Zukunftstagung statt Krisengipfel

Wissenschaftliche Fachtagung zu innovativen Konzepten im Gesundheitsmanagement an Universität Magdeburg

(PresseBox) (Magdeburg, ) Unter dem Titel "Einmischung in die Zukunft" treffen sich vom 25. bis 27. März 2009 mehr als 300 Ärzte, Psychologen, Pädagogen, Sozialarbeiter und Coaches an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, um anhand neuester Forschungsergebnisse zukunftsweisende Konzepte für Gesundheit, Pädagogik und Management zu entwickeln.

Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper eröffnet die Tagung, die namhafte Referenten nach Magdeburg führt, so den Mentor der Familientherapie in Deutschland, Prof. Dr. Helm Stierlin, aus Heidelberg, den Gesundheitsreformer Dr. Ellis Huber und den Gesundheitscoach Dr. Matthias Lauterbach. Außerdem werden Schüler des Hegel-Gymnasiums Magdeburg Ihre Zukunftsvisionen für das Jahr 2030 in Wort, Bild und Film vorstellen.

Was: Wissenschaftliche Fachtagung "Einmischung in die Zukunft" - Systemische Visionen in Therapie, Beratung und Coaching
Wann: 25. bis 27. März 2009
Wo: Universität Magdeburg, Hörsaal V, Gebäude 16, Seminarräume Gebäude 22

Die Veranstalter der Tagung sind das Diagnostik, Interventions- und Evaluationszentrum des Instituts für Psychologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (DIEZ) unter der Leitung von Frau Dr. Jeanne Rademacher und das Institut für systemische Forschung, Therapie und Beratung (isft) unter der Leitung von Frau Dr. Carmen Kindl-Beilfuß.

Das Wort "systemisch" steht im Bereich der Psychologie für einen Ansatz, bei dem Patienten und Angehörige, Kinder und Eltern, Schüler und Lehrer, Mitarbeiter und Vorgesetzte gemeinsam behandelt bzw. beraten werden. "Mit Blick auf aktuelle Ereignisse wie den Amoklauf in Winnigen wird deutlich, wie wichtig es ist, mehr für Kinder und Jugendliche zu tun, Trennungen zu vermeiden, Isolation, Aggression und Gewalt besser zu bekämpfen. Die systemische Therapie bietet die Möglichkeit dafür und leistet damit einen direkten Beitrag auf dem Weg zu mehr Menschlichkeit in der Gesellschaft", so Dr. Carmen Kindl-Beilfuß.

"Längst ist bekannt, dass nur eine ganzheitliche Betrachtung des Menschen Gesundheit und Lebenszufriedenheit sichern kann - gelingende Beziehungen, anerkannte Arbeit und ein Blick auf Körper und Seele. Die Universität führt daher zusammen mit dem isft Magdeburg Wissenschaftler und Fachleute verschiedenster Disziplinen zusammen.", so Dr. Jeanne Rademacher.

Mehr Informationen und das ausführliche Tagungsprogramm unter: http://www-e.uni-magdeburg.de/wipsy/

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