MTM präsentiert RS6 Clubsport mit mehr als 730 PS

(PresseBox) (Wettstetten, ) .
- Zielmarke für 2010 heisst 350 km/h Höchstgeschwindigkeit
- 3,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h, 11.0 von 0 auf 200 km/h
- Wenig optische Retuschen, dafür Sportlichkeit am Fahrerarbeitsplatz

Ähnlichkeiten mit anderen Fahrzeugen, beispielsweise dem legendären Audi V8 in der Ausführung als DTM-Bolide der Jahre 90 und 91 sind nicht ausgeschlossen - so lautet wohl die Botschaft des MTM RS6 Clubsport, den jetzt Audispezialist und veredler MTM aus Wettstetten/Ingolstadt auf die Strasse bringt. Mit einem Leistungsgewicht von ca. 2,65 Kilogramm pro PS liegt die neueste Sportinterpretation des RS6 deutlich über dem des damaligen Seriensiegers, der mit dem Quattroantrieb dem Gegner die Tränen in die Augen trieb. Gleiches scheint Firmenchef Roland Mayer zu Gelingen, der mit einem MTM RS6 Avant bereits den Weltrekord für Serienkombis hält (344,2 km/h) und sich beim Hochgeschwindigkeitstest in Nardo der mitfahrenden Sportwagenkonkurrenz zumeist in der Heckansicht präsentierte. Die jetzt angestrebte Zielmarke heisst 350 km/h, wofür der MTM RS6 Clubsport zum einen mit mehr Leistung, zum anderen mit weniger Gewicht 'ausgestattet' wird. Das Ergebnis: Mehr als 730 PS, rund 860 Nm und ein Gewicht knapp unter zwei Tonnen - in 3,6 Sekunden beschleunigt das 5.0 FSI V10 Biturbo-Triebwerk mit 6-Gang Tiptronic mit DSP die Limousine nach der Leistungskur in Wettstetten/Ingolstadt von 0 auf 100 km/h. Die 200er Marke wird nach etwas über elf Sekunden erreicht.

Die Zutaten für das Projekt 'MTM RS6 Clubsport' sprechen eine klare und deutliche Sprache. Weniger Gewicht und deutlich mehr Leistung als in der Serie. Neben der Modifizierung des Seriensteuergerätes setzen die Ingenieure auf technische Finessen, um die mehr als 730 PS zu realisieren und ab 2.750 U/min rund 860 Nm bereitzustellen. Zusätzlich wird eine MTM-Edelstahlabgasanlage ab Katalysator mit Endschalldämpfer (4-Rohr, jeweils 80 mm mit Klappen in zwei Rohren mit Steuerung) nebst anderen Details und geänderten 'Hochschaltung' des Getriebes verbaut. Fahrwerkseitig kommt ein höhenverstellbarer MTM-Federnsatz zum Einsatz, mit dem sich der RS6 Clubsport zwischen 10 mm bis 45 mm absenken lässt. Als Radsatz empfehlen sich BIMOTO Sportfelgen in 20'' oder 21'' Grösse, beispielsweise mit Bereifung Michelin Pilot Sport PS2 in der Grösse 305/30 R21. Zur Verzögerung belässt es MTM bei den serienmässigen Karbon-Keramikbremsen, jedoch werden auf Wunsch zusätzlich MTM Stahlflexbremsleitungen verbaut.

Wer seinen bestehenden RS6 zum Clubsport umrüsten lassen will und 'nur' über herkömmliche Bremsen verfügt, dem sei die MTM Hochleistungsbremsanlage mit Scheiben der Grösse 405 x 36 mm und Brembo-6-Kolben-Monoblock empohlen. Nicht zuletzt bietet MTM auch eine veränderte Vorderachsgeometrie an, die - in Verbindung mit erwähnten Fahrwerksfedern - ein deutlich besseres Einlenkverhalten verspricht.

Wieder zurück zu den legendären DTM V8-Boliden, die vor 20 Jahren mehr mit Fahrleistungen als optischem Tuning auffielen. Auch hier finden sich Ähnlichkeiten, belässt es MTM doch bei den Karrosseriemodifikationen bei einem Karbon Diffusor und einer dezenten Karbon Frontspoilerlippe, ganz gemäss dem Credo von Firmenchef Roland Mayer, man müsse mit Bestzeiten gewinnen, nicht mit auffälliger 'Bespoilerung'. Wer die Fahrertür öffnet, sieht aber auch, dass Sportlichkeit am Fahrerarbeitsplatz und im Innenraum den sonstigen Serienkomfort ersetzt haben. Besonders auffällig: der Käfig zur Karrosserieversteifung sowie die fehlende Rücksitzbank. Dazu Recaro Schalensitze und 6-Punkt-Gurte, die dem Fahrer eine perfekte Position geben und vor allem einem Zwecke dienen: sich auf's Fahren zu konzentrieren. Denn genau darum geht es beim MTM RS6 Clubsport.

So gilt auch dieses Jahr bei Sportwagentreffen auf den Hochgeschwindigkeitskursen: Die Audi-Limousine nicht unterschätzen, die mit dumpfen Bollern vorfährt. 344,2 km/h waren es 2009, dieses Jahr wird die Marke von 350 km/h angestrebt.

Noch eine Ähnlichkeit? Ziemlich genau 20 Jahre ist es her, dass die Audi V8 in der DTM alles 'in Grund und Boden fuhren'. Und ziemlich genau 20 Jahre ist es her, dass sich Roland Mayer entschloss, sein Unternehmen MTM Motoren Technik Mayer zu gründen.

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