Petition fordert EEG nach deutschem Vorbild und sofortige Aufhebung der Förderdeckel für Photovoltaikanlagen

(PresseBox) (Wien, ) Die oekostrom AG verschärft ihre Forderung zur Unterstützung der PV-Anlagenbetreiber: Gemeinsam mit PV-Austria und GLOBAL 2000 fordert sie von der Bundesregierung ein Österreichisches EEG nach deutschem Vorbild und bis dahin eine Aufhebung der Förderdeckel für Photovoltaikanlagen.

Die Förderaktion für Photovoltaik des Klima- und Energiefonds (KLIEN) im Jahr 2008 hat es deutlich gezeigt: Die Nachfrage seitens der Bevölkerung nach Photovoltaikanlagen ist enorm. Die vergangenes Jahr zur Verfügung gestandenen Fördermittel in der Höhe von 8 Mio. Euro waren nach 17 Minuten ausgeschöpft. Einige Tausend Interessenten kamen bei der Fördereinreichung schlicht zu spät.

Neben der Förderung für Anlagen bis 5 kWp durch den KLIEN sind heuer für Anlagen über 5 kWp Fördermittel in der Höhe von 2,1 Mio. Euro über das Ökostromgesetz vorgesehen. Gemessen am gewaltigen Potential dieser zeitgemäßen Form der Energieerzeugung stellt das nur einen Tropfen auf den heißen Stein dar.

Die Förderung von Photovoltaikanlagen ist aber aus wirtschaftlicher und ökologischer Sicht interessanter denn je. Denn Photovoltaikanlagen stellen auf eine Dauer von weit über 30 Jahren eine zuverlässige Form der Wertsicherung dar, entlasten ganz nebenbei unsere Umwelt und unterstützen die Regierung bei der Erreichung des Kyoto-Ziels.

Forderung 1:

oekostrom, PV Austria und GLOBAL 2000 fordern daher als Sofortmaßnahme eine Aufhebung der Förderdeckel für Photovoltaikanlagen.

Österreich braucht ein starkes EEG

Tarifförderungen haben sich mittlerweile weltweit durchgesetzt und zeigen nicht nur ökologische Vorteile. So werden in Deutschland laut Schätzungen des BSW (Bundesverband Solarwirtschaft) im Jahr 2020 200.000 Beschäftigte im Solarwärme- und Solarstrombereich erwartet.

Gemäß dem Kyoto-Protokoll muss Österreich bis 2012 die Treibhausgasemissionen um 13% gegenüber 1990 reduzieren. Zur Zeit liegt Österreich allerdings bereits 30 Prozent über diesem Ziel.

Diese Abweichung muss über den Zukauf von CO2-Zertifikaten aus dem Ausland ausgeglichen werden.

Forderung 2:

Österreich muss die bisherigen Verfehlungen der Energie- und Klimapolitik korrigieren und jene Hunderte von Millionen Euro, die zum Ankauf von CO2-Zertifikaten zur Erreichung des Kyoto-Zieles verwendet werden, in eine sinnvolle Förderung der heimischen Photovoltaik-Wirtschaft und anderer erneuerbarer Energien investieren. Als Vorbild dient das Erneuerbare Energie Gesetz (EEG) in Deutschland.

Setzen Sie ein Zeichen

Die Beteiligung an dieser Petition ist bis 31. Mai 2009 online unter www.oekostrom.at/petition möglich.
UnterstützerInnenlisten können per Mail an petition@oekostrom.at, per Fax an 01-961 05 61-25 oder per Post an oekostrom AG, Mariahilferstraße 120, 1070 Wien übermittelt werden.
Die Unterschriftenlisten werden im Juni 2009 den Bundesministern für Umwelt und Wirtschaft übergeben.

Auf die richtige Energie kommt es an

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