Nabaltec AG: Nabaltec als Top-Innovator ausgezeichnet

Lothar Späth verleiht dem Schwandorfer Chemieunternehmen für sein herausragendes Innovationsmanagement das Gütesiegel "Top 100"

(PresseBox) (Schwandorf, ) Die Nabaltec AG gehört wieder zu den 100 innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand. Das hat die aktuelle Untersuchung im Rahmen des bundesweiten, branchenübergreifenden Unternehmensvergleichs "Top 100" ergeben. Der Mittelständler überzeugte bei der 17. Runde der renommierten Wirtschaftsinitiative mit einem maßgeschneiderten Innovationsmanagement. Lothar Späth, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg a. D., überreichte dem Vorstandsmitglied Gerhard Witzany am Freitag, 26. Juni 2009 bei einem Festakt im Gästehaus Petersberg in Königswinter das begehrte "Top 100"-Gütesiegel.

Der Mentor der Mittelstandsinitiative würdigte damit die Verdienste von Nabaltec in den Bereichen "Innovationsförderndes Top-Management", "Innovationsklima", "Innovative Prozesse und Organisation", "Innovationsmarketing" sowie "Innovationserfolg". Das Unternehmen zählt bereits zum vierten Mal zu den 100 innovativsten Mittelständlern.

Nabaltec AG, die unter anderem mineralische Flammschutzmittel für die Kabel- und Kunststoffindustrie herstellt, hat sich von der klassischen Trennung der Bereiche Vertrieb und Entwicklung verabschiedet und setzt auf eine komplette Betreuung ihrer Kunden. Das bedeutet auch, dass das Marketing bei Neuentwicklungen von Anfang an in den Innovationsprozess eingebunden ist - ein Pluspunkt bei der "Top 100"-Analyse. Dafür schulen die Schwandorfer, die mit ihren 347 Mitarbeitern 2008 einen Umsatz von rund 96 Mio. Euro erzielten, ihre Techniker gezielt im Marketing. Nach einem Kundentermin geht der technische Verkäufer direkt ins Labor und entwickelt mit den Kollegen individuell zugeschnittene Produkte, fungiert also als Bindeglied zwischen der Forschungs- und Entwicklungsabteilung, der Produktion und dem Markt. Ähnlich strukturiert gehen die Verantwortlichen bei Nabaltec auch den Bau einer neuen Produktionsanlage an: Auf die Innovationsidee folgen Testreihen im Labor. Wenn diese erfolgreich verlaufen, wird eine Pilotanlage gefertigt. In einem "Beta-Test" begutachten ausgewählte Kunden die neue Errungenschaft. Erst wenn sie grünes Licht geben, schließt sich ein großtechnischer Versuch bei einem Referenzkunden an.

Für die Ehrung musste das Unternehmen ein strenges zweistufiges Verfahren der Wirtschaftsuniversität Wien überstehen. "Unsere Ergebnisse zeigen, dass die 100 Top-Innovatoren Herausforderungen kraftvoll angehen und so beispielsweise für die aktuelle wirtschaftliche Situation gut gerüstet sind. Innovation ist bei den meisten dieser Unternehmen Chefsache", kommentiert der wissenschaftliche Leiter der Studie, Prof. Dr. Nikolaus Franke, die Analyse. So erwirtschaften die ausgezeichneten Unternehmen zwei Drittel ihres Umsatzes mit Innovationen und innovativen Verbesserungen der vergangenen drei Jahre - bei einer Vergleichsgruppe deutscher Mittelständler sind es gerade einmal 30 %. Zudem konnten die Top-Unternehmen durch Prozessinnovationen ganze 12 % ihrer Kosten einsparen, "Durchschnitts­mittelständler" sparten lediglich 4 %. Die Folge: Unter den diesjährigen "Top 100" finden sich 54 nationale Marktführer, 22 sind in ihrem Tätigkeitsfeld sogar weltweit die Nummer eins. Vorstand Gerhard Witzany freut sich über den Erfolg: "Unsere Innovationskraft zählt jetzt erwiesenermaßen zum Besten, was der deutsche Mittelstand zu bieten hat. Das stärkt unsere Glaubwürdigkeit und schafft Vertrauen bei Mitarbeitern, Partnern und natürlich Kunden. Besser kann man Krisenzeiten wohl kaum begegnen." Insgesamt hatten in diesem Jahr 319 Unternehmen an "Top 100" teilgenommen.

