Nanogate beschleunigt Expansion durch Akquisition von GfO

Neue Dimension bei Umsatz und Gewinn erwartet

(PresseBox) (Göttelborn, ) .
- Durch den Erwerb der GfO Gesellschaft für Oberflächentechnik mbH wird Nanogate der europaweit führende Anbieter für Hochleistungs­oberflächen in der Industrie
- Nachhaltiger Schub für Nanogate-Konzern-Umsatz und -Ergebnis erwartet
- Transaktion soll bis zum Jahresende abgeschlossen werden

Nanogate (ISIN DE000A0JKHC9), ein international führender Enabler für Nanotechnologie, steigt durch die Mehrheitsübernahme bei der GfO Gesellschaft für Oberflächentechnik mbH zum europaweit führenden Systemanbieter für Hochleistungsoberflächen in der Industrie auf. Das Technologie-Unternehmen GfO ist auf die technische und optische Veredelung von Oberflächen spezialisiert und verfügt zudem über eine weltweit einzigartige Inkjet-Technologie zur Beschichtung. Im laufenden Jahr rechnet GfO mit einem Umsatz von mindestens 10 Mio. Euro und einem deutlich positiven Ergebnis. Nanogate investiert in die 51prozentige Beteiligung an GfO insgesamt rund 1,5 Mio. Euro. Nanogate erhöht die eigene Prognose für den Konzern-Umsatz 2010 auf mindestens 16 Mio. Euro (bislang prognostiziert: mind. 13 Mio. Euro) und erwartet aus der Akquisition bereits Beiträge zum operativen Ergebnis.

Ralf Zastrau, CEO der Nanogate AG: "Mit der Transaktion werden wir eine neue Dimension bei Umsatz und Ergebnis erreichen und ergänzen unsere Materialexpertise um eine eigene Beschichtungstechnologie. GfO wird unsere Position im attraktiven Markt für Hochleistungsoberflächen für die Industrie stärken, so dass wir dieses Segment schneller erschließen können. Die Produkte von Nanogate und GfO ergänzen sich ideal. Unsere Kunden profitieren von dem Zusammenschluss mit einer vollständig integrierten Produktpalette. Ab dem ersten Quartal 2011 erwarten wir signifikante zusätzliche Umsätze und Ergebnisse. Wir gehen davon aus, dass wir gemeinsam mindestens zehn Prozent schneller wachsen und unsere EBIT-Marge mittelfristig mindestens 15 Prozent erreichen kann. Neben der strategischen Logik bietet die Transaktion auch ein attraktives Finanzierungsmodell, das die Liquidität von Nanogate schont. Durch den Zusammenschluss mit GfO verfügt Nanogate über eine einzigartige Kompetenz in der Funktionalisierung von Oberflächen mit dem Fokus auf Kunststoffe und Metalle. Wir kombinieren die exzellente Verfahrenskompetenz von GfO mit der Materialexpertise von Nanogate."

Gerd Leichner, Geschäftsführer GfO: "Wir stärken unsere seit Jahren anerkannte Beschichtungstechnologie nunmehr um das herausragende Material-Knowhow von Nanogate. Unsere Kunden werden von der Nanotechnologie profitieren, da wir künftig neue Materialien einsetzen können, die preiswerter oder leistungsfähiger sind. Gemeinsam mit Nanogate können wir schneller wachsen und neue Segmente erschließen. Durch die Verbindung haben wir die Chance, uns zum Kompetenzzentrum für hochwertige und neuartige Oberflächen zu entwickeln. Nanogate und GfO verfügen gemeinsamen über eine hohe Vertriebskraft und großes Absatzpotenzial mit dem direkten Zugang zu den Design- und Entwicklungsabteilungen der unterschiedlichsten Branchen. Damit können wir unsere Position als einer der führenden Anbieter für Oberflächensysteme bei Industrieanwendungen weiter ausbauen."

