Euro) sowie 93,7 Millionen Euro (30. September 2009: 7,8 Millionen Euro) für das Segment Kraftwerke vor. Der um bereits bilanzierte im Bau befindliche Kraftwerksprojekte bereinigte Auftragsbestand beträgt 147,4 Millionen Euro.

Erwarteter Verlauf im vierten Quartal

"Die Nachfrage im Handelsgeschäft steigt seit September erwartungsgemäß wieder an. Wir gehen von einem starken Jahresendgeschäft aus, das aber die Spitzenwerte des zweiten Quartals nicht erreichen wird", kommentiert der Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Hänel den weiteren Verlauf des Geschäftsjahrs. "Es freut uns, dass wir bereits zum Ende des dritten Quartals mit 21,2 Prozent unseren prognostizierten Auslandsanteil 2010 von 20 Prozent überschritten haben."

Der Quartalsbericht zum 30. September 2010 erscheint heute, am 10. November 2010, und kann auf der Internetseite http://www.phoenixsolar.de unter der Rubrik Investor Relations, Finanzberichte, herunter geladen werden.

Über die Phoenix Solar AG

Die Phoenix Solar AG mit Sitz in Sulzemoos bei München ist ein international führendes Photovoltaik-Systemhaus. Mit Gesamtumsatzerlösen von 473 Millionen Euro erzielte der Konzern im Geschäftsjahr 2009 ein EBIT von 12,2 Millionen Euro. Phoenix Solar entwickelt, plant, baut und übernimmt die Betriebsführung von Photovoltaik-Großkraftwerken und ist Fachgroßhändler für Solarstrom-Komplettanlagen, Solarmodule und Zubehör.
Führend ist der Konzern in der Photovoltaik-Systemtechnik. Dabei liegt der Fokus auf der konsequenten Senkung der Systemkosten. Mit einem deutschlandweiten Vertrieb und Tochtergesellschaften in Spanien, Italien, Griechenland, Frankreich, Singapur, Malaysia, Oman, Australien und den Vereinigten Staaten von Amerika hat der Konzern derzeit über 350 Beschäftigte. Die Aktien der Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93) sind im regulierten Markt (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet und gehören dem Technologieindex TecDAX der Deutschen Börse AG an.

Ausschlussklausel

Die Inhalte dieser Mitteilung dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen weder eine Anlageempfehlung noch eine Einladung zur Zeichnung oder ein Angebot zum Kauf bzw. Verkauf von Wertpapieren der Gesellschaft dar. Die Phoenix Solar AG übernimmt keine Haftung für Verluste, die in irgendeinem Zusammenhang mit dieser Mitteilung oder den bereitgestellten Informationen gebracht werden könnten. Dies gilt insbesondere auch für evtl. Verluste mit Aktien der Phoenix Solar AG.

Dieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements beruhen. Wörter wie 'antizipieren', 'annehmen', 'glauben', 'einschätzen', 'erwarten', 'beabsichtigen', 'können/könnten', 'planen', 'projizieren', 'Prognose', 'sollten' und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche vorausschauenden Aussagen. Solche Aussagen sind gewissen Risiken und Unsicherheiten unterworfen, die großteils außerhalb des Einflussbereichs der Phoenix Solar AG liegen, aber deren Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse beeinflussen. Zu diesen Risiken und Unsicherheitsfaktoren zählen zum Beispiel klimatische Veränderungen, Änderungen in der staatlichen Förderung der Photovoltaik, Einführung konkurrierender Produkte oder Technologien durch andere Unternehmen, Abhängigkeit von Lieferanten und der Preisentwicklung von Solarmodulen, die Entwicklung der geplanten Internationalisierung der Geschäftsaktivitäten, der intensive Wettbewerb sowie der rasche technologische Wandel im Photovoltaikmarkt. Sollte einer dieser oder andere Unsicherheitsfaktoren oder Risiken eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, können die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Die Phoenix Solar AG hat weder die Absicht noch übernimmt sie die Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend oder zu einem späteren Zeitpunkt zu aktualisieren, da diese ausschließlich von den Umständen ausgehen, die am Tag ihrer Veröffentlichung vorliegen.

In einigen Staaten, insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika, könnte die Verbreitung dieser Mitteilung und der darin enthaltenen Informationen nach dem anwendbaren Recht beschränkt oder verboten sein.

Diese Mitteilung richtet sich daher ausdrücklich nicht an Personen, die ihren Wohnsitz in den Vereinigten Staaten von Amerika oder jeder anderen Rechtsordnung haben, innerhalb derer ein solches Angebot oder eine solche Aufforderung nicht zulässig ist, oder an eine Person, der gegenüber ein solches Angebot oder eine solche Aufforderung rechtswidrig ist.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.