Nordex: Grünes Licht für Werksneubau in den USA

Produktionsstart im Jahr 2010 / 100 Millionen US-Dollar Investitionen, bis zu 700 neue Jobs / USA wird 2010 weltweit größter Markt für Windenergie

(PresseBox) (Jonesboro/Hamburg, ) Der Aufsichtsrat der Nordex AG hat dem geplanten Werksneubau in den USA jetzt grünes Licht gegeben. Noch in dieser Woche sollen die Bauarbeiten im "Craighead Technology Park" in Jonesboro (Arkansas) beginnen. "Wir freuen uns, dass wir nach sorgfältiger Planung den ersten Spatenstich setzen und unseren Plan verwirklichen können", so Ralf Sigrist, Geschäftsführer der Nordex USA, Inc. "Das neue Werk ist ein Meilenstein auf unserem Weg, zukünftig 20 Prozent vom Konzernumsatz in den USA zu erzielen."

Prognosen zufolge werden die Vereinigten Staaten auch im Jahr 2010 der größte Windenergiemarkt der Welt sein. Rund 8.500 Megawatt (MW) neuer Leistung sollen hier ans Netz gehen, dies entspricht 23 Prozent der weltweit erwarteten neuen Kapazität. Durch das Werk in Arkansas will Nordex seine Wettbewerbsfähigkeit in den USA verbessern und den Wachstumskurs stützen. Seit 2004 ist das Unternehmen um über 50 Prozent pro Jahr expandiert. Sigrist: "In den USA sehen wir eine enorme Nachfrage für Windenergie, die wir mit hochwertigen Anlagen aus Jonesboro decken können".

Das US-Werk soll in zwei Bauphasen entstehen. Zunächst steht die Turbinenmontage auf dem Programm, später eine Rotorblattproduktion auf dem gleichen Gelände. Die Montagehalle soll schon im nächsten Jahr in Betrieb gehen und ist auf eine Jahreskapazität von 300 Turbinen ausgelegt, was einer Leistung von 750 MW entspricht. Beide Werke sollen im Jahr 2014 auf Volllast kommen.

Der erste Bauabschnitt umfasst eine Hallenfläche von über 10.000 Quadratmeter plus 4.300 Quadratmeter Büro- und Schulungsflächen. Die Gesamtinvestition beträgt 100 Mio. US-Dollar, davon betreffen rund 40 Mio. US-Dollar das Montagewerk. In der Endausbaustufe wird Nordex in Jonesboro bis zu 700 Fachkräfte beschäftigen.

"Besonders in Zeiten nachlassender wirtschaftlicher Dynamik ist es erfreulich, wenn Zukunftsarbeitsplätze entstehen", sagte Mike Beebe, Gouverneur von Arkansas. "In unserem Bundesstaat ist die Zahl der Jobs im Sektor Umwelttechnologie deutlich schneller gestiegen als im Arbeitsmarkt insgesamt und Nordex trägt zu dieser positiven Entwicklung bei."

Schon in der Bauphase soll das der Fall sein. Sämtliche Arbeiten werden lokal vergeben und sichern damit 250 bis 300 Arbeitsplätze in der Region. Zudem will Nordex in den nächsten drei bis vier Jahren alle Vorleistungen von lokalen Lieferanten beziehen.

Die Trainingsakademie hat für Nordex einen hohen Stellenwert: "In den USA ist die Windindustrie noch relativ jung. Da die Herstellung von Windenergieanlagen spezialisierte Fachkräfte erfordert, werden wir unsere Mitarbeiter hier von Grund auf schulen", so Joe Brenner, Produktionschef für Nordex USA. "Die wichtigste Ressource, in die wir Zeit und Geld investieren, ist unser Personal." Um qualifizierte Leute zu rekrutieren, plant Nordex zudem eine Partnerschaft mit der Universität Arkansas.

Nordex ist überzeugt, dass Windenergie in Arkansas eine zunehmend wichtige Rolle spielen wird. Sigrist: "Wir wollen zeigen, dass Wind nicht nur ein Jobmotor ist, sondern auch eine bedeutende Energiequelle für den Bundesstaat. Was gut für die Umwelt und die Wirtschaft ist, findet in der Politik eine breite Zustimmung. Wir sind zuversichtlich, dass ein verbindliches nationales Ziel für den Anteil erneuerbarer Energie (RPS) eine Mehrheit finden wird."

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