Die Ausfuhren in die Asien-Pazifik Region insgesamt erholen sich

Aufwärtstrend bei den deutschen Exporten nach China im 3. Quartal 2005

(PresseBox) (Hamburg, ) Nach einem schwachen ersten Halbjahr 2005 mit zum Teil deutlichen Rückgängen der deutschen Ausfuhren in den asiatisch-pazifischen Raum verzeichnet das dritte Quartal 2005 einen signifikanten Aufwärtstrend. Vor allem gilt dies für die Exporte in die VR China: Über die ersten neun Monate des Jahres konnte das Minuswachstum der ersten sechs Monate fast vollständig kompensiert werden. Insgesamt ergibt sich bis einschließlich September zwar ein leichtes Minus von 1,2 Prozent, bis zum Jahresende ist eine positive Exportentwicklung absehbar. Bei den besonders hohen Ausfuhrsteigerungen der Monate August und September schlugen vor allem Ausfuhren im Luftfahrtbereich zu Buche. Während die Exporte im Automobilsektor bedingt durch die seit Mitte 2004 geltende neue Automotive Development Policy und eine aufgrund inländischer Überkapazitäten nachlassende Binnennachfrage deutlich zurückgegangen sind und auch der Absatz in einigen Bereichen des Maschinenbaus, etwa bei Textilmaschinen, rücklä
ufig ist, trug der anziehende Absatz bei Spezialmaschinen und kompletten Anlagen zur positiven Exportentwicklung bei. Signifikant ist auch der anziehende Export bei Vorprodukten wie hochwertigen Blechen, Rohren und Kunststoffen, die in China nicht in der erforderlichen Menge und Qualität hergestellt werden können. Hier wie bei Spezialmaschinen kann die deutsche Exportwirtschaft ihren Know-How Vorsprung geltend machen.

Auch der Rückgang der deutschen Exporte in die ASEAN wurde deutlich gebremst. Für die Gesamtregion Asien-Pazifik ergibt sich ein Plus der deutschen Ausfuhren um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die weiterhin dynamisch wachsenden Exporte nach Indien (plus 29,3 Prozent in den ersten neun Monaten) und die stabilen Zuwachsraten beim Export nach Japan (5,1 Prozent) tragen wesentlich zu diesem positiven Trend bei. Australien ist nach China, Japan und Korea weiterhin viertgrößter Absatzmarkt für deutsche Produkte in der Region.

Das dynamische Wachstum der Einfuhren aus China setzt sich auch im dritten Quartal fort. Über die ersten neun Monate des Jahres verzeichnen die deutschen Importe einen Zuwachs von 25,6 Prozent und erreichen mit 28,1 Milliarden Euro fast den doppelten Wert der deutschen Exporte im selben Zeitraum.

Die aktuelle Außenhandelsstatistik ist abrufbar unter
www.oav.de/content/aktuell/background/aussenhandel_jan_sep_2005.pdf

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