Funkfernwirken im Zeitschlitzverfahren

(PresseBox) (Holzkirchen, ) Alle Panasonic Steuerungen vom Typ FP0, FP-X, FP(?)-Sigma und FP2SH mit Kommunikationsschnittstelle können über ein angeschlossenes Zeitschlitzfunkmodem mit einer oder mehreren Unterstationen kommunizieren. Funktionsbausteine übernehmen die komplette Kommunikation und werten die Datenpakete aus. Zur Erstellung der Software steht eine anwendererprobte Technologiebibliothek, Bezeichnung Technologiebibliothek MoP, zur Verfügung. Sie enthält alle erforderlichen Funktionen, Funktionsbausteine und praxisnahe, sofort lauffähige Beispielprogramme. Das Übertragungsprotokoll wurde dabei so optimiert, dass möglichst viele Datenpakete innerhalb eines Zeitschlitzes übertragen werden können.

Die Funkmodems nutzen das Zeitschlitzverfahren, bei dem Frequenzen im 70 cm Frequenzband jeweils 6 Sekunden pro Minute zur Verfügung stehen (10 Nutzer teilen sich eine Frequenz). Synchronisiert durch eine DCF77-Funkuhr wird die Frequenznutzung durch das Funkmodem gesteuert. Um Reichweiten bis ca. 30 km ohne ein gebührenpflichtiges Funknetz wie z. B. GSM-Mobilfunk zu erreichen, darf mit bis zu 6 Watt (Funkmodem und Gewinnantenne zusammen) gesendet werden. Funkgeräte dieser Leistung werden einmalig bei der Bundesnetzagentur (ehemals Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post) angemeldet. Die Länge des Zeitschlitzes von 6 Sekunden genügt völlig, um bis zu 60 Zählwerte, Sollwerte oder Analogwerte lesend oder schreibend oder bis 960 Meldungen bzw. Befehle abgesichert zu übertragen. Nicht zu unterschätzen ist die große Flexibilität des Fernwirksystems mit Zeitschlitzmodems und Speicherprogrammierbaren Steuerungen, da die Programme individuell veränderbar sind und somit optimal auf die Aufgabenstellung angepasst werden können. Typischerweise fallen in den Fernwirkstationen auch Mess-, Steuer und Regelungsaufgaben an oder es ist eine Messwertaufbereitung (Skalierung, Grenzwertüberwachung oder Mittelwertsbildung) erforderlich. Die Steuerungen sind jederzeit problemlos modular um digitale bzw. analoge Ein-/Ausgangsbaugruppen erweiterbar. Des Weiteren stehen solargestützte Außenstationen zur Aufnahme digitaler und analoger Signale zur Verfügung.

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