ÖBB starten Aktion Fairness

"Wer nicht zahlt, zahlt drauf! Schwerpunktaktionen gegen Schwarzfahrer

(PresseBox) (Wien, ) Die breite Mehrheit der ÖBB-Kunden ist mit gültigen Fahrkarten in den Zügen und Bussen unterwegs, eine kleine Minderheit hingegen fährt ohne Ticket. Diese Schwarzfahrer sorgen in mehrfacher Hinsicht für Unmut. Die ÖBB starten nun mit der "Aktion Fairness" eine verstärkte Kontrolle der Fahrkarten.

Gerechte Verhältnisse

Mit der Aktion Fairness wird eine öffentliche Forderung umgesetzt. Frei nach dem Motto: "Das Geld liegt auf der Straße" wurde vermehrt Kritik geäußert, die ÖBB unternehmen zu wenig gegen Schwarzfahrer. Und schließlich ist auch der Faktor Einnahmensicherung ein wichtiger: Immerhin geht es um einen einstelligen Millionenbetrag, der sehr gut in mehr Kundenservice oder in die weitere Modernisierung der Zugflotte investiert werden könnte. Die ÖBB müssen wirtschaftlich denken und handeln. Und es ist eine Bringschuld gegenüber Mitarbeitern und zahlenden Kunden, für gerechte Verhältnisse zu sorgen.

Schwerpunktaktionen in ganz Österreich

Kontrollteams werden ab sofort in allen Zügen und Bahnhöfen der ÖBB Schwerpunktaktionen durchführen. Die Gebühr für Reisende ohne gültigen Fahrausweis beträgt 65 Euro bei sofortiger, 95 Euro bei nachträglicher Bezahlung mit Erlagschein. Um diese Summe kann man sich schon zwei Monatskarten für die Kernzone Wien oder fast drei Monate eine Monatskarte in einer Zone des Verkehrsverbundes Steiermark leisten.

Wer nicht zahlt, zahlt drauf!

Weniger Schwarzfahrer, weniger Übergriffe

Auch in Sachen Sicherheit fallen Schwarzfahrer unangenehm auf. Sie sind jene, vergleichsweise kleine Gruppe, die immerhin für 70% aller tätlichen Angriffe auf Zugbegleiter verantwortlich sind. Ein Zustand, den es unbedingt zu ändern gilt, so die einhellige Meinung.

Dienstleistung kostet Geld

Die ÖBB bieten als Dienstleistungsunternehmen Öffentliche Verkehrsmittel für alle

Österreicherinnen und Österreicher. Rund 600.000 Menschen fahren täglich mit der Bahn in die Schule, Arbeit oder sind in der Freizeit unterwegs. Eine Transportdienstleistung, die - wie alle anderen Dienstleistungen auch - entsprechend honoriert werden muss. Fahrgäste, die das nicht tun und vorsätzlich ohne Ticket unterwegs sind, schädigen nicht nur die ÖBB sondern zeigen sich auch äußerst unsolidarisch gegenüber den anderen Kunden. Die ÖBB wollen für die zahlenden Kunden Gerechtigkeit. Es kann nicht sein, dass sich eine kleine Gruppe über alle Regeln hinwegsetzt. Bei Kundenbefragungen spricht sich eine überwältigende Mehrheit dafür aus, engagierter gegen Schwarzfahrer vorzugehen. Diesem Wunsch werden die ÖBB nun verstärkt nachkommen.

ÖBB-Holding AG

Als umfassender Mobilitätsdienstleister sorgt der ÖBB-Konzern österreichweit für die umweltfreundliche Beförderung von Personen und Gütern. Mit rund 42.000 MitarbeiterInnen und Gesamterträgen von 5,8 Mrd. EUR ist der ÖBB-Konzern ein wirtschaftlicher Impulsgeber des Landes. Im Jahr 2008 wurden von den ÖBB 456 Mio. Fahrgäste und 98,5 Mio. Tonnen Güter transportiert. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

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