BEA Systems kauft SolarMetric

SolarMetric-Übernahme verschafft BEA Systems Führungsrolle bei Java EE5 und Persistence; Akquisition ist weiterer Baustein der SOA-Strategie

(PresseBox) (München-Dornach, ) BEA Systems übernimmt das texanische Unternehmen SolarMetric. Die Akquisition setzt BEA Systems im Rennen um Enterprise Java Beans (EJB) 3.0 und Java EE 5 Kompatibilität an die Spitze.
Kernprodukt von SolarMetric ist die Kodo Persistence Engine, die EJB 3.0 und Java Data Object (JDO) Programmiermodelle unterstützt.

Der Entwurf des EJB 3.0 Standards hat zum Ziel, in-Memory-Objekte in relationalen Datenbanken zu bewahren. Dies bedeutet, dass kurzlebige Datensätze wie Warenkörbe oder Ticketreservierungen über längere Zeit gespeichert werden können. Da die Kodo Persistence Engine sowohl EJB 3.0 als auch JDO unterstützt, können Entwickler innerhalb einer Anwendung beide Standards verwenden. Kunden haben so die Wahl, entweder den bereits bewährten Standard JDO zu nutzen, EJB 3.0 schon in dessen frühen Phase oder im Zuge der Finalisierung der Spezifikation schrittweise einzusetzen.

Das Object/Relational (O/R) Mapping Layer von SolarMetric zählt zu den schnellsten der Branche. BEA wird alle Produkte, wie die Kodo Persistence Engine und die Kodo Development Workbench, vertreiben und unterstützen.
Zudem wird die Kodo Engine in die nächste Version von BEA WebLogic Server integriert werden. Für das zweite Halbjahr 2006 ist daher ein neues Release von WebLogic Server geplant. Einen ersten Einblick in die neue BEA WebLogic Server-Technologie wird es schon einige Monate zuvor geben. Im Rahmen der BEA WebLogic Workshop-Produktfamilie wird BEA in Kürze auch für EJB 3.0 Entwickler-Support bieten.

"JDO und Kodo werden unsere WebLogic-Kunden erheblich produktiver machen", zeigt sich Wai Wong, Executive Vice President Products bei BEA Systems überzeugt. Mit der Übernahme von SolarMetric übernimmt BEA eine Führungsrolle im Streben nach ausgereiften Java EE 5 Implementierungen.

"Die neue Technologie unterstützt EJB 3.0 vollkommen und geht damit Hand in Hand mit BEAs Strategie, Enterprise Java-Entwicklung zu vereinfachen und diese sowie deren Einsatz auch "blended" zu ermöglichen", erklärt Franz Aman, Vice President Developer Relations bei BEA Systems. "Programmierer können so Java-Programme auch unabhängig von der zu Grunde liegenden Datenbank oder dem bevorzugten Programmiermodell entwickeln. Dabei können sie Business-Objekte mühelos über das Netzwerk gemeinsam nutzen. Die Akquisition ist ein weiterer wichtiger Schritt unserer SOA-Vision, in der wir starre IT-Assets flexibilisieren und in wiederverwendbare Objekte umwandeln wollen."

Das "blended" Entwicklungs- und Deployment-Modell von BEA ermöglicht es Kunden, gleichzeitig Open Source und kommerzielle Software sowie Programmiermodelle einzusetzen. Dabei reduziert dieses Modell den Aufwand bei der Integration und bei Testläufen auf ein Minimum. BEA unterstützt darüber hinaus auch Komponenten wie Apache Beehive oder Spring und bietet Tools für das "Blending" anderer Umgebungen über BEA WebLogic Workshop an.

Diesen Pressetext finden Sie in digitaler Form unter:

Oracle Deutschland GmbH

BEA Systems, Inc. (Nasdaq: BEAS) ist ein weltweit führender Anbieter von Infrastruktur-Software. Informationen, wie BEA Kunden dazu verhilft, ihr Geschäft zu transformieren und ein Liquid Enterprise(TM) aufzubauen, finden Sie unter http://de.bea.com.

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