Nur Erdverkabelung garantiert sichere Energieversorgung bei Offshore-Anlagen

(PresseBox) (Hannover, ) "Die Ableitung von Offshore-Windenergie aus der Deutschen
Bucht über Freileitungen garantiert bei krassen Wetterlagen
keine sichere Versorgung.“ Darauf hat am Montag der
Präsident des Niedersächsische Städte- und Gemeindebundes,
Rainer Timmermann, hingewiesen. Nach den Plänen der
Bundesregierung soll langfristig bis zu 25 Prozent des
Strombedarfs durch Offshore-Windenergie gedeckt werden.
Dabei soll der Strom nach den Planungen der Energieversorger
über riesige Stromtrassen ins Landesinnere geleitet werden.
„Der plötzliche Wintereinbruch im Westen des Landes hätte
mit Sicherheit auch diese Windenergietrassen betroffen und
vermutlich lahmgelegt“, sagte der Präsident des kommunalen
Spitzenverbandes. Es sei nicht auszudenken, was passiert
wäre, wenn durch umgekippte Masten und zerstörte Leitungen
Windkraftanlagen in der Nordsee abgekappt worden wären.
Timmermann hatte bereits Anfang des Jahres vor ähnlichen
Problemen gewarnt. Er erinnerte daran, dass es auch noch
nicht lange her sei, dass die Deutschen mit Unverständnis
auf Meldungen aus den USA reagiert hätten, als dieses hoch
industrialisierte Land den eigenen Strombedarf durch
Unwetterfolgen nicht mehr decken konnte. Die Gefahr einer
europäischen Wiederholung sei aber nicht von der Hand zu
weisen. Timmermann betonte: „Um eine weitgehende
Energiesicherheit in unseren Städten und Gemeinden zu
gewährleisten, sollte die Erdverkabelung Priorität genießen.“

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