Strategische Partnerschaft mit der University of Kent ratifiziert

Arbeitsprogramm 2010-2011 verabschiedet

(PresseBox) (Marburg, ) Die Philipps-Universität Marburg und die englische University of Kent haben ihre vor einem Jahr in Canterbury beschlossene strategische Partnerschaft ratifiziert. Der Marburger Uni-Vizepräsident für Lehre und Studium, Prof. Dr. Harald Lachnit, und der Dekan der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät in Kent, Prof. Dr. Roger Vickermann, unterzeichneten heute das Kooperationsabkommen. Beide Universitäten versprechen sich davon einen Qualitätssprung in der schon seit langem bestehenden Zusammenarbeit.

Konkret wünschen sich beide Hochschulvertreter, dass verschiedene Beteiligte beider Hochschulen auf mehreren Ebenen das gemeinsame Arbeitsprogramm 2010-2011 umsetzen. Die einzelnen Arbeitspakete wurden von Petra Kienle und Christopher Moss aus dem Bereich Internationales vorgestellt. Um gemeinsame Studienabschlüsse in Politik- und Wirtschaftswissenschaften zu etablieren, sind strategische Vorarbeiten erforderlich: Erweiterung und Festlegung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden, Erstellung eines Finanzierungsplans für die Projekte, Vorbereitung der Akkreditierung der Studiengänge sowie die Klärung der Frage, ob gemeinsame oder Doppelabschlüsse anzustreben sind, stehen ganz oben auf der Agenda. Außerdem sind Fragen der Qualitätssicherung beim Stellen von EU-Anträgen bei Bildungsprojekten sowie die Intensivierung der Forschungskontakte gemeinsame Anliegen. Speziell für den wissenschaftlichen Nachwuchs streben beide Universitäten ein gemeinsames Promotionsprogramm in den Wirtschaftswissenschaften an. Hier könne man auf wertvolle Erfahrungen bei der bereits mehrmals gemeinsam veranstalteten Summer School "Economics, Finance and Innovation" zurückgreifen, an der neben Kent auch noch das Asian Institute of Technology beteiligt sei, erklärte Prof. Dr. Bernhard Nietert, Studiendekan des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften und aktiver Verfechter dieser Universitätspartnerschaft.

Man habe die Philipps-Universität Marburg unter anderem wegen der ähnlichen Größe und Zielsetzungen als bevorzugte Partnerin ausgewählt, betonte Vickermann. Lachnit unterstrich, dass aus Marburger Sicht der eingeschlagene Weg der privilegierten Partnerschaften mit bewährten Kontakten im Ausland der richtige sei, weil man viel von den Erfahrungen des Partners lernen könne und sich mit ähnlichen Fragestellungen beschäftige.

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