Messe Fakuma 2005: Thema Energiekosteneinsparung im Mittelpunkt des Interesses

Mehr als 3.000 Besucher zu Gast auf dem ONI-Messestand in Friedrichhafen. Gäste informieren sich an 5 Messetagen über den aktuellen Entwicklungs-stand Energie sparender Systemtechnik.

(PresseBox) (Lindlar, ) Auf der Fakuma in Friedrichshafen präsentierte ONI auf insgesamt 400 Quadratmetern Standfläche den neuesten Entwicklungsstand Energie sparender Technik für die Kunststoff verarbeitende Industrie. Die Palette der Systemlösungen reichte von der Kühl- und Kälteversorgung über die Lüftungs- und Reinraumtechnik bis zur Nutzung kostenloser Abwärme für Heizzwecke an Stelle von Gas oder Öl. Das Interesse an den gezeigten Systemlösungen, die Energie- und Produktionskosten nachhaltig senken, war überaus groß. Mehr als 3.000 Besucher ließen sich an 5 Messetagen von unseren Fachleuten beraten.

Energiekosten drücken gewaltig

Egal in welchem Industriezweig, die sprunghaft gestiegenen Energiekosten drücken gewaltig. Ein Ende der Preisspirale für Strom, Gas und Heizöl ist nicht in Sicht. Aus dieser Problematik heraus erklärt sich das überaus starke Interesse der Messebesucher an ONI-Systemlösungen, die den Energieverbrauch und damit die Energiekosten wesentlich senken.
Sei mehr als 20 Jahren entwickelt und produziert ONI Energie sparende Systemtechnik, die von Kunden in 47 Ländern der Welt eingesetzt wird. Für den Industriezweig der Kunststoffverarbeitung wurden ganzheitliche Systemlösungen entwickelt, die zum einen den Energieverbrauch durch besonders effiziente Systemkomponenten und ein spezielles Energiemanagement senken und zum anderen Abwärmemengen für Heizzwecke nutzen, die bisher kostenintensiv „entsorgt“ werden mussten.

Fachberatung an 5 Messetagen ausgiebig genutzt
Wo hat man schon die Gelegenheit, eine große Anzahl an Fachleuten zur Verfügung zu haben, die unterschiedlichsten Systemlösungen in Funktion sehen und dabei seine Fragen hinsichtlich Möglichkeiten zur Kosteneinsparung stellen zu können? Ein oft geäußerter Wunsch vieler Messebesucher, ...auf dem ONI-Messestand eine Selbstverständlichkeit. Genau auf dieses Anforderungsprofil hin ausgerichtet ist das Konzept der ONI-Präsentation. Mehr als 3.000 Standbesucher nutzten daher die Gelegenheit und ließen sich von den über 25 ONI-Fachleuten an 5 Messetagen, meist in kleinen Gruppen, über die verschiedensten Möglichkeiten zur Kosteneinsparung informieren. Besonders erfreulich ist, dass sich aus den Informationsgesprächen sehr viele konkrete Projektgespräche entwickelt haben. Das Präsentationskonzept ging daher voll auf und schaffte zufriedene Gesichter auf Seiten der Messebesucher wie bei der ONI-Mannschaft.

Energieeffiziente Kältemaschinen
Die Erzeugung von Kühlwasser über Kältemaschinen ist überaus kostenintensiv. Gerade ältere Maschinen arbeiten zudem mit einem schlechten Wirkungsgrad und verbrauchen daher oftmals doppelt soviel Strom wie moderne Anlagen. Die Kontrolle der Leistungsziffer vorhandener Kältemaschinen beziehungsweise eine Leistungsmessung wird daher von ONI empfohlen.
Um den Stromverbrauch in Grenzen zu halten setzt ONI daher seit vielen Jahren auf besonders effiziente Kältemaschinen. Im Leistungsbereich von 1,5 bis 2.400 kW wurde der neueste Stand moderner, energieeffizienter Kältemaschinentechnik vorgestellt. Die neue Generation von Luft oder Wasser gekühlten Kältemaschinen der Serie ONI-Turbo-Unit besticht zudem durch einen Öl-freien und flüsterleisen Betrieb.

