Kann der Dieselmotor fliegen?

Vortrag an der Uni Magdeburg über Dieselmotorenkonzepte für Flugzeuge

(PresseBox) (Magdeburg, ) Am 12. März 2009 wird Dr. Barna Hanula in einem Vortrag an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) über den derzeitigen Entwicklungsstand beim Einsatz von Dieselmotoren in Flugzeugen referieren. Dr. Barna Hanula ist der Geschäftsführer der Fa. AVL Schrick GmbH in Remscheid, welche u.a. an der Entwicklung eines Dieselmotors für den Flugzeugeinsatz arbeitet.

Der Vortrag wird gemeinsam vom Institut für Mobile Systeme der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und dem Verband Deutscher Ingenieure (VDI)veranstaltet. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

Was: Vortrag "Kann der Dieselmotor fliegen? Unterschiedliche Dieselmotorenkonzepte für Flugzeuge", Dr. Barna Hanula

Wann: 12. März 2009, 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Wo: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg, Gebäude 03, Raum 106

Die Idee, den Dieselmotor - nicht zuletzt wegen seines geringeren Kraftstoffverbrauchs - auch in Flugzeugen einzusetzen, ist schon alt. Bereits 1936 entwickelte BMW den Motor 114, ein Sternmotor mit 625 PS bei 2050 1/min. Die Entwicklung dieses Motors wurde allerdings wieder eingestellt.

Im gleichen Jahr stellte Daimler-Benz den Luftschiff-Dieselmotor 602/LOF6 für das Luftschiff LZ129 Hindenburg vor. Schließlich setzte sich aber der Benzin-Kolbenmotor für Kleinflugzeuge und die Strahlturbine für große Flugzeuge durch.

In den letzten Jahren wurde wieder verstärkt am Dieselmotor für Flugzeuge gearbeitet. Sowohl große Konzerne wie Continental in Amerika und Renault in Frankreich als auch kleine Firmen wie der einstmalige Landwirt Rudi Hackel aus Brandenburg und der österreichische Flugzeug-Hersteller "Diamond Aircraft" in Zusammenarbeit mit der Firma Thielert Aircraft Engines in Hamburg arbeiten an der Problematik.

Dr. Hanula hat an der TU Budapest bis 1983 studiert und 2001 promoviert. Von 1983 bis 1989 arbeitete er in Ungarn als Entwicklungsingenieur und wissenschaftlicher Mitarbeiter. Seit 1989 ist er bei der Fa. Schrick in Remscheid beschäftigt. Dort war er Entwicklungsingenieur und Leiter der Motorenentwicklung. Seit 1999 ist er Geschäftsführer des Unternehmens.

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