Unterzeichnung der Zielvereinbarungen bis 2013

(PresseBox) (Amberg, ) Die Präsidenten und Rektoren der Hochschulen für angewandte Wissenschaften - Fachhochschulen und Universitäten haben am 20. Juli 2009 in München mit dem Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch, die Zielvereinbarungen für den Zeitraum von 2009 bis 2013 insbesondere auch mit Blick auf den doppelten Abiturjahrgang 2011 in Bayern unterzeichnet.

Grundlage der Zielvereinbarungen ist das "Innovationsbündnis Hochschule 2013", das die bayerischen Hochschulen im Jahr 2008 mit der Bayerischen Staatsregierung abgeschlossen haben. Im Innovationsbündnis garantiert der Freistaat Bayern den Hochschulen für die Jahre 2009 bis 2013 verlässliche finanzielle Rahmenbedingungen und Planungssicherheit. Die Hochschulen verpflichteten sich im Gegenzug für die Mitwirkung an zentralen hochschulpolitischen Zielsetzungen Bayerns: Leistungsorientierte Durchlässigkeit für qualifizierte Berufstätige, duale Studienangebote mit der Wirtschaft, angewandte Forschung und Qualitätssicherung.

Zusätzlich werden individuelle Ziele mit den einzelnen Hochschulen vereinbart. Die Hochschule Amberg-Weiden hat vor diesem Hintergrund die folgenden Ziele für den Zeitraum bis 2013 formuliert:

- Verbesserung der Studienbedingungen in der Region

Die Hochschule Amberg-Weiden vermittelt ihren Studierenden eine praxisorientierte Aus- und Weiterbildung auf der Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse. Als "Hochschule in der Region für die Region" ist die HAW aber auch gefordert, den regionalen Anforderungen und dem Bedarf der Studierenden und Unternehmen Rechnung zu tragen. Dazu gehören auch weiterhin Studienangebote mit Bezug zur regionalen Wirtschaft, der weitere Ausbau des Wissens- und Technologietransfers, Stipendien etwa zur Gegenfinanzierung der Studienbeiträge sowie attraktive Rahmenbedingungen für das Studium wie weitere Studentenwohnheime.

- Weiterentwicklung und Umsetzung des Konzeptes zur Qualitätssicherung und zum Qualitätsmanagement

Die Hochschule Amberg-Weiden hat eigenständig damit begonnen, ein Qualitätsmanagementsystem zu entwickeln und zu installieren. Dabei stehen die mit Studium und Lehre verbundenen Prozesse und Funktionen im Mittelpunkt, die für die Anforderungen einer Akkreditierung und für die weitere Qualitätsverbesserung der Lehre grundlegend sind. Die zusätzlichen, für ein ganzheitliches Qualitätsmanagementsystem notwendigen Bereiche und Prozesse werden anschließend bearbeitet und umgesetzt. Vergleichbar einem Qualitätsansatz in Unternehmen werden hierzu nicht nur interne Abläufe und Qualitätsziele betrachtet, sondern auch Qualitätswirkungen im externen Bereich einbezogen.

- Familiengerechte Hochschule

Für die Hochschule Amberg-Weiden sind Gleichstellung, Chancengleichheit und Frauenförderung sowie familienfreundliche Studien- und Arbeitsbedingungen strategische Ziele. Dies wird durch ein vorliegendes Gleichstellungskonzept untermauert. Dabei werden insbesondere die Erhöhung des Frauenanteils in jenen Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, die Sicherung der Chancengleichheit für Frauen und Männer, das Hinwirken auf eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Studium und die Förderung des Bewusstseins für Gleichstellung in allen Bereichen der Hochschule angestrebt. Um die nachhaltige Umsetzung sicherzustellen, sind weiterhin Maßnahmen zur Verankerung in der Hochschule und zur Integration in ein Qualitätsmanagement in Planung.

Prof. Dr. Erich Bauer, Präsident der Hochschule Amberg-Weiden: "Die Zielvereinbarungen der HAW mit dem Freistaat Bayern bis zum Jahr 2013 sind für uns Auftrag und Verpflichtung, auch in Zukunft eine Top-Qualität in Lehre, Studium und insgesamt in den Rahmenbedingungen für unsere Studierenden in Amberg und Weiden anzubieten und zu sichern. Die dynamische Entwicklung unserer Bewerber- und Studierendenzahlen bestärkt uns auf diesem Weg. Die weitere Verbesserung der Rahmenbedingungen für ein Studium in der Region, für die Qualitätssicherung und für eine familiengerechte Hochschule sind wichtige Bestandteile dieses Prozesses."

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