Schluss mit der Datenunordnung

Universität Magdeburg zeigt auf der CeBIT 2009 Werkzeuge zum Finden und Aufräumen von Daten

(PresseBox) (Magdeburg, ) Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg präsentiert auf der diesjährigen Computermesse CeBIT vom 3. bis 8. März 2009 fünf innovative Projekte in Hannover.

Daten finden, ordnen und empfehlen kann das Projekt "Personalisierte Interaktion", das von der Magdeburger Arbeitsgruppe "Data and Knowledge Engineering" auf der CeBIT vorgestellt wird.

Existierende Tools zur Interaktion mit dem Internet und anderen Datenarchiven berücksichtigen meist weder die Interessen noch das Wissen eines Nutzers. Diese Informationen können jedoch eine wertvolle Hilfe sein, um die Interaktion mit Text- und Hyperlinkdokumenten zu unterstützen und Sammlungen von Bild-, Ton- und Videodaten zu erleichtern. Die Informatiker nehmen vier aus ihrer Forschungsarbeit hervorgegangene Werkzeuge mit auf die CeBIT: eine flexible Suchmaschinenarchitektur, ein Projekt zur Organisation von Musikarchiven, ein interaktives Werkzeug zur Suche in mehrsprachigen Sammlungen und ein Werkzeug, um die Navigation in Videos durch Visualisierung von Informationen über ähnliche Szenen zu erleichtern.

"Sie haben 365 neue Nachrichten." Diese oder ähnliche Hinweise bekommen Personalabteilungen von ihren Mailservern, wenn sie in einer Jobanzeige um die elektronische Zusendung von Bewerbungsunterlagen gebeten haben. Das am Institut für Technische und Betriebliche Informationssysteme entwickelte "DIAsDEM Recruitment-System" hilft, der Flut von Unterlagen Herr zu werden. Bei DIAsDEM handelt es sich um einen intelligenten Human Capital Manager, der unter dem Einsatz von Text-Mining innerhalb kürzester Zeit die optimalen Kandidaten aus der Bewerberflut filtert. Per E-Mail scannt das entwickelte Computerprogramm eingegangene Bewerbungen und gleicht die Angaben der Kandidaten mit dem Profil der ausgeschriebenen Stelle ab. Dadurch können aus hunderten von Bewerbern schnell und effektiv die Besten herausgefiltert, eine Rangliste erstellt und zum Bewerbungsgespräch eingeladen werden. Umgekehrt können auch Jobsuchende durch dieses Internetportal prüfen, ob sie den Anforderungen der Stelle gewachsen wären.

Das Netzwerk AUTOMEP, entwickelt an der Fakultät für Maschinenbau, ermöglicht die Optimierung von Produktionssystemen und die deutlich bessere Ausnutzung von vorhandenen Produktionskapazitäten durch die Echtzeitabbildung von Serien- oder Massenfertigung.

Die am Institut für Wissens- und Sprachverarbeitung entstandene Data-Mining-Software für das Durchsuchen sehr großer Datenbestände enthält zahlreiche Lern- und Analyseverfahren und ermöglicht die Beantwortung spezieller Fragestellungen, bei denen die Anwendung eines einzelnen Verfahrens nicht mehr ausreicht.

Das IT-Service-Management "Magdalena" entstand in der Medizinischen Fakultät. Das modulare Softwarepaket hilft Klinika, Hochschulen, aber auch modernen Verwaltungsbehörden und Unternehmen bei der IT-Organisation.

Alle Projekte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg werden auf der CeBIT in Hannover in der Halle 9, Stand D04 (Forschung für die Zukunft), vorgestellt. Seit vielen Jahren präsentiert die Universität auf der Computermesse neueste Entwicklungen aus dem IT-Bereich und nutzt dieses Treffen der High-Society der Computerwelt, um neue Kontakte zu knüpfen. So wurden im vergangenen Jahr auf der CeBIT zahlreiche Unternehmen gefunden, die Studenten bei ihrer Diplomarbeit begleiteten, wurden Kooperationen mit anderen universitären Einrichtungen angeschoben und ein Datenbankprojekt mit Industrieunternehmen auf den Weg gebracht.

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