Kunst ins rechte Licht gerückt

Lichtstreuendes Isolierglas von OKALUX

(PresseBox) (Stuttgart/Tübingen, ) Nach einer umfangreichen Sanierung sorgen im Kunstgebäude am Stuttgarter Schlossplatz OKALUX+ Isolierglasscheiben für blendfreie Tageslicht-Ausleuchtung der Räume und optimalen Schutz der Exponate.

Jahrzehntelang diente das Kunstgebäude am Schlossplatz in Stuttgart als Dauerausstellung für die städtische Galerie, als Sitz für den württembergischen Kunstverein und den Stuttgarter Künstlerbund e. V. 1898. Der Bau war 1910 bis 1913 von Theodor Fischer errichtet und im 2. Weltkrieg in weiten Teilen zerstört worden. Einzig der Kuppelbau blieb erhalten. Von 1956 bis 1961 erfolgte ein vereinfachter Wiederaufbau durch Paul Bonatz und Günter Wilhelm mit Erweiterung der Anlage um einen Zwischenbau und den sogenannten Vierecksaal. Nach dem Auszug der Galerie der Stadt Stuttgart wurde zwischen 2005 und 2009 der denkmalgeschützte historische Gebäudeteil unter Leitung vom Vermögen und Bau Amt Stuttgart und von Harder III Stumpfl Architekten umfangreich saniert.

Zentrales Element des Kunstgebäudes ist der alles überragende Kuppelbau. Um ihn herum gruppieren sich auf zwei Ebenen weitere Räume: Im Erdgeschoss Büros, Ausstellungsräume und der lichte Marmorsaal, von dem sich den Besuchern verschiedene Wege durch das Museum erschließen. Im Obergeschoss befinden sich weitere Ausstellungsräume und das Café des Stuttgarter Künstlerbundes.

Museen und Ausstellungsflächen benötigen eine gleichmäßige blendfreie Beleuchtung. Für die Farbwiedergabe der Exponate ist Tageslicht unverzichtbar. Es bedarf aber der Filterung, um die Kunstwerke vor Schäden durch zu große Helligkeit und UV-Strahlung zu schützen. Die Beleuchtung fast aller Ausstellungsräume im Kunstgebäude erfolgt über Oberlichter im Dach: Gläserne Satteldächer erstrecken sich entlang dreier Außenkanten des Gebäudes bis hin zum Kuppelbau. An der vierten Seite sorgen fünf Stahl-Glas-Laternen für Helligkeit in den darunter liegenden Räumen. Lichtdecken, die nahezu die gesamte Deckenfläche der jeweiligen Ausstellungsräume einnehmen, filtern das einfallende Tageslicht und streuen es gleichmäßig in den Innenraum. Durch stufenweise Zuschaltung von Kunstlicht im Bereich zwischen Oberlicht und Lichtdecke lässt sich der Tageslichtabfall zur Nacht hin ausgleichen.

Im Rahmen der umfangreichen Sanierung brachten die Architekten Sicherheits- und Klimatechnik, Brandschutz sowie Licht- und Elektroinstallation auf den neuesten Stand der Technik. Im Rahmen einer energetischen Optimierung wurde die gesamte Dachfläche neu gedämmt und abgedichtet, die Glaslaternen saniert und die gläsernen Satteldächer komplett erneuert. Dafür entstand in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz eine Konstruktion aus voll isolierten Stahlprofilen mit einer Füllung aus OKALUX+ Isolierglas. Die transluzenten Kapillarplatten und zusätzliche, lichtstreuende Vlieseinlagen im Scheibenzwischenraum sorgen für eine gleichmäßige Verteilung des einfallenden Lichtes im Bereich zwischen Oberlicht und Lichtdecke. Direkte Sonneneinstrahlung und Schlagschatten auf der Lichtdecke werden vermieden. Gleichzeitig erreicht OKALUX+ eine sehr gute Wärmedämmung mit einem Ug-Wert von 0,9 W/m2K und schützt vor Überhitzung im Inneren des Gebäudes. Nach Außen wahren die Gläser die geforderte gleichmäßige Farbstimmung.

Bereits die ursprünglichen Dächer waren industriell gefertigt. So konnte das beauftragte Unternehmen Neusser Metallbau auch die neuen Bestandteile der Glasdächer, bestehend aus je drei Feldern à 780 mm Breite und zwei Feldern à 1825 mm Höhe, komplett vorfertigen. Im Bereich über dem Marmorsaal sind die Elemente sogar drei Felder hoch. Die Lieferung erfolgte nach exakter Planung justintime, damit die Elemente jeweils eins zu eins ausgetauscht werden konnten und das Dach abends wieder dicht war.

Seit der Wiedereröffnung fällt durch das hochwertig sanierte Dach des Kunstgebäudes angenehm gefiltertes Tageslicht und lässt so die Kunstwerke voll zur Geltung kommen.

- Objekt Kunstgebäude am Schlossplatz, Stuttgart / D
- Bauherr Land Baden-Württemberg, Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Stuttgart / D
- Architekt Harder III Stumpfl Freie Architekten, Stuttgart / D
- Projektleitung: Florian Schramm
- Lichtplanung A. Hartung, Köln / D
- Metallbauer Neusser GmbH, Dettenhausen / D
- Glas OKALUX+ von OKALUX GmbH, Marktheidenfeld / D

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