Boom im Handel mit China

Zahlen des ersten Quartals 2010

(PresseBox) (Hamburg, ) Die asiatischpazifische Region ist Treiber der deutschen Exporterholung. Im ersten Quartal 2010 stiegen die Ausfuhren in die Region um 41,3 Prozent - deutlich ueber dem gesamten Exportwachstum von 10,3 Prozent. Die Nachfrage aus China ist wesentlicher Faktor dieser Entwicklung: die deutschen Lieferungen in die Volksrepublik wuchsen sogar um 58 Prozent auf 12 Mrd. Euro.

"Vor allem das Exportwachstum nach China ist ein uneingeschraenkt positives Signal, das im Unterschied zu den anderen wichtigen Handelspartnern nicht von schlechten Basiseffekten des Vorjahres herruehrt", sagt OAV-Geschaeftsfuehrerin Monika Staerk. Die deutschen Exporte nach China waren im Vorjahresquartal nur um im globalen Rahmen moderate 3,3 Prozent zurueckgegangen. Mit einem Volumen von gut 12 Mrd. Euro erreichten die deutschen Lieferungen ein Allzeithoch - zum Jahr 2006 bedeutet dieser Wert eine Verdoppelung.

Der Anteil Chinas an den deutschen Ausfuhren stieg im ersten Quartal auf 5,5 Prozent, die gesamte Region steht fuer 12,9 Prozent der deutschen Lieferungen. "Dies verdeutlicht die sprunghaft steigende Bedeutung der asiatischen Maerkte fuer die deutsche Wirtschaft, nachdem der Anteil jahrelang bei knapp 10 Prozent stagnierte", so Monika Staerk. China kletterte im ersten Quartal von der elften auf die siebte Position der wichtigsten deutschen Lieferlaender und der Abstand zu anderen wichtigen Handelspartnern verringert sich deutlich. Von den USA mit 14,6 Mrd. Euro im ersten Quartal 2010 trennt China beim deutschen Exportvolumen nur noch eine Differenz von zwei Mrd. Euro. Im ersten Quartal 2008 war der Wert der deutschen Ausfuhren in die USA noch doppelt so hoch wie der der Lieferungen nach China.

Auch die Handelsungleichgewichte mildern sich deutlich. Die deutschen Importe aus China wachsen ebenfalls kraeftig - mit einem Plus von 20,4 Prozent verringert sich das deutsche Handelsbilanzdefizit aber zusehends. Dies gilt auch fuer die gesamte asiatischpazifische Region mit einem Importzuwachs von 15,9 Prozent.

Fuer den deutschen Export verzeichneten neben China auch die anderen wichtigen Abnehmerlaender deutscher Produkte positive Zahlen zum Vorjahresquartal, die allerdings durch negative Basiseffekte aus 2009 relativiert werden: Japan und Suedkorea erreichten trotz eines Zuwachses von 20,7 bzw. 38,5 Prozent noch nicht wieder das Niveau des Jahres 2008, waehrend Indien (+18,7 Prozent) auch zum ersten Quartal 2008 ein Plus von 9 Prozent erzielt. Auch die ASEAN-Laender sind zurueck: mit einem Zuwachs von 23,8 Prozent zum Vorjahresquartal haben sie das Niveau des Vorkrisenfruehjahrs 2008 aber ebenfalls noch nicht wieder erreicht.

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