Insolvenz der paragon AG ist beendet

(PresseBox) (Delbrück, ) .

- Aufhebung des Insolvenzverfahrens zum 1. Juni 2010
- Volle Konzentration auf die Rolle als Autozulieferer
- Bilanzpressekonferenz und Hauptversammlung terminiert

Die paragon AG hat die Phase der Insolvenz wie erwartet beendet. Das Amtsgericht Paderborn hat das Insolvenzverfahren mit Beschluss vom 28. Mai 2010 zum 1. Juni 2010 aufgehoben. Die Grundlage dafür hatte die Gläubigerversammlung mit der Annahme des vom Unternehmen aufgestellten Insolvenzplanes am 16. April 2010 geschaffen. "Nun ist es auch formal geschafft. Es scheint, als ob die Beendigung der Insolvenz wie eine Befreiung auf das Unternehmen wirkt", erläutert Vorstandsvorsitzender Klaus Dieter Frers. Nachdem es zu keiner Einigung mit den Banken gekommen war, hatte der paragon-Vorstand am 5. Oktober 2009 mit dem bewussten Einleiten eines Planinsolvenzverfahrens einen Schlussstrich unter die Verhandlungen gezogen. Auch nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 1. Januar 2010 hielten die zentralen Kunden dem Unternehmen die Treue. "Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Automobilherstellern, die an unsere Sanierung geglaubt und uns auch in den Monaten der Insolvenz neue Aufträge erteilt haben", macht Frers deutlich. Zukünftig konzentriert sich paragon voll auf Entwicklung, Produktion und Vertrieb von elektronischen Lösungen für das Automobil. Mit großem Engagement arbeitet das Unternehmen an der Entwicklung neuer Produkte in den bisherigen Bereichen Luftqualität, Antriebsstrang, Akustik und Cockpit, Schrittmotoren sowie Media-Interfaces und Bedienung. Hinzu kommen zukünftig elektronische Lösungen für neue Antriebe. Erste Beispiele sind der neuartige Start-Stopp-Sensor, der vor allem auch in Hybridfahrzeugen eingesetzt werden kann, und ein Anzeigesystem für Elektrofahrzeuge. "Ganz sicher werden unsere Ingenieure in diesem Umfeld weitere Anwendungen erschließen und zusätzliche Produkte generieren", glaubt Frers.

Vereinbarungsgemäß scheidet Sanierungsvorstand Andrew Seidl mit der Aufhebung des Insolvenzverfahrens aus dem Unternehmen aus; der Aufsichtsrat dankt ihm für sein Engagement in den vergangenen Monaten.

So schnell wie möglich wird paragon die ausstehenden Finanzberichte nachholen. In Abstimmung mit dem Wirtschaftsprüfer hat das Unternehmen einen straffen Kalender aufgestellt. Die gemeinsame Bilanzpressekonferenz für die Geschäftsjahre 2008 und 2009 sowie das Rumpfgeschäftsjahr 2010 (Zeitraum der Insolvenz) findet am Freitag, 13. August, statt. Die Hauptversammlung folgt am Mittwoch, 29. September, in gewohnter Umgebung in der Stadthalle Delbrück.

paragon AG

Die im Prime Standard der Deutschen Börse in Frankfurt a. M. notierte paragon AG entwickelt, produziert und vertreibt zukunftsweisende Lösungen im Bereich der Automobilelektronik. Zum Portfolio des Direktlieferanten der Automobilindustrie zählen Produkte in den Bereichen Luftqualität, Antriebsstrang, Akustik, Cockpit, Schrittmotoren, Media-Interfaces und Bedienung. Ein herausragendes Produkt ist der mit Abstand weltmarktführende Luftgütesensor AQS. Neben dem Hauptsitz in Delbrück (Nordrhein-Westfalen) befinden sich Standorte in Suhl (Thüringen), Nürnberg (Bayern) und St. Georgen (Baden-Württemberg). Für das Geschäftsjahr 2010 peilt paragon mit mehr als 300 Mitarbeitern einen Umsatz von 58 Mio. Euro an.

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