Abschluss der Transaktion bis Jahresende 2010 erwartet

Der Kaufvertrag - im Volumen von rund 1,5 Mio. Euro - beinhaltet sowohl eine Bar- als auch eine Aktien-Komponente. Dabei fließen die Barmittel zum großen Teil wieder in die GfO, um die Kapitalbasis des Unternehmens zu stärken. Die Alteigentümer von GfO haben sich zu einer Haltefrist der neuen Nanogate-Aktien von 15 Monaten verpflichtet. Sie bleiben mit 49 Prozent an GfO beteiligt. Das Management bleibt dem Unternehmen erhalten. Der Abschluss der Transaktion wird bis Jahresende erwartet. Nanogate hat sich auf die übrige 49-Prozent-Beteiligung bereits eine Kaufoption gesichert.

Die Übernahme wird Nanogate bereits 2010 voranbringen. Daher erhöht das Management die Konzern-Umsatz-Prognose auf mindestens 16 Mio. Euro (bislang 13 Mio. Euro). Im operativen Kerngeschäft erwartet Nanogate aus der Akquisition schon Beiträge zum operativen Ergebnis. Auf Konzernebene wird das EBIT im Vergleich zum Vorjahr signifikant steigen. Von 2011 an wird sich die Mehrheitsbeteiligung mit einem deutlich besseren Ergebnis und einem stärkeren Umsatzwachstum auszahlen.

Breiter Kundenmix von Automobilindustrie bis Weiße Ware

GfO wurde 1977 als Tochter der Degussa AG in Schwäbisch Gmünd gegründet und 1993 an das heutige Management veräußert. Das Technologieunternehmen mit rund 150 Mitarbeitern veredelt für Kunden aus der Industrie Oberflächen mit neuen Eigenschaften. Dadurch erhalten Oberflächen etwa eine hochwirksame, leitfähige Abschirmschicht gegen elektromagnetische Störungen oder sind dank GfO kratzfest und gegen Umwelteinflüsse geschützt. Besonderes Knowhow besitzt GfO bei der Veredelung von hochwertigen und komplexen dreidimensionalen Objekten in optischer Qualität. Das Unternehmen verwendet dazu eigens entwickelte und patentierte Herstellungsverfahren, darunter auch eine weltweit einzigartige Inkjet-Technologie, die es ermöglicht, selektive Beschichtungen ohne Abdeckmasken durchzuführen. Der Fokus liegt auf Beschichtungen auf Kunststoff oder Metall.

GfO ist zum Beispiel Marktführer in Europa für Hochleistungs-Antibeschlag-Systeme. Diese kommen unter anderen in Xenon- und LED-Scheinwerfersystemen bei Automobilen zum Einsatz. Unlängst wurde auch ein erster Funkschlüssel in Hochglanzschwarz mit kratzfester Oberfläche entwickelt. Zu den Kunden von GfO zählen Unternehmen aus den Branchen Kommunikation, Automatisierung, Automobilbau, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Gebäudetechnik, der Dekorations- und Schmuckindustrie und Weiße Ware.

Jährliches Marktvolumen für Industrieoberflächen erreicht 800 Mio. Euro

Das Marktvolumen für Industrieoberflächen in Europa beläuft sich auf etwa 16,5 Mrd. Euro, wovon auf das Segment der Hochleistungsoberflächen rund 2,9 Mrd. Euro entfallen. Nanogate und GfO konzentrieren sich dabei auf margenstarke Teilbereiche wie Energieeffizienzschichten, Inkjet-Beschichtungen oder multifunktionale transparente Schichten. Das Volumen dieser Teilbereiche schätzt Nanogate auf jährlich rund 800 Mio. Euro mit zweistelligen Wachstumsraten. Michael Jung, COO der Nanogate AG: "Nanogate und GfO decken gemeinsam die gesamte Wertschöpfungskette von Rohstoffeinkauf über die Formulierung des Materialsystems bis zur Veredelung der fertigen Oberfläche ab. Als integrierter Systemanbieter können wir Industriekunden leistungsstarke Lösungen aus einer Hand anbieten. Besonderer Vorteil ist, dass wir gemeinsam die Entwicklungszeit verkürzen und den internationalen Markt deutlich schneller erschließen können."

