Nürnberger Fernwärme: bestmögliche Energieeffizienz

Neuberechnung des Primärenergiefaktors

(PresseBox) (Nürnberg, ) Auch nach der Neuberechnung des Primärenergiefaktors bescheinigt die EnergieAgentur Mittelfranken der Nürnberger Fernwärme den bestmöglichen Energieeffizienz-Wert von 0,0.Der Primärenergiefaktor gibt Auskunft darüber, wie effizient der für die Fernwärmeerzeugung eingesetzte Brennstoff umgewandelt wird und beim Nutzer als Endenergie ankommt.

Das von der AGFW-Projektgesellschaft für Rationalisierung, Information und Standardisierung mbH neu festgelegte Berechnungsverfahren sieht die Erfassung aller Unternehmensdaten von der Wärmeerzeugung bis zur Verteilung für die Jahre 2007 bis 2009 vor. Erreichbar sind Werte zwischen 0,0 und 1,3. Wie die aktuelle Liste des Fernwärmeverbandes AGFW zeigt, erreichen nach dem neuen Verfahren nur wenige Fernwärmeversorger in Deutschland den besten Primärenergiefaktor von 0,0.

Die Nürnberger Fernwärme stammt zu rund 90 Prozent aus dem Heizkraftwerk der N-ERGIE in Sandreuth. In der 2005 von Kohle- auf Erdgasbefeuerung umgerüsteten modernen Gas- und Dampfturbinenanlage wird durch umweltschonende Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt. Außerdem nutzt die N-ERGIE im KWK-Prozess die Abwärme aus der nahe gelegenen Müllverbrennungsanlage.

Vorteile für die Fernwärmekunden

Der sehr gute Primärenergiefaktor verschafft Hauseigentümern und Bauherrn Entscheidungsspielraum bei der Neubauplanung oder Altbausanierung. Deshalb wächst seit Inkrafttreten der verschärften Verordnungen zur Energieeinsparung das Interesse der Nürnberger an der Fernwärme.

Das im Januar 2009 in Kraft getretene Erneuerbare Energien Wärmegesetz (EEWärmeG) schreibt für Neubauten einen Mindestanteil an regenerativen Energieträgern zur Deckung des Wärmebedarfs vor. Diese Anforderung kann alternativ auch durch einen Anschluss an das Fernwärmenetz erfüllt werden - vorausgesetzt die Fernwärme wird, wie in Nürnberg, überwiegend in hocheffizienten KWK-Anlagen erzeugt.

Seit der Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV) im Oktober 2009 muss der Energieeinsatz in Gebäuden um durchschnittlich 30 Prozent niedriger als bisher ausfallen.Diese höheren Anforderungen sind mit einer hocheffizienten Anlagentechnik, wie sie für die Erzeugung der Nürnberger Fernwärme eingesetzt wird, leichter zu erreichen.

In den bei jedem Wohnungs- oder Eigentümerwechsel vorgeschriebenen Energieausweisen wird auch der Primärenergiebedarf vermerkt.
Der Nachweis einer besonders effizient erzeugten Endenergie erhöht den Gebäudewert.

Aufgrund des sehr guten Primärenergiefaktors stehen Fernwärmekunden der N-ERGIE staatliche Förderprogramme offen, wie z.B. das der KfW für Bauen und Sanieren.

Auch die N-ERGIE unterstützt mit ihrem CO2- Minderungsprogramm Kunden, die ihre Heizung von Heizöl, Kohle, Koks, Erdgas oder Elektrospeicherheizungen auf Fernwärme umstellen. In diesem Jahr hat sie hierfür je nach Anschlussleistung bis zu 2.000 € pro Heizungsumstellung vorgesehen. Weitere Informationen: www.n-ergie.de unter Energieberatung.

Preiswert und wartungsarm

Neben der hohen Energieeffizienz sind die geringen Investitions-, Instandhaltungs- und Wartungskosten wichtige Pluspunkte der Fernwärme.So entfallen die Gebühren für Kaminkehrer komplett. Auch der Platzbedarf ist minimal: Die Fernwärme-Übergabestation im Keller entspricht der Größe eines Boilers. Ein Schornstein wird nicht benötigt. Fernwärme-Kunden wissen zu schätzen, dass vor Ort keinerlei Emissionen, wie z.B. Feinstaubbelastungen, entstehen.

Seit Jahren zählt die N-ERGIE zu den bundesweit preisgünstigen Fernwärmeanbietern. Der aktuelle, mit dem Preisstand vom 1. April 2010 berechnete bundesweite Preisvergleich der WIBERA Wirtschaftsberatung AG, Düsseldorf, ergibt für die N-ERGIE Platz 45 von insgesamt 166 erfassten Fernwärmeversorgern. Der Nürnberger Fernwärmepreis liegt damit im untersten Drittel und ca. 11 Prozent unter den bundesdeutschen Durchschnittspreisen.

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