f-cell 2010: Bloom Energy Server setzt neue Maßstäbe für unabhängige Gebäudestromversorgung

(PresseBox) (Stuttgart, ) Eine Innovation aus den USA macht auch in Europa Furore: der Bloom Energy Server. Der österreichische Bloom-Energy-Zulieferer Plansee SE entwickelt auf dessen Grundlage eine Open-Source-Stackplattform für eine entsprechende, jedoch kleiner dimensionierte europäische Entwicklung. Auf dem Brennstoffzellen-Fachforum fcell am 27./28. September 2010 in Stuttgart (www.f-cell.de) stellt Klaus Rissbacher, Plansee SE, diese vor. Die Veranstaltung vereint Kongress und Messe und thematisiert neben stationären auch mobile sowie portable Brennstoffzellenanwendungen. Ein Themen-Special 2010: "Elektromobilität - Brennstoffzellen und Batterien bewegen die Zukunft".

"Der neue Bloom Energy Server des kalifornischen Unternehmens Bloom Energy bedeutet einen Durchbruch für die stationäre Nutzung der Brennstoffzelle. Es handelt sich um 100-Kilowatt-Stromgeneratoren auf Basis von Hochtemperatur-Brennstoffzellen (Solid Oxid Fuel Cells, SOFC), die durch die Verwendung günstiger Materialien preislich mit herkömmlicher Stromversorgung voll konkurrenzfähig sind. Betrieben werden die Anlagen - je nach Verfügbarkeit - mit Erd- oder Biogas" erklärt Klaus Rissbacher von Plansee im österreichischen Reutte, das die metallischen Interkonnektoren liefert, welche die einzelnen Brennstoffzellen verbinden. In seinem Vortrag während des Brennstoffzellen-Fachforums fcell am 27. und 28. September 2010 in Stuttgart (www.f-cell.de) wird Rissbacher die Innovation eingehend vorstellen und berichten, was sie für den europäischen Markt bedeutet. "Wir haben, um hier eine ähnliche Technologie aufzubauen, eine Open-Source-Stackplattform entwickelt, an der Hersteller von Heizgeräten und Blockheizkraftwerken arbeiten können," sagt er.

Kompletter Gebäudestrombedarf aus Brennstoffzellen

Zehn große Fortune 100 Unternehmen in den USA nutzen die neuen Bloom Energy Server bereits. Mit vier bis fünf Stück davon decken sie den Großteil des Strombedarf einzelner Betriebsstandorte ab. Eine Anbindung an das Stromnetz existiert zwar weiterhin, jedoch nur als Backup-Lösung für unvorhergesehene Spitzenlasten und um zu viel produzierten Strom einzuspeisen. "Das System ist - anders als andere stationäre Brennstoffzellengeräte, die primär Heizwärme und zusätzlich Strom liefern - allein auf die Stromproduktion ausgelegt", erklärt Rissbacher. "Der Verzicht auf eine Kraft-Wärme-Kopplung verringert die Komplexität der Anlage. Die Abwärme geht aber nicht verloren. Sie wird von der Anlage selbst wieder genutzt."

Breites fcell-Themenspektrum - Special "Elektromobilität"

"Dies ist nur eine der vielen spannenden Neu- und Weiterentwicklung über die Fachleute auf der fcell, dem Fachforum für Prozenten und Anwender der Brennstoffzelle, berichten", sagt Peter Sauber, Geschäftsführer der Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH, die das Forum gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) veranstaltet. "2010 beleuchten wir in zwölf Themenforen die Entwicklung auf den weltweiten Märkten, die Fortschritte bei stationären, mobilen und portablen Anwendungen von Brennstoffzellen sowie deren Vermarktung. Fachleute geben Einblicke in Neuigkeiten aus der Wissenschaft sowie in Lösungen für die Speicherung von Wasserstoff und für eine H2-Infrastruktur." Ein besonderer Themenschwerpunkt lautet: "Elektromobilität - Brennstoffzellen und Batterien bewegen die Zukunft". Außerdem profitieren die Veranstalter von engen Kontakten nach Japan. Auch 2010 werden die asiatischen Vorreiter wieder mit vielen prominenten Rednern vertreten sein.

Informationen zur fcell Weitere Informationen zur fcell finden Interessierte unter www.f-cell.de. Ab Ende Mai wird das Vortragsprogramm auf der Homepage abrufbar sein. Wer den ausführlich Veranstaltungsflyer dann zugesandt bekommen möchte, kann ihn bereits jetzt anfordern unter fcell@messesauber.de oder telefonisch unter: 0711-656960-51 (Sibel Kadioglu).

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