1. Spatenstich zur Erweiterung der Biogasanlage in Schnelldorf

1 Mio. € Investition für nachhaltige Stromerzeugung und Brennstoffgewinnung

(PresseBox) (Nürnberg, ) Am 12. August 2010 setzten Thomas Unhoch, 1. Bürgermeister der Gemeinde Schnelldorf, Herbert Dombrowsky, Vorsitzender des Vorstands der N-ERGIE Aktiengesellschaft Nürnberg, Uwe Härtfelder, Geschäftsführer der Härtfelder Ingenieurtechnologien GmbH Bad Windsheim, und Dr. Andreas Greving, Geschäftsführer der AquaOpta GmbH Nürnberg, den 1. Spatenstich für die Erweiterung der Biogasanlage in Schnelldorf. Uwe Härtfelder und Dr. Andreas Greving leiten als Geschäftsführer die ENTRO GmbH Schnelldorf, die seit Mai 2010 die Biogasanlage betreibt.

Verdoppelung der Anlagenleistung

Die Biogasanlage in der Nachbarschaft zur Kläranlage der Gemeinde wird in Zukunft Strom mit einer Leistung von 500 Kilowatt (kW) statt bisher 250 kW in das Stromnetz der N-ERGIE einspeisen. Bei einer Betriebsdauer von rund 8.500 Stunden pro Jahr entspricht dies einer Menge von ca. 4 Mio. Kilowattstunden Strom. Die Biogasanlage in Schnelldorf wird also genug Strom produzieren, um etwa 1.100 3-Personen-Haushalte zu versorgen.

Als Rohstoff kommt wie bisher vor allem Maissilage, aber auch Getreide zum Einsatz. Die Anlage benötigt rund 5.800 Tonnen an nachwachsenden Rohstoffen pro Jahr.

Neben der elektrischen Leistung wird in Zukunft auch die thermische Leistung der Anlage effektiv genutzt: Durch die bei der Stromerzeugung entstehende Abwärme werden die bei der Biogasproduktion übrig bleibenden Gärreste, dabei handelt es sich um die hölzernen Bestandteile der Pflanzenmasse, getrocknet.

Die damit verbundene Volumenreduzierung senkt die Anzahl der Transporte beträchtlich. Außerdem sorgt der Einsatz der nachwachs enden Rohstoffe als Brennstoff für eine Reduktion der Kohlendioxid-Emissionen.

In einem weiteren Ausbauschritt können auch die auf der Kläranlage anfallenden Schlämme getrocknet werden. Der getrocknete Klärschlamm kann in Kraftwerken verbrannt werden und ersetzt auf diesem Weg fossile Energieträger durch einen regenerativen Brennstoff.

Umbau der Biogasanlage

Neben einem weiteren Blockheizkraftwerk (BHKW) wird auch ein zweiter Fermenter entstehen. Um die Gärreste zu trocknen, wird ein Bandtrockner aufgestellt.

Die Lagerung von flüssigem Gärrest wird durch die Trocknung erheblich reduziert.

Die Anlage wird voraussichtlich im Frühjahr 2011 in der erweiterten Form in Betrieb gehen.

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