Veraltete Technik bremst E-Commerce 2.0

(PresseBox) (Hamburg, ) .
- 40 Prozent der Online-Shops stecken im Modernisierungsstau
- E-Commerce steht vor einem technischen Generationswechsel

Vier von zehn Online-Shops haben sich in den vergangenen zehn Jahren technisch kaum weiterentwickelt. Die Kunden schon. Sie erwarten heute keine reine Produktshow, sondern wollen selbst Teil der E-Commerce-Gemeinde sein. Die E-Shops sind auf diese neuen Geschäftsmodelle wie Social Commerce häufig nicht ausreichend vorbereitet. Nur eine Minderheit schöpft bislang das technisch Machbare aus, um sich als Mitmach-Shop zu etablieren. Das sind die Ergebnisse einer E-Shop-Studie von novomind, für die 200 Entscheider der E-Commerce-Branche befragt wurden.

60 Prozent der Online-Händler wollen zwar in diesem Jahr modernisieren, beispielsweise durch Investitionen in mehr Web-2.0-Funktionen. Bremsklotz ist allerdings oftmals die Technik. Viele Online-Shops sind historisch gewachsen und immer nur um die neusten Technik-Bausteine ergänzt worden. Aufwändige Mitmach-Funktionen, wie das Zusammenstellen des Wunschprodukts durch den Käufer und virtuelles Anprobieren im Fashion-Store lassen sich mit Technik aus den Anfängen des E-Commerce häufig jedoch nicht mehr umsetzen. Oder sie rechnen sich nicht: Denn ein nachträgliches Anpassen der IT erfordert große Investitionen in Umprogrammierungen und neue Server.

Damit gewinnen Anbieter moderner Shop-Konzepte aus der Generation Facebook an Bedeutung. E-Shop-Systeme, die in der Web-2.0-Ära entwickelt wurden, enthalten bereits alle Komponenten für einen Vertrieb im Social-Media-Zeitalter. Gleichzeitig nutzen sie die heute üblichen Standards, beispielsweise leistungsstarke 64-Bit-Technik. Die Studie zeigt: Je neuer die Technik, desto erfolgreicher der Online-Händler. Neun von zehn Betreibern von Internetshops, die 2007 oder später live gingen, beurteilen den Vertriebserfolg ihres Shops als gut oder sehr gut. Bei E-Shops, die vor 2002 starteten und noch in weiten Teilen auf der Technik von damals basieren, zeigen dagegen nur 72 Prozent der Manager dieselbe Zufriedenheit.

Die Studie "Technische und wirtschaftliche Evolution von E-Shops" basiert auf einer CATI-Befragung (Computer Assisted Telephone Interview). Im Auftrag der novomind AG wurden im November 2009 insgesamt 200 Entscheider im IT-Bereich eines Online-Shops befragt und analysiert, welche Funktionen in E-Shops verwendet werden oder geplant sind. Zusätzlich wurden exemplarisch 15 deutschsprachige E-Shops untersucht, deren Shopsysteme innerhalb der letzten zwölf Monate einem Relaunch unterzogen wurden.

Seit 1999 entwickelt novomind in Hamburg innovative eBusiness-Lösungen für die moderne Internetwelt in vier E-Business-Disziplinen: eCommerce (eShops und Zoomserver), ePDM (elektronisches Produktdatenmanagement), eMarketplace (Marktplatzintegration) und eCommunication (Lösungen für Contact- und Servicecenter).

In jedem Leistungssegment gehört novomind zu den Technologieführern in Europa und deckt die gesamte digitale Wertschöpfungskette des Handels und der elektronischen Kundenkommunikation ab. Auf den Gebieten elektronischer Kundenkommunikation und Mail-Management ist das Hamburger Softwarehaus das am schnellsten wachsende Unternehmen.

Für den elektronischen Handel (eCommerce) stellt novomind umfassende Beratungsleistungen bei der Wahl eines geeigneten IT-Systems zur Verfügung. Etablierte Lizenzsoftware wie IBM WebSphere Commerce Server oder INTERSHOP ENFINITY werden genauso in Betracht gezogen wie maßgeschneiderte novomind-Lösungen auf Basis von novomind iSHOP(TM) .

Die novomind AG betreut derzeit mehr als 80 Unternehmen, darunter Targobank, Der Club Bertelsmann, Deutsche Rentenversicherung Bund, Ernsting's family, EnBW, gebrüder götz, OTTO und QVC.

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