Energieeffizienz als Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit

Zweiter EnergieKongress Ruhr in Essen unterstreicht die Bedeutung der Region als Energiestandort Nr. 1

(PresseBox) (Stuttgart, ) Wirtschaft, Wissenschaft und Politik kamen beim zweiten Energiekongress Ruhr im Essener Haus der Technik zusammen. Die Veranstaltung, die jetzt mit großem Erfolg zu Ende ging, präsentierte sich als zentrales Energieforum für die Region. Unter dem Motto 'Energie intelligent nutzen' wurden dabei rund 175 Anbieter und Anwender innovativer Energien auf dem zweitägigen Kongress zusammengeführt. Für exemplarisch ausgewählte Unternehmen und Betriebe war sie Plattform, um Erfahrungen in Sachen Energie sparen - sozusagen aus der Praxis für die Praxis - einem breiten Interessentenkreis vorzustellen. Nachahmung durchaus erwünscht. Eine begleitende Ausstellung bot außerdem Gelegenheit zum Fachgespräch.

"Essen", so Jochen Fricke von der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft (EWG), "wurde nicht zufällig zum Standort der Veranstaltung ausgewählt." Vielmehr sei Essen der Energiestandort Nummer eins in Europa. "Viele namhafte Energiekonzerne," so Fricke, "haben hier ihren Sitz. Essen ist das Powerhouse of Europe."

Die Wahl fiel damit auf einen Standort, der nicht nur von internationaler Bedeutung ist, sondern der, wie der 1. Bügermeister der Stadt Essen, Rudolf Jelinek, vorstellte, auch auf kommunaler Ebene das Thema Energieeffizienz und Klimaschutz intensiv vorantreibt. Allein das integrierte Klimakonzept der Stadt besteht aus rund 160 Einzelmaßnahmen und steht so ganz im Einklang mit den ehrgeizigen klimapolitischen Zielen der Landesregierung.

Die gesamte Metropole Ruhr ist zweifelsohne die führende europäische Energieregion. Nicht nur in der klassischen Energieerzeugung führend, sondern insbesondere auch bei den regenerativen Energien sowohl in der Anwendung als auch in der Forschung.

"Nordrhein-Westfalen hat eine Schlüsselstellung im Klimaschutz. Es ist das Verdienst des Kongresses, das beeindruckende Know-how des Landes in Sachen Klimaschutz aufzugreifen", lobte Udo Paschedag, Staatssekretär im NRW Umweltministerium, die Standortwahl: "Allein 15 % aller deutschen Ingenieure arbeiten in NRW in der Energiewirtschaft." Sein Ziel: "NRW soll durch das im Land vorhandene, geballte Know-how und Ingenieurswissen zum weltweiten Schaufenster in Sachen Klimaschutz weiterentwickelt werden. Dazu leistet die Veranstaltung einen guten Beitrag."

Insgesamt profitierten die Teilnehmer der Fachforen, das mittlerweile zahlreiche regionale Informationsveranstaltungen bündelt und ersetzt, von mehr als 50 Vorträgen hochkarätiger Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Im Mittelpunkt standen einzelne, exemplarisch ausgewählte Unternehmen und Betriebe, die ihre Zukunftsstrategien beispielhaft für die jeweilige Branche vorstellten. Nicht wissenschaftliche Diskussionen sondern praktische Beispiele sowie die konkreten Interessen von Unternehmen und Kommunen gaben hier den Ton an. In diesem Zusammenhang überzeugte der Kongress durch ein umfassendes Wissen, von dem Einsteiger und Energieexperten gleichermaßen profitieren konnten. Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass die Reduktion von Energiekosten nicht zwingend mit hohen Investitionskosten verbunden sein muss. Gefragt sind vielmehr intelligente Konzepte.

Um den Teilnehmernutzen zusätzlich zu erhöhen, standen sämtliche Referenten im Anschluss an ihre Vorträge zum Erfahrungsaustausch zur Verfügung. An beiden Tagen hatten die Kongressteilnehmer zudem die Möglichkeit, die begleitenden Ausstellung als Networking-Plattform zu nutzen und mit Wissenschaftlern, Experten, Unternehmern und Vertretern von Kommunen über Potenziale, Strategien und Lösungswege für ein optimales Energiekonzept ins Gespräch zu kommen.

"Eine hohe Energieeffizienz," unterstrich Ursula Heinen-Esser, parlamentarische Staatsekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit die Bedeutung der Veranstaltung, "ist der Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit gerade bei steigenden Energiepreisen."

Der EnergieKongress Ruhr soll auch im nächsten Jahr wieder in Essen stattfinden. Er ist eine gemeinsame Veranstaltung der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (EWG), der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH (wmr), der Wirtschaftsförderung der Stadt Gelsenkirchen, der B.A.U.M. Consult GmbH und des Öko-Zentrums NRW. Hauptsponsor ist die RWE Effizienz GmbH; als weitere Sponsoren sind die ista Deutschland GmbH und der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) beteiligt. Für die Organisation ist die auf Bau- und Energiethemen spezialisierte Peter Sauber Messen und Kongresse GmbH aus Stuttgart verantwortlich.

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