MT Aerospace entwickelt zusammen mit der bayerischen Wissenschaft neue Technologien zur Fertigung effizienterer Trägerraketen

Fördervorhaben an bayerischen Forschungsverbund vergeben

(PresseBox) (Augsburg, ) Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil gab heute in Augsburg den Startschuss für zwei bayerische Forschungsvorhaben, die zukünftige Trägerraketen leichter, leistungsfähiger und kostengünstiger machen sollen.

Aus der Hand des Ministers nahm der Vorstandsvorsitzende der MT Aerospace AG, Hans Steininger, die Bescheide über Zuwendungen aus dem Innovationsprogramm "BayernFIT - Forschung, Innovation, Technologie" entgegen. Die MT Aerospace AG ist der größte deutsche Partner im europäischen ARIANE-Programm. In diesen Vorhaben arbeitet das Unternehmen mit einem Verbund aus Forschungseinrichtungen und Universitäten des Technologie-Clusters Augsburg und des Freistaats Bayern zusammen.

Das ehrgeizige Ziel ist, bei zukünftigen Trägern bis zu 30% Gewicht einzusparen und gleichzeitig die Herstellkosten erheblich zu reduzieren. In das Vorhaben investieren der Freistaat Bayern und die MT Aerospace AG in den kommenden drei Jahren zusammen rund 7 Mio. EURO.

Untersucht werden neue Bauweisen und Herstellverfahren für Großbauteile, wie Treibstoff-Tanks aus hochfesten Aluminium -Legierungen und Feststoffmotor-Gehäuse aus Faserverbund-Material.

"Technologien für Trägerraketen wie die europäische ARIANE sind von hoher strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung. Raumfahrt-Anwendungen setzen Raumtransport und damit Trägertechnologie voraus. Die Produktion von Trägern bringt High-Tech-Arbeitsplätze und nachhaltige Wertschöpfung nach Bayern. Deshalb fördern wir diese Zukunfts-Technologie und setzen uns dafür ein, dass Deutschland seine Rolle in der europäischen Trägerindustrie weiter ausbaut", sagte Wirtschaftsminister Zeil bei der Übergabe der Bewilligungsbescheide an die Verbundpartner.

Für die Verbundpartner bedankte sich der Vorstandsvorsitzende der MT Aerospace AG, Hans Steininger, für diesen wichtigen Schritt der bayerischen Innovationspolitik im Bereich der Raumfahrt. Er unterstrich die lange und erfolgreiche Tradition bayerischer Technologieförderung und hob hervor:

"Wir werden alles dafür tun, damit auch aus diesen Technologien langfristiger unternehmerischer Erfolg und weiterhin zukunftsorientierte Arbeitsplätze in Augsburg entstehen. MT Aerospace hat als europäischer Spezialist für große Raumfahrt-Tanks und -Strukturen eine gute Ausgangsposition, um seine Stellung in Europa und auf dem Weltmarkt weiter auszubauen. Das setzt aber ständigen Kampf um Wettbewerbsfähigkeit voraus. Für uns bedeutet dies vor allem, effiziente Bauweisen und die Beherrschung kostengünstiger Herstellverfahren. Die bayerische Landesregierung hat dies erkannt. Sie baut mit der heutigen Förderung auf dem Technologie-Cluster Augsburg mit den neuen Forschungseinrichtungen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, der Fraunhofer-Gesellschaft und dem Anwenderzentrum der Universität Augsburg auf. Mit diesen Partnern und unserem Netzwerk zur TU München und der Universität Erlangen werden wir auch in Zukunft erfolgreich sein", fügte Steininger hinzu.

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