Nokia und Kineto kündigen Zusammenarbeit im Bereich UMA-Technik an

Nokia wird im Rahmen seiner Festnetz/Mobilfunk-Konvergenzlösung den UMA Network Controller von Kineto einsetzen

(PresseBox) (Espoo/Finnland und Milpitas/USA, ) Nokia und Kineto Wireless werden künftig im Bereich der Konvergenz von Fest- und Mobilfunknetzen und bei der Bereitstellung eines Angebots an Diensten für ausgewählte Kundenlösungen zusammenarbeiten. Kineto ist ein weltweit führender und innovativer Anbieter von UMA-Technik (Unlicensed Mobile Access). Darüber hinaus führen die Unternehmen UMA-Tests mit den größten Netzbetreibern durch und werden auch bei zukünftigen Netztests zusammenarbeiten.

Im Rahmen der Vereinbarung wird Nokia den UMA Network Controller von Kineto in seine Netz-Konvergenzlösungen für kabelgebundene und kabellose Netze integrieren. Als Teil der Multi-Zugangslösungen ergänzt Nokia sein Gesamtlösungs-Angebot für Netzkonvergenz, das folgende Komponenten umfasst: das Nokia Unified Core Network für allgemeine Dienste, Operations Support Services (OSS), Multimedia-Dienste, Dienste- und Netzintegration sowie erstklassige Mobiltelefone.

UMA, ein Standard nach 3GPP (3rd Generation Partnership Program), ist eine Zugangstechnologie, die eine nahtlose Übergabe von mobilen Sprach- und Datenverbindungen aus einem Weitverkehrsfunknetz an ein Nahverkehrsfunknetz (WLAN) ermöglicht. Der UMA-Standard definiert, wie Mobilfunknetzbetreiber private, firmenbasierte und öffentliche WLANs zur nahtlosen Erweiterung ihrer Funknetze einsetzen können. Über UMA können Netzbetreiber ihren Kunden kostengünstige, schnelle mobile Sprach- und Datenverbindungen und IMS-Dienste (IP Multimedia Subsystem) über Netze mit Wi-Fi-Zugang anbieten. Auf diese Weise lässt sich die Nutzung mobiler Dienste deutlich steigern, während die Kosten für Netzbetreiber sinken.

"Die End-to-End-Konvergenzlösungen von Nokia - die von Netzinfrastruktur über mobile Endgeräte bis hin zu Anwendungen reichen - sollen dem Anwender die mobile Nutzung von Sprach- und Datenverbindungen so einfach wie möglich machen", so Pekka Viirola, Director, Convergence Network Systems im Unternehmensbereich Networks von Nokia. "Über diese Zusammenarbeit können beide Unternehmen ihre Kenntnisse und Erfahrungen gemeinsam in eine erfolgversprechende Lösung für einen Markt umfassender Lösungen einbringen, die Kommunikationsanbietern Kosteneinsparungen bringen wird."

Zuvor hatte Nokia bereits angekündigt, dass Saunalahti, ein führender finnischer Netzbetreiber, eine Reihe von Nokia Konvergenzlösungen bereitstellen wird. Dazu gehört auch die UMA-Technik von Kineto, um Dienste wie VoIP und Multimedia-Dienste anbieten zu können, die Mobilfunknetz- und Festnetz-Nutzer gleichermaßen nutzen können.

Die Vision von Nokia zur Konvergenz von Festnetzen und Mobilfunknetzen umfasst Individualisierung und Mobilität - die Anwender sollen ihre persönlichen Dienste auf ihren bevorzugten Endgeräten über ein beliebiges Netz nutzen können. Nokia sieht zwei Hauptzugangstechniken, mit denen Netzbetreiber diese Vision umsetzen können: UMA und Native IP Access. Nokia unterstützt beide Alternativen.

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