HALCON fliegt mit NASA-Roboter in den Weltraum

(PresseBox) (München, ) Ende November 2010 fliegt der erste humanoide Roboterastronaut in den Weltraum, der Robonaut 2 (R2), der von der NASA und General Motors gemeinsam entwickelt wurde. R2 trifft seine visuellen Entscheidungen mit der deutschen Bildverarbeitungssoftware HALCON von MVTec (München).

Die Discovery wird unter der Missions-Bezeichnung STS-133 zu ihrem allerletzten Flug in den Weltraum aufbrechen. Ziel des Spaceshuttle-Flugs ist die internationale Raumstation ISS. An Bord der Discovery sind sechs menschliche Astronauten und ein neuer Kollege der Astronauten, der erste seiner Art: Es ist der erste humanoide Roboter im Weltraum, genannt Robonaut 2 (R2). Die Discovery transportiert in ihrem Laderaum unter anderem ein italienisches Multifunktionsmodul, genannt Leonardo. R2 fliegt sicher verpackt in einem Spezialbehälter im Innern von Leonardo mit.

Der Robonaut 2 ist in der Lage, selbständig zu sehen und aufgrund dieser Tatsache eigenstündig Entscheidungen zu treffen. Der Roboter-Astronaut hat voll funktionsfähige Kameraaugen und Hände, die er zum Greifen und Arbeiten nutzt. Diese Fähigkeit hat R2 aufgrund einer ausgeklägelten Bildverarbeitung, die von der NASA mit den Algorithmen der deutschen Standardsoftware HALCON von MVTec aus München entwickelt wurde.

Das Softwarepaket HALCON bietet alle nötigen Technologien für 3D-Bildverarbeitung, um Gegenstände in ihrer Raumlage aus Bildpaaren zu erkennen und in Echtzeit zu verarbeiten. R2 kann also dreidimensional sehen und deshalb in Sekundenbruchteilen entscheiden, wo und wie seine Hände bestimmte Gegenstände greifen, aufnehmen und ablegen sollen.

In einer ersten Testphase im Weltraum wird der Roboter in einem Labor arbeiten. Später soll er den menschlichen Astronauten bei Innenarbeiten assistieren und irgendwann sogar für Außenarbeiten im Weltraum zur Verfügung stehen. Der R2 soll weiterentwickelt werden, so dass eine nächste Generation interplanetare Reisen antreten soll und auf dem Mond, dem Mars oder einem Marsmond landen könnte. HALCON ist heute schon hierfür gerüstet.

MVTec Software GmbH

HALCON ist die umfassende Standardsoftware für die industrielle Bildverarbeitung (Machine Vision) mit integrierter Entwicklungsumgebung (IDE), die weltweit zum Einsatz kommt. HALCON hilft Kosten zu senken und sorgt für eine raschere Marktverfügbarkeit: Die flexible Software-Architektur ermöglicht eine schnelle Anwendungsentwicklung für die industrielle sowie medizinische Bildverarbeitung und Bildanalyse. HALCON bietet eine außergewöhnliche Leistungsfähigkeit und umfangreiche Unterstützung von Multicore-Plattformen, MMX und SSE2 sowie GPU-Beschleunigung. HALCON deckt alle Industriezweige ab: Mit einer Bibliothek von mehr als 1600 Operatoren bietet HALCON Blob-Analyse, Morphologie, Matching, Vermessung, Identifikation, 3D-Vision und vieles mehr. HALCON sichert Investitionen durch die Kompatibilität zu einer Vielzahl an Betriebssystemen und durch Schnittstellen zu hunderten Industrie-Kameras und Framegrabbern, inklusive GenICam, GigE Vision und IIDC 1394.

Mehr Infos: www.halcon.de

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