Enterprise Content Management (ECM) im Schatten der Finanzkrise - Unternehmen bleiben optimistisch

(PresseBox) (Frankfurt, ) 64 % der ECM-Anwender sehen aktuell keine Auswirkungen auf die eigenen Projektplanungen durch die Finanzkrise. Während ECMAnwender hierbei vor allem Projekte im Bereich von Workflow- Systemen planen, priorisieren Nicht-Anwender die Einführung von Scannern und elektronischen Archivsystemen. Zudem wächst bei den Unternehmen wieder zunehmend das Interesse an Outsourcing- und ASP-Lösungen.

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland steht im Zeichen der internationalen Finanzkrise und der abkühlenden Konjunktur. Wenn es überhaupt etwas in dieser Dimension gab, so ist dies Jahrzehnte her und für Manager und auch IT-Entscheider in den Unternehmen heute nur "Geschichte" aus der man kaum aktuelle Handlungsempfehlungen ableiten kann. Doch die Realität zwingt nun zu Entscheidungen. Denn vor allem in schwierigen Zeiten, so prognostizieren erfahrene Unternehmer und Wirtschaftsexperten, sind gezielte Investitionen in innovative Ideen besonders bedeutend, um nach der Krise entscheidende Wettbewerbsvorteile zu besitzen.

So sehen 64 % der ECM-Anwender aktuell keine Auswirkungen der Finanzkrise auf bereits bestehende Projektplanungen und setzen weitere Ausbaustufen der eigenen ECM-Lösungen fort. Nur 18 % der Unternehmen reduzieren für die Projektumsetzung das vorgesehene Budget bzw. verschieben bestimmte Umsetzungen nach hinten und lediglich 3 % der Befragten räumen ein, dass aktuelle Projekte aufgrund der Finanzkrise vorerst gestoppt werden. Zu diesem Ergebnis führt eine aktuelle Umfrage von Pentadoc Radar, bei der insgesamt 211 Unternehmen in Deutschland zu den Auswirkungen der Finanzkrise auf die aktuellen Projekte sowie Projektplanungen für 2009 befragt wurden.

Es wird deutlich, dass Unternehmen trotz der aktuellen wirtschaftlichen Lage zunehmend weiter an Maßnahmen zur Optimierung der Geschäftsprozesse festhalten und auch weiter - evtl. vorsichtiger und stärker auf einen ROI ausgerichtet - in ECM-Lösungen investieren. Es steht jedoch außer Frage, dass viele Entscheidungen wieder deutlicher und unter zahlreicheren Aspekten bewertet werden. So geben 86,6 % der Befragten an, dass vor allem die Wirtschaftlichkeit von ECM-Lösungen wieder oberste Priorität erhält. Eine Tatsache, die auch ECM-Hersteller wieder stärker fordern wird, die monetären Vorteile und Möglichkeiten der eigenen Lösungen transparenter und glaubwürdig zu präsentieren.

Doch welche ECM-Themen werden sich in 2009 durchsetzen können?

Es ist erkennbar, dass Unternehmen, die noch keine ECM-Lösungen einsetzen, zukünftig vor allem in Technologiekomponenten wie Scanner oder elektronische Archivsysteme investieren. Wohin gegen Unternehmen, die bereits eine ECM-Lösung einsetzen, zukünftig eher die Einführung bzw. den Ausbau von Workflow-Technologien priorisieren, um weitere Effizienz in der Vorgangsbearbeitung zu erzielen.

Trotz der klar benannten Projektthemen gewinnt der Gedanke an die Auslagerung ganzer Geschäftsprozesse jedoch wieder zunehmend an Bedeutung. So antworteten auf die Frage, welche aktuellen Trends im Bereich ECM erkennbar sind, immerhin 13 % der Befragten (drittstärkste Antwort), dass Outsourcing und ASP-Lösungen wieder zunehmend an Relevanz gewinnen. Und so erlebt ein Markt, der lange Zeit schwer gegen mangelnde Akzeptanz und Vertrauensproblemen kämpfen musste, im Rahmen der Finanzkrise einen Aufschwung.

Welchen Nutzen ein Unternehmen nun in den aktuell schwierigen Bedingungen durch den Einsatz von ECM erzielt, kann pauschal sicher nicht beantwortet werden. ECM kann nur das halten, was sich das Unternehmen und die handelnden Personen von dem Thema versprechen! ECM "passiert" nicht irgendwie, sondern ist Gegenstand anspruchsgesteuerten Verhaltens. Die Zukunft wird zeigen, welche Unternehmen durch den Einsatz von ECM gestärkt aus der Krise hervorgehen werden.

Die gesamten Studienergebnisse sind ab sofort im Shop der PENTADOC AG erhältlich.

Herausgeber: PENTADOC AG
Bezugsquelle: www.pentadoc.com/shop

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