Starkes Umsatz- und Ertragswachstum im 1. Halbjahr 2010

Phoenix Mecano weiterhin erfolgreich

(PresseBox) (Stein am Rhein/Kloten, ) Phoenix Mecano, ein führendes Technologieunternehmen in den Bereichen Gehäusetechnik und industrielle Komponenten, verzeichnete im ersten Halbjahr 2010 ein starkes Umsatz- und Ertragswachstum in allen drei Sparten. Haupttreiber des Wachstums waren neben der allgemeinen konjunkturellen Erholung wichtiger Industriemärkte vor allem der dynamische Bereich Photovoltaik innerhalb der Sparte ELCOM/EMS sowie die Fortschritte bei der Integration des ehemaligen Hauptwettbewerbers Okin in der Sparte Mechanische Komponenten. Die Wachstumsinitiativen, die während der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise der Jahre 2008 und 2009 aufgrund des robusten Cashflows und der hohen Eigenkapitalquote antizyklisch ergriffen werden konnten, zahlen sich jetzt für die Gruppe aus.

Der konsolidierte Bruttoumsatz stieg im ersten Halbjahr 2010 um 34,6% von € 188,9 Mio. auf € 254,2 Mio. Bereinigt um Veränderungen im Konsolidierungskreis betrug die Zunahme 32,1%.Währungsbereinigt betrug das Wachstum 33,1%. Der Auftragseingang legte um 42,4% von € 190,2 Mio. auf € 270,8 Mio. zu.

Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg gegenüber dem Vorjahr um 643% von € 3,7 Mio. auf € 27,5 Mio. Damit erreichte die Phoenix Mecano-Gruppe das beste Halbjahresergebnis ihrer Unternehmensgeschichte. Die Betriebsergebnismarge betrug 10,8% nach 2,0% im Vergleichszeitraum 2009. Alle drei Sparten konnten ihre Ertragsstärke deutlich verbessern. In der geographischen Betrachtung legten alle drei Weltregionen Europa, Nah- und Fernost sowie Nord- und Südamerika beim Umsatz zweistellig zu.

Der betriebliche Cashflow (EBITDA) der Gruppe stieg um 187% von € 12,6 Mio. auf € 36,2 Mio.

Das Periodenergebnis nach Steuern betrug € 21,6 Mio. nach € 3,4 Mio. im ersten Halbjahr 2009, entsprechend einem Anstieg um 535%.

Die Nettoverschuldung reduzierte sich im Vorjahresvergleich um € 12,6 Mio. auf € 9,8 Mio. Die Schuldenreduktion gelang trotz des erhöhten Cash-Bedarfes zur Finanzierung des organischen Wachstums und der im ersten Halbjahr 2010 getätigten Akquisition der Firma Lohse. Zudem erfolgte 2010 eine kontinuierliche Dividendenzahlung.

Entwicklung der Sparten

Die Sparte Gehäusetechnik fand im ersten Halbjahr 2010 zurück auf den Wachstumspfad. Der Umsatz stieg um 13,9% auf € 71,5 Mio. nach € 62,8 Mio. im Vorjahr. Wachstumstreiber waren im Berichtszeitraum neben der allgemeinen Konjunkturerholung vor allem die fortgesetzten Initiativen zur Erhöhung der Marktanteile in USA und Fernost sowie der Ausbau der Marktpräsenz mit explosionsgeschützten Gehäusen für den Bereich Öl&Gas. Im Maschinen- und Anlagenbau als wichtigem Zielmarkt der Gehäusetechnik sind positive Anzeichen erkennbar, allerdings verlief das Geschäft noch auf tieferem Niveau als in den Boomjahren 2007 und 2008. Sofern sich die konjunkturelle Erholung in den kommenden Monaten verstärkt auch auf den Maschinenbaumarkt ausdehnt, erwarten wir weiterhin deutliche Wachstumsraten.

Die Sparte ELCOM/EMS ist hauptsächlich auf die Märkte Industrieelektronik und Photovoltaik ausgerichtet. Der Umsatz stieg um 106,2% auf € 80 Mio. In der Industrieelektronik profitierte die Gruppe von einem teilweise durch Versorgungsengpässe geprägten, dynamischen Aufschwung der Zielmärkte. Diese Entwicklung stellte hohe Anforderungen an die Flexibilität der Produktions- und Einkaufsorganisation. Durch schnelle Reaktion auf das veränderte Umfeld konnte die Gruppe von der Situation profitieren, Marktanteile gewinnen und die Ertragssituation deutlich verbessern. Einen Beitrag zu diesem unerwartet kräftigen Aufschwung leistete auch die Euroschwäche, die die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden auf dem Weltmarkt spürbar verbesserte.

