NGR entwickelte neue Technologie zur Wiederverwertung von Bio-Kunststoffen: Premiere vor Fachpublikum auf der "Plast Milano"

(PresseBox) (Feldkirchen / Donau (Österreich ), ) Eine wirkungsvolle Technologie zur Wiederverwertung von Bio-Kunststoffen hat NGR (Next Generation Recyclingmaschinen) mit Sitz in Feldkirchen and der Donau entwickelt. Auch in Fachkreisen hält sich nach wie vor die Meinung, dass Kunststoffe aus biologischen Materialien nicht wieder verwertbar seien, NGR zeigt dazu Ende März seine neue Entwicklung auf der Fachmesse "Plast Milano" in Italien.

Kostbarer Rohstoff... Bei NGR setzt man schon seit Beginn auf die so genannte "One-Step-Technology", bei der Kunststoffe im Recyclingprozess keinen hohen Temperaturen ausgesetzt werden. Und dieser Faktor ist vor allem für die Wiederverwertung von kostbaren Bio-Kunststoffen (Bio-Polymeren) von enormer Bedeutung. Denn die auf nachwachsenden Materialien basierenden Kunststoffe sind in der Herstellung drei- bis viermal teurer, als vergleichbare Kunststoffe auf Erdöl-Basis. Darüber hinaus bietet die NGR-typische "One-Step-Technology" auch eine hohe Energie-Effizienz, die sich im laufenden Betrieb durch niedrige Strom-Kosten bemerkbar macht.

...wird in den Produktionskreislauf zurückgeführt. Einsatzbereiche für die neue Entwicklung sieht NGR-Geschäftsführer Josef Hochreiter bei Herstellern von wieder verwertbarem Verpackungsmaterial: "In der Produktion fallen durch Stanzen oder Schneiden große Mengen an Produktionsabfall an. Unser Ziel ist es, dieses wertvolle Material wieder verwertbar zu machen und in den Herstellungsprozess zurück zu führen." Es geht dabei allerdings nicht um jene Bio-Kunststoffe, die bereits beim Konsumenten gelandet sind: Denn diese Materialien werden in der Regel aufgrund der sehr leichten Abbaubarkeit kompostiert.

Große Chancen auf dem Markt. "Europa und die USA sind derzeit im Bereich der Bio-Kunststoffe bereits am weitesten fortgeschritten. Daher werden voraussichtlich auch hier die Märkte für die von NGR angebotene Technologie liegen", sagt Josef Hochreiter. Weltweit erkennt NGR in diesem Bereich ein beachtliches Wachstum, da biologische Kunststoffe in Zukunft gegenüber jenen auf Erdöl-Basis stark an Bedeutung gewinnen werden.

Steigender Bedarf. Aufgrund des steigenden Bedarfs an Bio-Polymeren, schätzt Josef Hochreiter den weltweiten Bedarf an Anlagen für die Re-Granulierung des wertvollen Rohstoffes auf bis zu 100 Anlagen bis zum Jahr 2012: "Wir erwarten uns dadurch eine zusätzliche Auslastung unseres Unternehmens."

Testphase verlief erfolgreich. Vereinzelt wurden erste Anlagen der neuen Technologie bereits in Europa und den USA für Kunden errichtet und laufen sehr zufrieden stellend. Einem breiten Publikum wurde die Recycling-Methode allerdings bisher noch nie gezeigt. Deshalb wird NGR auf der Fachmesse "Plast Milano" eine S-Gran-HD-Anlage in voller Produktion vorführen.

Jahresproduktion steigt stark an. Zurzeit werden weltweit jährlich rund 500.000 Tonnen "nachwachsende" Bio-Kunststoffe produziert. Bis zum Jahr 2012 wird die Jahresproduktion voraussichtlich auf zwei Millionen Tonnen ansteigen. Die Materialien basieren auf Stärke, Cellulose oder Milchsäure und werden im Verpackungsbereich sowie in der Landwirtschaft (z.B. als Mulchfolien) eingesetzt.

NGR - Next Generation Recyclingmaschinen GmbH

Firmenprofil: Herstellung von Maschinen zur Wiederverwertung von postindustriellen Themoplasten
Marktstellung: Nummer zwei am Weltmarkt
Exportquote: 97 Prozent
Anzahl der Beschäftigten: 50 Mitarbeiter
Niederlassungen: USA
Umsatz GJ 2007/2008: 14,4 Millionen Euro
Umsatzerwartung GJ 08/09: 15 Millionen Euro
Gründungsjahr: 1996
Homepage: www.ngr.at

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