Mühlbauer steigert Umsatz und Ergebnis auf Rekordhoch - Ergebnisprognose für Gesamtjahr angehoben

(PresseBox) (Roding, ) Gestützt auf das starke Regierungsgeschäft und der fortschreitenden Intensivierung des Industriegeschäfts konnte der weltweit aktive Technologiekonzern Mühlbauer im zweiten Quartal 2010 an den positiven Start in das Geschäftsjahr anknüpfen. Während sich der Auftragseingang gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres annähernd verdoppelte, kletterten Umsatz und Ergebnis auf einen bislang historischen Rekordwert und übertrafen das vergleichbare Vorjahresquartal deutlich. Basierend auf der zu verzeichnenden äußerst positiven Umsatz- und Gewinnentwicklung sowie des zum Ende des Berichtsquartals vorhandenen hohen Auftragspolsters erhöht der Mühlbauer Konzern seine für das Gesamtjahr abgegebene Ergebnisprognose und rechnet nunmehr damit, im Geschäftsjahr 2010 ein EBIT von mindestens 25 Mio. EUR erwirtschaften zu können.

Während der Quartalsumsatz infolge von Zuwächsen in allen Geschäftsbereichen mit 63,3 Mio. EUR um 46,5% erwartungsgemäß deutlich über dem vergleichbaren Vorjahresquartal (43,2 Mio. EUR) notierte, hat sich das im Berichtsquartal erwirtschaftete Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit 14,4 Mio. EUR gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert von 2,7 Mio. EUR mehr als verfünffacht. Verglichen mit dem um Sondereffekte bereinigten EBIT des Vorjahres (4,1 Mio. EUR) betrug der Anstieg 251,2%. Dies enspricht einer deutlich höheren EBIT-Marge von 22,7% - nach 6,3% bzw. bereinigten 9,5% im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Aufgrund des um 0,2 Mio. EUR leicht verbesserten Finanzergebnisses erhöhte sich das Ergebnis vor Steuern auf 14,5 Mio. EUR (Vorjahr 2,6 Mio. EUR), während das Ergebnis nach Steuern aufgrund einer geringeren Ertragssteuerquote mit 10,5 Mio. EUR (Vorjahr 1,8 Mio. EUR) deutlich über dem vergleichbaren Vorjahresquartal notierte. Bezogen auf das Ergebnis je Anteilschein bedeutet dies eine Versechsfachung gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (0,73 EUR; Vorjahr 0,12 EUR).

Im Halbjahresvergleich erhöhte sich der Umsatz von 81,3 Mio. EUR auf 92,8 Mio. EUR, was einem Umsatzanstieg von 14,1% entspricht. Jeweils bereinigt um ergebniswirksame Sondereffekte aus mittlerweile erledigten Rechtsstreitigkeiten hat sich das im ersten Halbjahr 2010 erwirtschaftete EBIT mit 14,2 Mio. EUR gegenüber dem im vergleichbaren Vorjahreszeitraum erwirtschafteten EBIT von 7,6 Mio. EUR annähernd verdoppelt. Unter Einbeziehung dieser Sondereffekte beläuft sich das im ersten Halbjahr 2010 erwirtschaftete EBIT auf 16,2 Mio. EUR, wodurch das gegenüber dem im Vergleichszeitraum des Vorjahres erwirtschaftete EBIT von 5,1 Mio. EUR mehr als verdreifacht wurde. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 17,5% - nach 6,3% im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Zeitgleich stieg das Ergebnis je Aktie von 0,24 EUR auf 0,87 EUR.

Der um die Zahlungsflüsse aus Transaktionen mit kurzfristigen Wertpapieren bereinigte Cashflow aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit lag im ersten Halbjahr des aktuellen Geschäftsjahres mit 24,9 Mio. EUR um 18,5 Mio. EUR über dem Niveau des Vergleichszeitraumes des Vorjahres (6,4 Mio. EUR). Ursächlich verantwortlich für diesen deutlichen Anstieg sind im Wesentlichen das höhere Ergebnis nach Steuern sowie aus der Abnahme des Working Capitals resultierende Liquiditätszuflüsse. Unter Berücksichtigung des mit 10,6 Mio. EUR nur unwesentlich unter dem Vorjahresniveau (11,1 Mio. EUR) liegenden Mittelabflusses aus der Investitionstätigkeit verzeichnet der Technologiekonzern Mühlbauer einen Free Cashflow von +14,2 Mio. EUR und übertrifft damit den Vergleichszeitraum des Vorjahres (-4,8 Mio. EUR) um +19,0 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote ging aufgrund der vorgenommenen Dividendenzahlung in Höhe von 1,00 EUR je Stückaktie sowie die parallel fällige Gewinnausschüttung an den persönlich haftenden Gesellschafter von 77,9% zum Ende des Vorjahres auf 74,1% zum Ende des Berichtsquartals zurück.

Deutliche Auftragszuwächse in allen Geschäftsbereichen des Technologiekonzerns Mühlbauer führten im zweiten Quartal 2010 zu einem Auftragseingang von insgesamt 59,2 Mio. EUR und damit zu einer Steigerung von 90,4% gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal (31,1 Mio. EUR). Während das Orderbuch im Kerngeschäft Cards & TECURITY® insbesondere durch Regierungsaufträge zur Umsetzung von ID-Projekten um 74,3% auf 33,3 Mio. EUR gestiegen ist, hat sich das Auftragsvolumen im Geschäftsbereich Semiconductor Related Products von 8,5 Mio. EUR im vergleichbaren Vorjahresquartal auf 17,7 Mio. EUR sogar mehr als verdoppelt. Im Geschäftsbereich Traceability erhöhten sich die Aufträge im gleichen Zeitraum von 1,0 Mio. EUR auf 2,5 Mio. EUR - dies entspricht einem Zuwachs von 150,0%. Bei Precision Parts & Systems wiesen die Aufträge einen Anstieg von 128,0% auf und notierten bei 5,7 Mio. EUR (Vorjahr 2,5 Mio. EUR). Im ersten Halbjahr 2010 führten die hohen Auftragszuwächse des Technologiekonzerns Mühlbauer zu einem kumulierten Auftragseingang von 173,1 Mio. EUR, wodurch der im vergleichbaren Vorjahreszeitraum generierte Auftragseingang (83,3 Mio. EUR) mehr als verdoppelt wurde. Der Auftragsbestand der Mühlbauer Gruppe notiert zum Ende des Berichtszeitraums bei 149,5 Mio. EUR und blieb damit nur leicht unter dem hohen Auftragsbestand zum Ende des Vorquartals (154,6 Mio. EUR).

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