Der Bereich Photovoltaik entwickelte sich erwartungsgemäss sehr dynamisch. Einzig die zunehmend schwierige Versorgung unserer Kunden mit Leistungshalbleitern für Wechselrichter verhindert vorerst eine schnellere Entwicklung. Eine Abschwächung des Marktes aufgrund der in Planung befindlichen Kürzung der Fördermittel in Deutschland hat derzeit noch keinen dämpfenden Effekt auf die Marktentwicklung. In diesem Bereich tätigt Phoenix Mecano in 2010 erhebliche Investitionen in Produktionsmittel und Logistikeinrichtungen, um die hohen Erwartungen der Kunden auch zukünftig optimal zu erfüllen. Die Akquisition der Firma Lohse, eines Herstellers von gewickelten Kernen, die in Drosseln und Transformatoren für Solarwechselrichter eingesetzt werden, entwickelt sich plangemäss positiv.

Der Umsatz der Sparte Mechanische Komponenten erhöhte sich um 17,1% von € 86,8 Mio. auf € 101,6 Mio. Der zyklische Bereich der industriellen mechanischen Komponenten (Bereich Rose&Krieger) wuchs besonders stark, nachdem der Rückgang hier aufgrund der Krise bei Investitionsgütern im Jahre 2009 besonders ausgeprägt war. Der Bereich Dewert/Okin, der elektrische Linearantriebe für die Medizintechnik und Möbelindustrie produziert, ist weniger starken Zyklen der Endmärkte ausgesetzt. Auch dieser Bereich wies ein erfreuliches, wenngleich weniger dynamisches Umsatzwachstum aus. Gleichzeitig konnten unter Verbesserung der Profitabilität weitere wichtige Meilensteine bei der Integration von Okin in die Phoenix Mecano Organisation erreicht werden. Schwerpunkte im laufenden Jahr sind die Vereinheitlichung der ERP-Systeme im Firmenverbund sowie die Neuorganisation der Produktionsstätten. Die letzte Integrationsphase wird voraussichtlich planmässig Ende 2010 abgeschlossen.

Ausblick

Nach der beispiellosen Talfahrt der Weltwirtschaft Ende 2008 im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise haben die meisten Zielmärkte der Phoenix Mecano-Gruppe wieder Tritt gefasst. Getreu dem Motto, dass in der Krise die besten Chancen entstehen, hat das Unternehmen in dieser Zeit verschiedene Wachstumsinitiativen lanciert, die sich im Jahre 2010 ausgesprochen erfreulich entwickeln. Das darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass die Situation der Weltwirtschaft weiterhin fragil ist, verursacht durch die Verschuldungssituation der meisten Industrienationen mit Ausnahme Chinas. Im Wechselspiel aus positiven Unternehmensnachrichten und negativen Konjunkturprognosen tun sich Volkswirtschaftler wie auch Industriefirmen aktuell schwer, ein klares Bild der mittelfristigen Zukunft zu zeichnen. Kurzfristig stehen die Zeichen weiterhin auf Grün. Eine allfällige Abschwächung der Konjunktur erwarten wir für dieses Jahr nicht mehr. Sollten die negativen Stimmen im Verlauf der nächsten Monate die Oberhand gewinnen, so ist Phoenix Mecano mehr denn je finanziell und strategisch gerüstet, weitere Krisen zu überstehen und langfristig aus möglichen Marktturbulenzen Nutzen zu ziehen. In der Zwischenzeit setzen wir den eingeschlagenen Weg fort und erwarten für das laufende Jahr ein neues Allzeithoch bei Umsatz und Periodenergebnis. Für das Letztere streben wir aus heutiger Sicht, wie bereits am 22.7.2010 gemeldet, € 35-40 Mio. an.

Der detaillierte Halbjahresbericht ist ab dem 27. August 2010 als PDF auf unserer Homepage www.phoenix-mecano.com/halbjahresberichte.html abrufbar.

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