Alle 100 Top-Innovatoren werden in dem von Späth herausgegebenen Buch "TOP 100 - Die 100 innovativsten Unternehmen im Mittelstand" und auf der Website www.top100.de präsentiert. Organisiert wird die Initiative von der Überlinger compamedia GmbH. Interessierte Unternehmen können sich ab sofort unter www.top100.de bewerben, Teilnahmeschluss ist der 30. Oktober 2009.

Mentor und Kooperationspartner

Mentor des Projekts ist Lothar Späth. Projektpartner sind die Bayern Innovativ Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH, die Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V., das RKW - Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e. V., der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) sowie der Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Medienpartner ist die Süddeutsche Zeitung.

Wissenschaftliche Leitung

Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Dr. Nikolaus Franke, Professor für Entrepreneurship und Innovation an der Wirtschaftsuniversität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Entrepreneurship, Innovationsmanagement und Marketing. Er ist einer der weltweit führenden Experten für User-Innovation.

Der Organisator: compamedia GmbH

compamedia hat sich auf die Organisation von Benchmarkingprojekten für den Mittelstand und den Aufbau mittelständischer Netzwerke spezialisiert. Der Fokus der Agentur liegt auf der medienwirksamen Begleitung der Projekte, für die wissenschaftliche Umsetzung zeichnen fachlich kompetente Partner verantwortlich. Neben dem Innovationsprojekt "Top 100" realisiert compamedia zwei weitere angesehene Projekte zur Mittelstandsförderung: das Arbeitgeberbenchmarking "Top Job" unter der Mentorschaft von Wolfgang Clement sowie "Ethics in Business" mit Ulrich Wickert als Fürsprecher.

Allgemeines Bildmaterial von der Veranstaltung ist im Pressebereich von www.top100.de erhältlich.

Nabaltec AG

Die Nabaltec AG mit Sitz in Schwandorf ist ein mehrfach ausgezeichnetes, innovatives Unternehmen der chemischen Industrie. Auf der Basis von Aluminiumhydroxid ("ATH") und Aluminiumoxid sowie anderen mineralischen Rohstoffen entwickelt, produziert und vertreibt Nabaltec hochspezialisierte Produkte in ihren Unternehmensbereichen "Funktionale Füllstoffe" und "Technische Keramik" im industriellen Maßstab. Die Produktpalette der Gesellschaft umfasst unter anderem flammhemmende Füllstoffe für die Kunststoffindustrie, die z. B. bei Kabeln in Tunneln, Flughäfen, Hochhäusern und elektronischen Geräten eingesetzt werden, sowie Ausgangsstoffe zum Einsatz in der technischen Keramik, der Feuerfestindustrie und der Katalyse. Die Produkte des Unternehmensbereichs "Funktionale Füllstoffe" der Gesellschaft enthalten im Gegensatz zu halogenierten, flammhemmenden Füllstoffen keine gesundheitsgefährdenden Substanzen und müssen nicht gesondert entsorgt werden. Vielmehr vermindern die flammhemmenden Füllstoffe der Gesellschaft im Brandfall sogar die Entwicklung von umwelt- und gesundheitsschädlichen Rauchgasen. Nabaltec ist mit Produktionsstandorten in Deutschland und den USA vertreten. Ziel ist es, durch Kapazitätsausbau, weitere Prozess- und Qualitätsoptimierung sowie gezielte Erweiterungen der Produktpalette die eigene Marktposition weiter auszubauen. Mit seinen Spezialprodukten strebt das Unternehmen über die Qualitätsführerschaft hinaus die führende Position im jeweiligen Marktsegment an.

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