Droht Betrugslawine im Online-Weihnachtsgeschäft?

Pago warnt Online-Händler vor erhöhtem Risiko durch Kreditkartenbetrug zum Jahresende

(PresseBox) (Köln, ) Pago, einer der führenden internationalen Acquiring & Payment Service Provider, weist daraufhin, dass die Erfahrungen aus dem Weihnachtsgeschäft 2004 zeigen, dass es auch zum Ende des Jahres 2005 zu einem Anwachsen von Betrugsversuchen im E-Commerce kommen wird. Der Pago-Report 2005 weist nach, dass Kreditkartenbetrüger ihre Aktivitäten weltweit zum Jahresende hin steigern. Anscheinend rechnen die Täter damit, dass sie bei wachsender Anzahl an Kauf- und Zahlvorgängen die Abwehrmechanismen leichter überwinden können.

Die meisten Online-Händler bieten ihren Kunden inzwischen das Bezahlen per Kreditkarte an, um breite Käuferschichten - insbesondere aus dem Ausland - zu erschließen. Setzen Betrüger beim Bezahlvorgang gestohlene oder manipulierte Kreditkartendaten ein, verliert der Händler durch so genannte "Chargebacks" sein Geld. Ein Chargeback entsteht unter anderem immer dann, wenn ein Kreditkartenhalter auf seiner Abrechnung eine Position findet, der er widerspricht, weil er den zugehörigen Vorgang nicht ausgelöst hat. Das, so eine Aussage des Pago-Reports 2005, geschieht im E-Commerce in einem Ausmaß, das die Existenz vieler Online-Händler gefährdet.

"Chargebacks bringen dem Händler nicht nur finanziellen Verlust", erläutert Dr. Markus Weber, Managing Director bei Pago, "sie gefährden sein Geschäft ganz grundsätzlich. Denn übersteigt die Chargeback-Quote eines Online-Shops dauerhaft den von den Kreditkartenorganisationen festgesetzten Maximalwert, kann die Kreditkartenakzeptanz entzogen werden. Für viele Online-Händler bedeutet das mittelfristig den Verlust der Geschäftsgrundlage."

"Aber", so Weber weiter, "Kreditkartenbetrug im E-Conmerce ist kein unausweichliches Schicksal. Mittlerweile existieren ausgefeilte und wirkungsvolle Betrugsabwehrmechanismen, mit denen Online-Händler die Chargeback-Quote drastisch verringern können. Dabei werden Betrugsversuche schon während der Bestellung erkannt und gemeldet, sodass der Händler den potenziell gefährlichen Vorgang abbrechen kann. Leider unterschätzen viele Unternehmen im E-Commerce noch immer die Gefahr und verzichten auf ein echtes Risiko-Management. Dabei rentieren sich die Kosten für Betrugsabwehrmechanismen erfahrungsgemäß innerhalb kürzester Zeit."

Pago empfiehlt deshalb allen Online-Händlern dringend, deren Produkte besonders im Weihnachtsgeschäft gefragt sind, ihr Risiko-Managment noch vor dem Einsetzen des Jahresendgeschäfts zu analysieren und zu optimieren.

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