Jahresstromverbrauch von Kältemaschinen-
anlagen um bis zu 80 % reduzieren
Kaltes Wasser für die Werkzeugkühlung im Bereich Spritzguss oder die Prozesskühlung in der Extrusion wird in vielen Betrieben kontinuierlich über das Jahr benötigt. Die Erzeugung erfolgt kostenintensiv über Kältemaschinen. In den Übergangs- und Wintermonaten wird diese Kühlenergie sehr viel kostengünstiger über die so genannte ONI-Winterentlastung erzeugt. Durch diese Technik lassen sich in unseren Breitengraden bis zu 80 % der Stromkosten für den Kältemaschinenbetrieb einsparen. An Stelle der Kältemaschinen werden geschlossene Wärmeaustauscher eingesetzt, die die Umgebungsluft als Kühlmittel nutzen. In der Winter- und Übergangszeit wird die Kältemaschine einfach abgeschaltet. Der Wärmeaustauscher übernimmt deren Aufgabe und verbraucht nur noch zwei bis drei Prozent des Stroms einer Kältemaschine. Anders als bei offenen Kühlturmanlagen bleibt die Kühlwasserqualität erhalten und das permanente Zudosieren von Chemikalien entfällt. Zudem wird bei dieser ONI-Systemtechnik auf den Einsatz von Glykol völlig verzichtet. Das hat nicht nur eine sehr viel höhere Effizienz der Anlage zur Folge, sondern entlastet den Betreiber von Sicherheitsvorschriften und zu erwartenden Sicherheitsauflagen. Erstmals auf der Fakuma wurde ein Großgerät mit einer Leistung von 700 kW gezeigt.

Abwärme wird durch ONI zu kostenloser Heizwärme
Die Abwärme aus den verschiedensten Prozessen geht heute vielfach ungenutzt in die Umgebung. Darüber hinaus muss diese Abwärme häufig durch kostenintensive Kühlverfahren „entsorgt“ werden. Einerseits kostet die Energie im Produktionsprozess also gleich zweimal Geld und verschwindet ungenutzt in der Natur, andererseits muss Heizenergie teuer über Gas oder Heizöl zugekauft werden. Die ONI-Energiespartechnik macht wie in der Mathematik aus zwei negativen Vorzeichen ein positives Ergebnis. ONI hat dazu spezielle Heizgeräte entwickelt, die die Prozessabwärme, zum Beispiel aus der Hydraulikkühlung von Spritzgussmaschinen oder Extrudern, für Heizzwecke nutzbar macht! Lagerhallen, Büroräume oder Lüftungs- und Reinraumanlagen werden mit dieser kostenlosen Abwärme beheizt, was eine Menge an Gas oder Heizöl einspart. Auf dem Messestand wurde dazu eine Praxisanwendung gezeigt. Die gesamte Energie aus der Ölkühlung einer Spritzgussmaschine wurde über ein ONI-SW-Heiz-/Kühlgerät genutzt.

ONI-Energiespartechnik finanziert sich selbst
Die Nutzung von kostenloser Abwärme für Heizzwecke, die Systemoptimierung durch Zweikreis-Systeme mit einer Winterentlastung oder die Maschinenoptimierung einschließlich Zykluszeitverkürzung sind nur einige ONI-Problemlösungen, die zur Kostenreduzierung bei unseren Kunden beitragen. Die Betriebskosteneinsparungen sind dabei so hoch, dass sich die Systemlösungen in kürzester Zeit amortisieren. Bei der Finanzierung der ONI-Systemlösungen über ein Leasingmodell bezahlt der Kunde die Leasingrate aus der Kosteneinsparung, bekommt eine neue Kühl- oder Wärmerückgewinnungsanlage und setzt den Einsparüberschuss beispielsweise für den Kauf neuer Maschinen ein. Ein überaus überzeugendes Konzept, das für viele Messebesucher sehr interessant war.

Kurz und knapp
Die Fakuma-Messe in Friedrichshafen war auch dieses Mal wieder ein voller Erfolg für ONI. Eine steigende Besucherzahl, viele neu geknüpfte Kontakte und einige erfolgreiche Vertrags-abschlüsse sind die überaus positive Bilanz der Messe.

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