Intelligent Dosis sparen mit iDose

(PresseBox) (Hamburg, ) Bedenken hinsichtlich Strahlenbelastung sowie der damit verbundenen Risiken verstärken den Ruf nach Bildverarbeitungssystemen für Radiologen, die die Strahlenbelastung verringern, aber dennoch eine hohe Bildqualität liefern. Forscher von Philips entwickeln bereits seit vielen Jahren innovative Produkte, die optimale Diagnoseergebnisse bei geringstmöglichen Risiken bieten.

Die fortschrittlichste Lösung von Philips: iDose für CT

Die interaktive Rekonstruktionstechnik iDose ist die jüngste Ergänzung des so genannten DoseWise-Portfolios für das Strahlungsmanagement bei der Computertomographie. iDose verwendet eine Reihe von Philips-Technologien, um die Röntgenstrahlungsdosis um bis zu 80 Prozent zu reduzieren, während die Bildqualität hoch bleibt und die Rekonstruktionszeit kurz.

iDose arbeitet mit allen DoseWise-Tools zusammen, darunter Filter zur Optimierung der Röntgenstrahlenverteilung für jeden einzelnen Patienten, Detektoren um für ein möglichst hohes Signal-Rausch-Verhältnis zu sorgen, Kollimatoren zur Vermeidung unnötiger Dosen zu Beginn und am Ende der Untersuchung und zur Reduzierung von Streustrahlung sowie einer automatischen Röhrenstrommodulation (ACS=Automatic Current Selection), um die Stromstärke der Röhre an die Größe des Patienten anzupassen. Dosismodulationstools passen die Strahlendosis, welcher der Patient ausgesetzt ist, automatisch an, wobei sie dessen individuelle Physiologie berücksichtigen und die Strahlendosis je nach Körperregion optimieren.

Zusammen ermöglichen diese Tools, dass iDose bei einem Bruchteil der Strahlendosis eine unveränderte Bildqualität für die Diagnose bereitstellt.

In einer Blindstudie verglichen 20 Radiologen an 14 Standorten weltweit Datensätze miteinander, die von Scans mit voller Strahlendosis stammten beziehungsweise bei niedriger Strahlendosis mit der iDose-Technologie erstellt worden waren. Die Studie zeigte, dass es hinsichtlich der Diagnose keine signifikanten Unterschiede in der Bildqualität zwischen den konventionellen Bildern mit voller Strahlendosis und den Bildern mit reduzierter Strahlendosis gab.

Dr. Rajiv Shah, außerordentlicher Professor für Radiologie am CWRU Metro Health Medical Center in Cleveland, Ohio (USA), dazu: "Keine Frage: Die bei niedriger Strahlendosis produzierten Bilder stehen den mit voller Strahlendosis entstandenen Bildern in nichts nach." Nutzer wie Dr. Shawn Teague von der Indiana University School of Medicine in Indianapolis (USA) und Dr. Shigeru Suzuki von der Teikyo University School of Medicine in Tokio (Japan) hatten sogar den Eindruck, dass die Bilder, die mit niedriger Strahlendosis aufgenommen worden waren, in einigen Fällen besser waren als die Bilder mit voller Strahlendosis. So bevorzugte etwa Dr. Suzuki die Schärfe des Lungengewebes auf einem iDose-Bild.

iDose in der der klinischen Praxis

Um den Arbeitsablauf für Radiologen zu optimieren, wurde iDose so entwickelt, dass es hinsichtlich der Benutzeroberfläche und Bedienung identisch ist mit konventionellen Lösungen, die mit höherer Strahlendosis arbeiten. Nach initialer Anpassung können Radiologen ihre Arbeit wie gewohnt planen, iDose aktivieren um dann dessen spezielle Protokolle für eine niedrigere Strahlendosis zu verwenden. Die dosisreduzierenden Funktionen des iDose werden beim Scannen automatisch berücksichtigt.

Die iDose-Rekonstruktionstechnik wird durch die so genannte RapidView-IR-Konsole (IR=Iterative Reconstruction) ermöglicht. Dieser so genannte Bildrekonstruktionsrechner enthält modernste Hard- und Software, die speziell entwickelt wurde, um die Rechenleistung zu gewährleisten, wie sie für Scans mit niedriger Strahlendosis erforderlich sind. Außerdem verkürzt diese Wartezeiten bei der Bildrekonstruktion deutlich gegenüber traditionellen Lösungen.

Die innovative iDose-Technologie ist auch bereits als Testversion in Deutschland in Betrieb an einem 256-Zeilen iCT Scanner: "Wir waren sprachlos welches Potential iDose bietet - von Dosiseinsparungen bis zu 80 Prozent oder alternativ die Option zu haben artefaktfreie Bilder für eine noch bessere Diagnostik generieren zu können," berichtet Dr. med. Martin Dobritz, Oberarzt am Institut für Röntgendiagnostik im Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München.

iDose ist sowohl für Kliniken verfügbar, die einen Brilliance iCT oder 64-Kanal-Scanner neu anschaffen, als auch für Kliniken, in denen diese Geräte bereits installiert sind. Die Installation besteht hierbei im Austausch eines Computerprozessors und neuer Software. Das System wird voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2010 verfügbar sein.

Philips Deutschland GmbH

Royal Philips Electronics mit Hauptsitz in den Niederlanden ist ein Unternehmen mit einem vielfältigen Angebot an Produkten für Gesundheit und Wohlbefinden. Im Fokus steht dabei, die Lebensqualität von Menschen durch zeitgerechte Einführung von technischen Innovationen zu verbessern. Als weltweit führender Anbieter in den Bereichen Healthcare, Lifestyle und Lighting integriert Philips - im Einklang mit dem Markenversprechen "sense and simplicity" - Technologien und Design-Trends in neue Lösungen, die auf die Bedürfnisse von Menschen zugeschnitten sind und auf umfangreicher Marktforschung basieren. Philips beschäftigt in mehr als 60 Ländern weltweit etwa 116.000 Mitarbeiter. Mit einem Umsatz von 23 Milliarden Euro im Jahr 2009 ist das Unternehmen marktführend in den Bereichen Kardiologie, Notfallmedizin und bei der Gesundheitsversorgung zuhause ebenso wie bei energieeffizienten und innovativen Lichtlösungen sowie Lifestyle-Produkten für das persönliche Wohlbefinden. Außerdem ist Philips führender Anbieter von Flat-TVs, Rasierern und Körperpflegeprodukten für Männer, tragbaren Unterhaltungs- sowie Zahnpflegeprodukten. Philips erzielte 2008 in Deutschland einen Umsatz von knapp 3,5 Milliarden Euro und beschäftigt hier gut 7.000 Mitarbeiter. Mehr über Philips im Internet: www.philips.de

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.