Unternehmen suchen IT-Experten, zahlen aber weniger

(PresseBox) (Bad Homburg, ) Gute Nachrichten für IT-Fachkräfte: Sie arbeiten in einer der Branchen mit den besten Aussichten auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Im Vergleich zu 2004 steigen die online geschalteten Stellenanzeigen im IT-Bereich im laufenden Jahr an - allerdings bei sinkenden Gehältern. Wenige Wochen vor Beginn der Systems, der führenden Messe für IT, Media und Kommunikation in München, veröffentlicht das Karriere-Portal Monster aktuelle Auswertungen zu veröffentlichten Stellenanzeigen und registrierten Lebensläufen. Danach suchen Unternehmen hauptsächlich nach Fachkräften folgender Berufsuntergruppen:

IT-Softwareentwicklung/Einführung (5142 Stellenanzeigen im August)
SAP-Beratung (3780 Anzeigen)
Systemprogrammierung (3587 Anzeigen)

IT-Strategen gefragt

Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Unternehmen verstärkt auf IT-Strategen setzen. In keiner anderen Unterberufsgruppe steigt die Zahl der veröffentlichten Stellenanzeigen so überproportional an wie im Segment Strategie/Planung/Architektur. Hier sind IT-Manager gefragt, die IT-Leistung mit Beratung verknüpfen können und entscheiden, mit welchen Systemen ein Unternehmen arbeitet. Fanden Bewerber im Januar 2004 auf monster.de 583 solcher Jobangebote, sind es heute 3067. Das bedeutet eine Steigerung um 500 Prozent.


Stagnation bei Aus-/Weiterbildung und im Service

Unternehmen investieren endlich mehr in die Aus- und Weiterbildung ihrer IT-Fachkräfte. Die Stellenanzeigen im Segment IT-Aus- und Weiterbildung verdoppelten sich im Vergleich Januar 2004 zu August 2005. Allerdings bleibt die Berufsuntergruppe mit 234 Anzeigen schwach vertreten. Dabei stehen ausreichend qualifizierte Bewerber zur Verfügung, Monster hat 1661 Lebensläufe in seiner Datenbank. Bewerber sollten sich eher nicht auf das Segment IT-Benutzerservice/Help Desk festlegen. Dort steigen die Stellenanzeigen kaum an.

IT-Branche mit aussichtsreicher Perspektive

Die gute Entwicklung bei den IT-Stellen wirkt sich auch auf den Monster Employment Index aus, der die Entwicklung der im Internet ausgeschriebenen Stellen abbildet. Dieser stieg aktuell für alle Berufsgruppen um vier Punkte auf einen Höchststand von 114, für Techniker und vergleichbare Berufe um einen Punkt auf 108 und für Akademiker um vier Punkte auf 111. "Die Firmen bemühen sich jetzt, ihre IT bei der Umsetzung von Unternehmenszielen in die Pflicht zu nehmen. Für diese Ausrichtung benötigen sie qualifizierte Mitarbeiter, die den IT-Einsatz planen, Technologien implementieren und neue Anwendungen entwickeln", sagt Davide Villa, CEO Monster Worldwide Deutschland GmbH.

Mehr Stellen bei rückläufigem Gehalt

Die positiven Effekte am IT-Arbeitsmarkt drücken sich jedoch nicht im Gehalt aus. Nach den Monster-Auswertungen verdienen Berufseinsteiger, Angestellte ohne Leitungsfunktion und Gruppen- oder Projektleiter seit 2003 weniger. Noch dazu erhalten Frauen immer noch einen geringeren Lohn im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen. Die Gehaltsunterschiede liegen bei durchschnittlich acht Prozent. Lediglich elf Prozent aller für diese Berufsgruppe hinterlegten Lebensläufe sind derzeit von Frauen.

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