MT Misslbeck Technologies und Hummel-Formen gründen Deutschlands größtes, konzernunabhängiges Formenbau- Unternehmen

(PresseBox) (Ingolstadt, ) Ausbau des automotiven Systemgeschäftes und Bündelung von Beschaffung und Fertigungskapazitäten geplant +++ Weitere Informationen anlässlich einer Pressekonferenz auf der Euromold am 30. November, 17:00 Uhr in Halle 8.1 Raum Symmetrie 3 sowie auf dem Messestand in Halle 8.0 - L128

Die MT Misslbeck Technologies GmbH, Ingolstadt, geht zum 1. Januar 2006 ein Joint Venture mit der Hummel-Formen GmbH, Lenningen ein. Die beiden renommierten Automobil-Zulieferer intensivieren damit die bereits seit 1998 bestehende Zusammenarbeit. Ziel ist es, zusätzliche Umsätze durch die gemeinsame Nutzung von Fertigungs- und Projektkapazitäten zu generieren. Zudem sollten Teile der Beschaffungs- und Vertriebsaktivitäten gebündelt werden. Die Unternehmen führen ihre weiteren Geschäftsfelder unabhängig fort.

(Ingolstadt) Nach dem erfolgreichsten Jahr ihrer Firmengeschichte - 370 Beschäftigte erwirtschafteten einen Umsatz von 45 Mio. Euro - setzt die MT Misslbeck Technologies GmbH jetzt den nächsten Schritt ihrer Entwicklungs-Strategie um. Misslbeck strebt nun die weitere Entwicklung mit einem jährlichen Umsatzplus von 20 % in den nächsten drei Jahren an. Das Unternehmen ist für eine durchgängige Prozesskette über den gesamten automobilen Entwicklungsprozess bekannt - von der Ingenieursdienstleistung über den Werkzeug- und Formenbau bis hin zur Teilefertigung in Blech und Kunststoff speziell für Kleinserien. Mit dem geplanten Joint Venture soll vor allem der Geschäftsbereich Werkzeug- und Formenbau gestärkt werden. Hier musste die Branche in den letzten Jahren Preiseinbrüche im zweistelligen Prozentbereich hinnehmen - bei tendenziell weiter steigendem Zeit- und Kostendruck. Man denkt bei Misslbeck und Hummel aus diesen Gründen auch über alternative Beschaffungsstrategien nach. Von der Fremdfertigung durch Drittfirmen bis hin zum Einkauf in so genannten Low Cost Commodities (LCC) reichen die Überlegungen. "Auch in der Kooperation mit Hummel-Formen bekennen wir uns ganz klar zum Standort Deutschland, an dem wir bis nächstes Jahr insgesamt über 6,5 Mio. Euro investieren werden", sagt Michael Misslbeck, in der Geschäftsführung für den Bereich Finanzen und Controlling zuständig. Man müsse aber durchaus über -teils aus den Reihen der OEM geforderten- Beschaffungsstrategien in Billiglohnländern nachdenken, wolle man konkurrenzfähig bleiben, so Misslbeck. Weiteres Ziel des neuen gemeinsamen Unternehmens ist es, das Systemgeschäft vorwiegend im Bereich der großen automotiven OEMs und Zulieferer auszuweiten. Dem Kunden soll für eine noch breitere Palette an Teilen das jeweils optimale Fertigungsverfahren mit dem optimalen Werkstoff zur Verfügung stehen. Die gemeinsame synergetische Nutzung von Vertriebs- und Projektmanage-mentstrukturen wird weitere positive Effekte generieren. Zusätzliche Informationen zum geplanten Joint Venture gibt es auf der Messe EuroMold (Frankfurt) während einer Pressekonferenz am 30.11.05 um 17:00 Uhr in Halle 8.1 Raum Symmetrie 3 und auf dem Messestand in Halle 8.0 L128.



Die Hummel-Formen GmbH entwickelt und fertigt am Standort Lenningen komplexe, großvolumige Werkzeuge und Spritzgussformen in den Gewichtsklassen von 50 kg bis 50 t über alle Stufen der Prozesskette hinweg. Diese Dienstleistungen werden auch als Lohnbearbeitung angeboten und bilden das zweite Standbein des Unternehmens. Die Fertigungspalette umfasst dabei zum Beispiel PKW-Stoßfänger, komplette Armaturentafeln oder LKW-Dachspoiler. Neben den reinen Fertigungsschritten sind im Unternehmen Dienstleistungen in der Entwicklung, vom Prototypenbau bis hin zur Abmusterung und Kleinserienfertigung auf eigenen Spritzgussmaschinen integriert. In Lenningen und weiteren Standorten in USA und Rumänien sind über 250 Mitarbeiter beschäftigt. Weitere Informationen im Internet: www.hummel-formen.de

MT Misslbeck Technologies

MT Misslbeck Technologies GmbH ist vorwiegend für namhafte Hersteller und Systemlieferanten der Automobilindustrie tätig. Die Entwicklungs-Spezialisten differenzieren sich vorwiegend im Werkzeug- und Formenbau für Blech und Kunststoff. Im Geschäftsbereich "High End - Low Volume" entstehen zudem Teile für Luxusklassefahrzeuge wie Maybach, Bentley und Rolls Royce, aber auch für Nischen- und Individualvarianten von Serienfahrzeugen. Der Bereich Kleinserienfertigung Kunststoff am Standort Ingolstadt wird zum Januar 2006 weiter ausgebaut werden. Eine durchgängige Prozesskette - von der ersten Konzept-Idee bis zum fertigen Kleinserienteil - sorgt für kürzere Entwicklungszeiten, geringere Investitionskosten und zuverlässige Qualität. An den vier Standorten in Ingolstadt, Zwickau, München und Dunstable (UK) sind insgesamt 370 Mitarbeiter beschäftigt. Weitere Informationen im Internet: www.misslbeck.de

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