CO2-freie Stromperspektiven für die Schweiz: Neue nukleare Technologien

Perspectives d'électricité sans CO2 pour la Suisse: Nouvelles technologies nucléaires

(PresseBox) (Villigen, ) Trotz aller Sparappelle ist der Strombedarf der Schweiz seit 1990 stetig gestiegen. Um 2020 wird eine Lücke in der Stromversorgung zu füllen sein. Im Fokus der Überlegungen, wie dieser Bedarf möglichst kostengünstig und CO2-frei gedeckt werden kann, stehen neben neuen erneuerbaren Energien auch neue nukleare Technologien.

Im Auftrag des Bundesamts für Energie (BFE) lotete das PSI für die Energieperspektiven 2035/50 die Potenziale und Kosten für nukleare Technologien der Zukunft aus. Spätestens in 15 bis 20 Jahren werden die Kernkraftwerke Beznau und Mühleberg ihre Produktion einstellen und ab 2020 wichtige Stromimportverträge auslaufen. Ob nuklear oder nicht-nuklear, Weichen für Ersatzlösungen müssen demnächst gestellt werden. Sie sollten zusätzliche CO2-Emissionen ebenso vermeiden wie Stromkosten, die die Konkurrenzfähigkeit des Wirtschaftstandorts Schweiz gefährden.

Verschiedene Verorgungsniveaus für Kernenergie möglich
Kernkraftwerke liefern heute rund 40% des Schweizer Stroms. Zusammen mit der erneuerbaren Wasserkraft sorgen sie für eine weitestgehend luftschadstofffreie und ebenso günstige wie zuverlässige Stromversorgung. Diese Aufgabe könnte eine in Richtung Nachhaltigkeit weiterentwickelte Kerntechnologie auch in Zukunft wahrnehmen.Das technische und ökonomische Potenzial von Kernenergie an existierenden Standorten würde verschiedene Versorgungsniveaus erlauben - vom Erhalt der jetzigen Leistung bis zu Steigerungen durch effizientere und leistungsstärkere Anlagen. Die Kosten entsprächen in etwa den heutigen. Reaktorsysteme der Zukunft könnten auch mehr Akzeptanz in der Bevölkerung finden. Sie sollen einen besonders hohen Sicherheitsstandard aufweisen und längerfristig Ressourcen schonen sowie Abfallmengen und notwendige Einschlusszeiten bei der Entsorgung stark reduzieren. Die Vorteile der Kernenergie kämen so deutlicher zum Tragen als heute.

Im ENERGIE-SPIEGEL Nr. 15 des PSI finden Sie die Potenziale der neuen nuklearen Technologien und Hintergrundinformationen dazu sowie ein Interview mit PSI-Direktor Ralph Eichler.

Le POINT SUR L'ENERGIE du PSI présente des faits pour la politique énergétique. Dans le nouveau No 15 (en français) vous trouvez des informations sur les perspectives d'électricité sans CO2 pour la Suisse en se servant des nouvelles technologies nucléaires ainsi qu'une interview avec le directeur du PSI (texte intégral voir http://www.psi.ch, en bas)

Der ENERGIE-SPIEGEL Nr. 15 (auf Deutsch und Französisch) lässt sich vom Internet herunterladen: http://www.psi.ch (unten auf der Webseite) oder in Papierform bestellen bei mailto:renate.zimmermann@psi.ch

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