oekostrom und GLOBAL 2000 starten Petition: "Solarstrom-Förderung statt Kyoto-Strafen"

(PresseBox) (Wien, ) Die oekostrom Vertriebs GmbH stellt per 1. Mai 2009 ihr erfolgreiches 1:1 Einspeisemodell für PVAnlagen ein. Grund dafür: Es ist nicht mehr möglich den PV-Strom wie bisher an Handelspartner in Deutschland abzusetzen, da dort aufgrund der - im Gegensatz zu Österreich - guten Fördersituation und entsprechender Investitionen mittlerweile ausreichend Sonnenstrom verfügbar ist.

Nun ist die Politik gefragt!

"Anstatt €-Milliarden an Kyoto-Strafen zu zahlen, sollte die Bundesregierung das dafür vorgesehene Geld in sinnvolle Förderprogramme für erneuerbare Energien stecken.", so Mag. Michael Pierer, Geschäftsführer der oekostrom Vertriebs GmbH. "Es gibt in Österreich hunderte PVAnlagenbetreiberInnen, die einen überaus wertvollen Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstoßes leisten. Dieser muss endlich auch von Seiten der Politik gewürdigt werden."

Solarstrom-Förderung statt Kyoto-Strafen

Da Österreich in Sachen Klimaschutz bereits hinterherhinkt, ist es höchste Zeit: Wenn die Republik ihre Kyoto-Ziele nicht erreicht - und das steht fest - drohen Milliardenzahlungen. Das Kyoto-Protokoll sieht vor, dass Österreich seine CO2-Emissionen um 13 Prozent senkt. Um dieses Ziel auch nur annähernd zu erreichen wird Österreich Zertifikate zukaufen müssen - Experten rechnen hier mit Kosten von etwa € 100 pro Tonne CO2. "Nur mit einer anspruchsvollen Klimaschutzoffensive werden wir es schaffen, die konstant hohen österreichischen Treibhausgas-Emissionen im Inland zu senken. Eine solide Förderung Erneuerbarer Energien ist dafür eine Grundvoraussetzung", so Dr. Klaus Kastenhofer, Geschäftsführer von GLOBAL 2000.

Jede 5-kWp Photovoltaik-Anlage erspart der Umwelt jährlich rund 1,7 Tonnen CO2

"Das Geld, das für die Kyoto-Strafen vorgesehen ist, sollte daher sinnvoller verwendet werden" fordert Pierer weiter. "Jede kWh Sonnenstrom, die ins Stromnetz eingespeist wird, bedeutet eine Reduktion des CO2-Ausstoßes um etwa 370g und somit eine massive Verminderung der Kyoto-Strafen!"

Setzen Sie ein Zeichen

Mittels einer großangelegten Petition fordert oekostrom gemeinsam mit GLOBAL 2000 die österreichische Regierung auf, jeder/m PV-AnlagenbetreiberIn 10 ct / kWh als "Einspeise-Zuschuss" zu vergüten. Die Beteiligung an dieser Petition ist bis 31. Mai 2009 online unter www.oekostrom.at/petition möglich. UnterstützerInnenlisten können per Mail an petition@oekostrom.at, per Fax an 01-961 05 61-25 oder per Post an oekostrom AG, Mariahilferstraße 120, 1070 Wien übermittelt werden. Die Unterschriftenlisten werden im Juni 2009 den Bundesministern für Umwelt und Wirtschaft übergeben.

Auf die richtige Energie kommt es an

Mehr als 11.000 ÖsterreicherInnen haben sich bereits für oekostrom® entschieden und sparen bei vollständigem Verzicht auf Atomkraft und fossile Energieträger pro Jahr gemeinsam mehr als zwei Millionen Kilogramm CO2 ein. Über 600 BesitzerInnen von Solaranlagen machen oekostrom® mit Ihrer PV-Lieferung zum sonnigsten Stromprodukt Österreichs.

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