Wettbewerbsvorsprung durch Innovation:

Unter diesem Leitmotiv hat Nanogate 2009 eine umfassende Innovationsoffensive gestartet, um seinen Kunden neue Wachstumsperspektiven zu eröffnen. Dazu hatte Nanogate - gerade im Geschäftsjahr 2009 - Investitionen und Mitteleinsatz deutlich verstärkt und seitdem zahlreiche neue Innovationen präsentiert. Bereits seit dem Börsengang 2006 hat das Unternehmen mehrere Millionen Euro in die Erschließung neuer Technologieplattformen investiert und diese in marktfähige Produkte transformiert. Nanogate hat seine Kompetenz bereits in mehr als 180 Fällen bewiesen und Kunden durch Innovationen einen Wettbewerbsvorsprung ermöglicht.

Disclaimer:

Diese Veröffentlichung ist weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren. Die Aktien der Nanogate AG (die "Aktien") dürfen nicht in den Vereinigten Staaten oder "U.S. persons" (wie in Regulation S des U.S. amerikanischen Securities Act of 1933 in der jeweils gültigen Fassung (der "Securities Act") definiert) oder für Rechnung von U.S. persons angeboten oder verkauft werden. Die Aktien sind nicht und werden nicht außerhalb Deutschlands öffentlich angeboten.

This publication constitutes neither an offer to sell nor an invitation to buy securities. The shares in Nanogate AG (the "Shares") may not be offered or sold in the United States or to or for the account or benefit of "U.S. persons" (as such term is defined in Regulation S under the U.S. Securities Act of 1933, as amended (the "Securities Act")). No offer or sale of transferable securities is being made to the public outside Germany."

Nanogate AG

Nanogate ist ein international führender Enabler im Wachstumsmarkt Nanotechnologie und öffnet damit für seine Kunden das Tor zu dieser Technologie. Das Unternehmen mit Sitz in Göttelborn (Saarland) ermöglicht (enabled) die Programmierung und Integration von zusätzlichen Funktionen (z.B. antihaftend, antibakteriell, korrosionsschützend, ultragleitfähig) in Materialien und Oberflächen. Somit schafft Nanogate für seine Kunden einen Wettbewerbsvorsprung durch Produktveredelung mit chemischer Nanotechnologie. Nanogate deckt ein breites Branchen-, Funktions- und Substratportfolio auf Basis von Technologieplattformen ab. Das Unternehmen bildet so die entscheidende Schnittstelle für die kommerzielle Nutzung der chemischen Nanotechnologie und schließt die Lücke zwischen den Anbietern der Ausgangsstoffe sowie der industriellen Umsetzung in Produkte. Damit konzentriert sich Nanogate als Enabler auf eines der wirtschaftlich attraktivsten Segmente der Branche. Als Innovationspartner bietet Nanogate zahlreiche Leistungen entlang der Wertschöpfungskette: von der Entwicklung und Produktion innovativer Nanokomposite und nanostrukturierter Materialien hin zu leistungsstarker Innovationsunterstützung und Produktintegration.

Die Nanogate-Gruppe hat derzeit insgesamt 81 Mitarbeiter (Stand: Juli 2010) und zählt seit dem operativen Start 1999 zu den Vorreitern der Nanotechnologie. Das Unternehmen verfügt über erstklassige Kundenreferenzen (beispielsweise ABB, Bosch-Siemens Haushaltsgeräte, Kärcher, Koenig & Bauer, Opel und REWE Österreich) und langjährige Erfahrungen in verschiedenen Branchen und Anwendungen. Mehr als 180 Projekte wurden bislang in der Serienproduktion gestartet. Außerdem bestehen strategische Kooperationen mit internationalen Konzernen wie der GEA Group und Dow Corning. Zu Nanogate zählen außerdem die Nanogate Advanced Materials GmbH, die sich auf komplexe Anwendungen wie Hochleistungsoptiken spezialisiert hat, die FNP GmbH für Produkte im Bereich Sport/Freizeit, eine Mehrheitsbeteiligung an der Holmenkol AG sowie eine Beteiligung an der sarastro GmbH.

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