Montanuniversität: "Promotion sub auspiciis praesidentis"

(PresseBox) (Leoben, ) Im Rahmen einer würdevollen akademischen Feier promovierte heute der aus Tirol stammende Dipl. Ing. Christoph Kirchlechner im Beisein von Bundespräsident Heinz Fischer zum Doktor der Montanistischen Wissenschaften sub auspiciis praesidentis.

Nur wer Oberstufe und Reifeprüfung einer höheren Schule mit Auszeichnung abschließt, an der Universität jede Prüfung mit bestmöglichem Ergebnis beendet und Diplom- und Doktoratstudium genauso wie Dissertation und Rigorosum mit Auszeichnung absolviert, wird als Kandidat für eine sub-auspiciis-Promotion zugelassen.

Christoph Kirchlechner wurde 1982 in Rum bei Innsbruck geboren und besuchte nach Volksschule und Gymnasium die HTBLA Saalfelden mit dem Ausbildungszweig Allgemeiner Maschinenbau. Von 2003 bis 2008 studierte er Werkstoffwissenschaften an der Montanuniversität Leoben. Anschließend absolvierte Kirchlechner das Doktoratsstudium am Leobener Erich Schmid Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Seit 2008 ist er auch wissenschaftlicher Mitarbeiter an diesem Institut.

Bundespräsident Heinz Fischer würdigte in seiner Ansprache vor zahlreichen Ehrengästen die Vorbildwirkung junger Wissenschafter und verwies auf das hohe Maß an Konstanz und Verlässlichkeit, das für eine Promotion sub auspiciis praesidentis notwendig sei. "Gerade die Montanuniversität Leoben mit ihrem einzigartigen Studienangebot bietet Antworten und Lösungen für die brennenden Fragestellungen und Anforderungen des 21. Jahrhunderts", meinte Fischer, der dem frischgebackenen Doktor der montanistischen Wissenschaften Dank und Anerkennung für eine wirklich außergewöhnliche Leistung aussprach.

Dr. Christoph Kirchlechner richtete sich in seinen Dankesworten sowohl an Familie, Freunde und seinen Doktorvater Professor Gerhard Dehm als auch an die "alma mater leobiensis", die ihm ein perfektes Umfeld für die Erreichung seines akademischen Grades bereitet haben. "Sorgen bereitet mir an diesem Freudentag nur die Tatsache, dass die österreichische Bildungspolitik derzeit den Anforderungen unserer Zeit überhaupt nicht entspricht, und vor allem die Einrichtungen der österreichischen Akademie der Wissenschaften, zu denen auch das Erich-Schmid Institut gehört, mit massiven finanziellen Problemen kämpfen", so Kirchlechner abschließend.

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