N-ERGIE: Investition in die Zukunft

Energiegespräche 2010

(PresseBox) (Nürnberg, ) Am Montag, 4. Oktober 2010 lud die N-ERGIE Aktiengesellschaft zum ersten von drei Energiegesprächen nach Neuendettelsau ein. Das traditionelle Diskussionsforum für die rund 270 Bürgermeister der Region stand in diesem Jahr insbesondere unter aktuellen Fragen zu Erneuerbaren Energien und der Erzeugungsstrategie der N-ERGIE.

N-ERGIE: umweltfreundliche Erzeugung

Vor dem Hintergrund des Kostendrucks auf den Energiemärkten und der durch die Regulierung stark gesunkenen Erlöse aus dem Netzbetrieb ist die Erzeugung für die N-ERGIE eine attraktive Wertschöpfungsstufe. Der regionale Energieversorger plant deshalb den Ausbau der eigenen Stromerzeugung auf mittelfristig 1.000 Megawatt (MW) Leistung.

Die N-ERGIE investiert deshalb in umweltfreundliche Technologien zur Strom-, Gas- und Wärmeerzeugung. Insgesamt 25 Prozent der Eigenproduktion sollen aus erneuerbaren Energien stammen.

Aber auch konventionelle Stromerzeugung kann umweltfreundlich sein: Ein Beispiel ist das 860 MW-Gemeinschaftskraftwerk in Irsching, an dem die N-ERGIE beteiligt ist und das in diesem Jahr in Betrieb genommen wurde. Das Gas- und Dampfturbinenkraftwerk zählt derzeit zu den effizientesten und leistungsstärksten Kraftwerken der Welt.

In diesem Jahr begannen die Bauarbeiten für ein Biomasse-Heizkraftwerk auf dem Betriebsgelände der N-ERGIE in Nürnberg-Sandreuth. Die neue Anlage wird auf Basis von Holzhackschnitzeln arbeiten und im Verfahren der umweltschonenden Kraft-Wärme-Kopplung sowohl 6 MW Strom als auch 14 MW Fernwärme erzeugen. Die Integration des Biomasse- Heizkraftwerks in das Nürnberger System ist das erste System dieser Art in der Bundesrepublik.

Im Gewerbegebiet Gollhofen-Ippesheim erfolgten die ersten Bauarbeiten für eine Bioerdgasanlage mit einer Gasleistung von 6,7 MW. An dem Neubau ist die N-ERGIE mit 50 Prozent beteiligt. Die Anlage wird Biogas so erzeugen und aufarbeiten, dass es in das bestehende Erdgasnetz eingespeist werden kann. Die nachwachsenden Rohstoffe werden von Landwirten aus dem näheren Umfeld geliefert. Als Nebenprodukt fällt bei der Vergärung in der Biogasanlage hochwertiger Dünger an, den die Vertragslandwirte für ihre Anbauflächen nutzen können.

In Schnelldorf beteiligt sich die N-ERGIE an der Erweiterung der Biogasanlage. Sie wird in Zukunft Strom mit einer Leistung von 500 Kilowatt (kW) statt bisher 250 kW in das Stromnetz der N-ERGIE einspeisen.

Ungebremste Antragsflut bei EEG-Anlagen

Die regenerativen Energien sind auf dem Vormarsch. Besonders bei der Fotovoltaik ist eine dynamische Entwicklung zu beobachten: Durch die zweistufige Absenkung der Einspeisevergütung für neu installierte Fotovoltaikanlagen zum 1. Juli und 1. Oktober 2010 (EEG-PV-Novelle) gingen bei der N-ERGIE Netz GmbH bis Ende Juni pro Woche über 200 Anträge für EEG-Anlagen ein. Dies entspricht einer Antragszahl von 5.485 im ersten Halbjahr 2010. Zum Vergleich: im gesamten Jahr 2009 wurden fast 8.000 Fotovoltaikanlagen beantragt, 2008 waren es unter 4.000. Dies bedeutet eine Steigerung von über 100 Prozent.

Die Anfragen von Großanlagen mit mehr als 1 MW Nennleistung nehmen ebenfalls zu. Ab Ende 2010 wird das Netzgebiet der N-ERGIE Netz GmbH mehr EEG-Leistung aufnehmen, als die Kunden maximal benötigen. Deshalb muss bereits 2010 in die Höchstspannungsebene rückgespeist werden. Generelles Problem an den EEG-Anlagen ist die Fluktuation der Einspeiseleistung aus den Fotovoltaik- und Windkraftanlagen.

Allerdings sind höhere Einspeisemengen auch mit steigenden Belastungen verbunden. Denn der Netzbetreiber trägt die Kosten für die Verstärkung der Netze und für die Regelleistung, die der Energieversorger bereithalten muss. Im Jahr 2009 investierte die N-ERGIE deshalb rund 7 Mio. Euro für Netzverstärkungsmaßnahmen. Für das Jahr 2010 werden entsprechende Investitionen im Umfang von über 13,5 Mio. Euro erwartet.

Der Strompreis setzt sich zu 40 Prozent aus Kosten zusammen, die die N-ERGIE nicht beeinflussen kann: Neben Steuern und Abgaben zählt dazu auch die Umlage nach dem Erneuerbare-Energieen-Gesetz (EEGUmlage). Sie ist bundesweit einheitlich und wird seit 2010 jährlich neu ermittelt. Durch den überproportionalen Anstieg der EEG-Anlagen im Jahr 2010 wird die EEG-Umlage für das Jahr 2011 deutlich ansteigen.

N-ERGIE: Partner in der Region

Die N-ERGIE ist im Rahmen von Konzessionsverträgen verlässlicher Partner von rund 250 Kommunen. Seit Mitte 2007 wurden 175 Konzessionsverträge mit der N-ERGIE neu abgeschlossen, davon 126 Verträge (72 Prozent) über 10 Jahre und 46 (26 Prozent) über 20 Jahre.

Die N-ERGIE ist zudem auch mit Veranstaltungen und Sponsoring in der Region aktiv. So konnten in diesem Jahr durch die N-ERGIE Open-Air KINOTOUR an die teilnehmenden 15 Kommunen gut 9.000 Euro für den guten Zweck verteilt werden. In sechs Jahren wurden in der Region bereits 64.000 Euro überreicht.

Seit 2008 verzichtet die N-ERGIE auf Weihnachtsgeschenke für ihre Kunden und Partner und unterstützt stattdessen im Rahmen einer Weihnachtsaktion ehrenamtliche Projekte. In diesem Jahr können sich Projekte für Familien in Nürnberg und der Region noch bis 31. Dezember 2010 unter www.n-ergie.de/weihnachtsaktion bewerben.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.