Opel will keine Cabrios mehr bauen

Nischenmodelle werden aus dem Markt genommen / Auftragsfertiger Heuliez unter Druck / Vertrauen der Kunden in Opel ist stark gesunken

(PresseBox) (Rüsselsheim, ) Opel will sich in Zukunft nur noch auf volumenstarke Modelle konzentrieren und Nischenmodelle aus dem Programm nehmen. Wie auto motor und sport aus Unternehmenskreisen erfuhr, sollen alle drei Cabrio-Modelle von Opel auslaufen und keine Nachfolger mehr bekommen. Das betrifft den Tigra TwinTop, den seit 2004 der französische Auftragsfertiger Heuliez produziert, und den zweisitzigen Opel Roadster GT. Zur Diskussion steht auch der Astra Twin Top. Auch hier wird es voraussichtlich keinen Nachfolger geben. Der Roadster läuft zusammen mit seinen Schwestermodellen Pontiac Solstice und Saturn Sky im US-Werk in Wilmington, Delaware, vom Band. Besonders betroffen von der Einstellung aller Cabrio-Pläne ist der unter Gläubigerschutz stehende Fertiger Heuliez. Die Franzosen produzieren derzeit rund 12.000 TwinTop und suchen schon seit langem erfolglos nach neuen Aufträgen.

Stark gesunken ist unterdessen das Vertrauen in die Marke Opel. In der Leserbefragung "Die besten Autos" 2009, an der sich mehr als 90.000 Leser des Magazins beteiligt haben, ist das Ansehen der Marke im Vergleich zum guten Jahr 1995 stark gesunken. So lobten 1995 noch 77,5 Prozent der Befragten Opel für sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, derzeit tun das nur noch 54,3 Prozent der Befragten. Hohe Zuverlässigkeit attestierten 1995 noch 45,7 Prozent der Leser, heute nur noch 36,2 Prozent. Die Zustimmung zu Aussehen und Styling der Opel-Modelle sank von 41,0 auf 22,7 Prozent. Nur noch 18,2 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Opel hohe Sicherheitsstandards erfüllt, 1995 waren das noch 51,9 Prozent.

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