Nabaltec AG: Umsatzplus von 49,7 % im ersten Quartal 2010

(PresseBox) (Schwandorf, ) .
- Zunehmend dynamische Erholung in beiden Unternehmensbereichen "Funktionale Füllstoffe" und "Technische Keramik"
- Rückkehr in die Gewinnzone auf operativer Ebene
- Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2010: 85 Mio. Euro bis 95 Mio. Euro
- Nabaltec erhält Zukunftspreis des Landkreises Schwandorf 2010

Die Nabaltec AG konnte im ersten Quartal 2010 bei der Geschäftsentwicklung über alle Produktbereiche und in allen Absatzregionen eine deutliche Aufwärtsentwicklung verbuchen. Die schrittweise Erholung zeichnete sich bereits im dritten und vierten Quartal des Vorjahres ab. Jetzt konnte Nabaltec nochmals deutlich an Dynamik zulegen: Der Konzernumsatz ist um 49,7 % auf 24,4 Mio. Euro gestiegen. Der Unternehmensbereich "Funktionale Füllstoffe" wuchs um 56,6 % auf 16,6 Mio. Euro. Der Unternehmensbereich "Technische Keramik" konnte um 36,8 % auf 7,8 Mio. Euro zulegen. Auf operativer Ebene (EBIT) ist die Rückkehr in die Gewinnzone gelungen. Nach -1,8 Mio. Euro im Vorjahresquartal stand jetzt ein Gewinn von 0,9 Mio. Euro zu Buche. Netto, nach Anteilen nichtkontrollierender Gesellschafter erzielte Nabaltec im Berichtsquartal ein Konzernperiodenergebnis von -0,3 Mio. Euro, nach -2,7 Mio. Euro im ersten Quartal des Vorjahres.

"Die zunehmende Dynamik und vor allem die Breite der Erholung ist für uns ein klares Indiz der Nachhaltigkeit. Wir müssen aber auch sehen, dass das Vergleichsquartal des Vorjahres den Tiefpunkt der allgemeinen Krise darstellte. Wir wollen die Entwicklung der ersten drei Monate noch nicht auf zwölf Monate hochrechnen. Einige unserer Kunden, vor allem aus der Feuerfestindustrie, prognostizieren eine Seitwärtsbewegung des Marktes zur Jahresmitte", so Gerhard Witzany, Vorstand der Nabaltec AG. Vor diesem Hintergrund erwartet Nabaltec auf Jahressicht einen Umsatz zwischen 85 Mio. Euro und 95 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) sollte genauso wie im ersten Quartal auch im Gesamtjahr positiv sein. Nach Zinsen und Steuern wird der Nabaltec-Konzern 2010 aber noch negativ abschließen.

Johannes Heckmann, Vorstand der Nabaltec AG: "In unsere aktuellen Planungen haben wir die neuen Aktivitäten bei Additiven für die Kunststoffindustrie und Böhmiten für die Elektronikindustrie mit durchaus konservativen Annahmen einfließen lassen. Beide Bereiche entwickeln sich erfreulich und werden im zweiten Halbjahr 2010 an Dynamik gewinnen. Bei den Additiven laufen die Freigabeprozeduren bei unseren Kunden für die Qualitäten aus der neuen Produktionsanlage. Die Erfolgsgeschichte unserer Böhmite als halogenfreie Flammhemmer in der Herstellung von elektronischen Leiterplatten werden wir 2010 weiter fortschreiben, indem wir in Schwandorf eine eigenständige Produktion aufbauen und damit die Anlage in Kelheim, die derzeit schon an ihrer Kapazitätsgrenze arbeitet, entlasten und wieder als Pilotanlage zur Entwicklung neuer Produkte nutzen."

Nabaltec wird mit unverändert hoher Intensität an der Entwicklung neuer Produkte und neuer Anwendungen arbeiten. Gleichzeitig kann aber die Investitionstätigkeit 2010 und in den Folgejahren deutlich zurückgenommen werden. Für den Aufbau der Böhmit-Produktion in Schwandorf besteht ein überschaubarer Investitionsbedarf im niedrigen einstelligen Millionen-Euro-Bereich, der aus dem laufenden Cashflow finanziert werden kann. Entsprechend ist geplant, im Gesamtjahr 2010 nach dem weitgehenden Abschluss des mehrjährigen Investitionsprogramms einen deutlich positiven Free-Cashflow zu erzielen. Im ersten Quartal 2010 stand einem Mittelzufluss aus operativer Tätigkeit von 5,5 Mio. Euro (Vorjahresquartal: -3,6 Mio. Euro) ein Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von -1,8 Mio. Euro (Vorjahresquartal: -4,5 Mio. Euro) gegenüber.

Ein weiterer Beleg für die hohe Innovationskraft des Unternehmens ist der jetzt an die Nabaltec AG verliehene Zukunftspreis des Landkreises Schwandorf 2010 in der Rubrik Wirtschaft. Laut Jury ist wichtigstes Kriterium für die Verleihung des ersten Zukunftspreises in der Kategorie Wirtschaft eine herausragende Leistung, die eine positive Wirkung auf die Entwicklung und die Zukunftsperspektive des Landkreises Schwandorf hat. Nabaltec hat hier gemeinsam mit einem weiteren Unternehmen den 1. Platz errungen, so die Meinung der Jury, der unter anderem Prof. Gerhard Hirzinger vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und Prof. Dr. Stefan Beer von der Hochschule Amberg-Weiden angehörten.

Nabaltec AG

Die Nabaltec AG mit Sitz in Schwandorf ist ein mehrfach ausgezeichnetes, innovatives Unternehmen der chemischen Industrie. Auf der Basis von Aluminiumhydroxid (ATH) und Aluminiumoxid sowie anderen mineralischen Rohstoffen entwickelt, produziert und vertreibt Nabaltec hochspezialisierte Produkte in den Unternehmensbereichen "Funktionale Füllstoffe" und "Technische Keramik" im industriellen Maßstab. Die Produktpalette des Unternehmens umfasst unter anderem halogenfreie, flammhemmende Füllstoffe und umweltfreundliche Additive für die Kunststoffindustrie. Flammhemmende Füllstoffe werden beispielsweise bei Kabeln in Tunneln, Flughäfen, Hochhäusern und elektronischen Geräten eingesetzt, während Additive schwermetallhaltige Stabilisatoren in der PVC-Verarbeitung ersetzen. Darüber hinaus produziert Nabaltec Ausgangsstoffe zum Einsatz in der technischen Keramik, der Feuerfestindustrie und der Katalyse. Die Produkte des Unternehmensbereichs "Funktionale Füllstoffe" enthalten im Gegensatz zu halogenierten, flammhemmenden Füllstoffen keine gesundheitsgefährdenden Substanzen und müssen nicht gesondert entsorgt werden. Vielmehr vermindern die flammhemmenden Füllstoffe des Unternehmens im Brandfall sogar die Entwicklung von umwelt- und gesundheitsschädlichen Rauchgasen. Nabaltec ist mit Produktionsstandorten in Deutschland und den USA vertreten. Ziel ist es, durch Kapazitätsausbau, weitere Prozess- und Qualitätsoptimierung sowie gezielte Erweiterungen der Produktpalette die eigene Marktposition weiter auszubauen. Mit seinen Spezialprodukten strebt das Unternehmen über die Stellung als Branchenprimus im Bereich Qualität hinaus die führende Position im jeweiligen Marktsegment an.

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