Uneinheitliche Konjunkturaussichten sorgen für gedämpftes Wachstum auf dem Stellenmarkt

Monster Employment Index Deutschland steigt im Oktober nur um einen Punkt auf nun insgesamt 117 Punkte / Starke Nachfrage nach kaufmännischen Angestellten, Technikern und Handwerkern auf dem Online-Stellenmarkt

(PresseBox) (Bad Homburg, ) Der Monster Employment Index Deutschland stieg im Oktober lediglich um einen weiteren Punkt gegenüber dem Vormonat auf nun 117 Punkte. Deutschland ist damit im europäischen Vergleich zwar nach wie vor das einzige Land, das über den gesamten Erhebungszeitraum seit Einführung des Index im Dezember 2004 ein kontinuierliches Wachstum des Online Stellenmarktes verzeichnet, jedoch hat sich der Aufwärtstrend in den letzten drei Monaten kontinuierlich abgeschwächt.

Die Ergebnisse für Deutschland im europäischen Vergleich seit Einführung des Monster Employment Index:

Unklare politische Situation und gemischte Konjunkturaussichten mögliche Gründe für Zurückhaltung bei Neueinstellungen

Die Berufsgruppen kaufmännische Angestellte, Techniker und Handwerker wurden im Oktober am stärksten von den Unternehmen nachgefragt, bei Akademikern hingegen ist die Zahl der Online-Stellenangebote leicht gesunken. Davide Villa, CEO der Monster Worldwide Deutschland GmbH: "Die andauernden Koalitionsverhandlungen und damit die unklare politische Situation in Deutschland sorgen offensichtlich für Verunsicherung in den Unternehmen, neue Mitarbeiter einzustellen oder nicht. Im Gegensatz zum deutlich gestiegenen IFO Geschäftsklima-Index verzeichnet der Monster Employment Index nur einen leichten Anstieg. Dies scheint jedoch durch die Ergebnisse der ZEW-Konjunkturerwartungen bestätigt zu werden, diese zeigen im Oktober ebenfalls nur einen leichten Anstieg der positiven Entwicklung."

Das Online-Stellenangebot in Deutschland war im Oktober laut Monster Employment Index im Vertrieb, insbesondere im Telemarketing sowie in der IT, hier insbesondere im Bereich Computer-Dienstleistungen sowie im Personalbereich und bei Banken und Versicherungen besonders hoch.

Das Angebot für Akademiker ist im Oktober zwar um nur einen Punkt gesunken, dies hat jedoch großen Einfluss auf den Index insgesamt, da in diesem Bereich die Zahl der Online-Stellenangebote besonders hoch ist.

Die Automobilbranche zeigte im Oktober kein Wachstum, im Gegensatz zu den beiden Vormonaten, in denen es in dieser Branche besonders hoch war. Dies lässt auf erfolgreich abgelaufene Rekrutierungsprozesse zur Besetzung der offenen Positionen schließen. Gleiches gilt für den Banken- und Finanzsektor.

Mecklenburg-Vorpommern, Hessen und Rheinland-Pfalz verzeichneten im Oktober den signifikantesten Anstieg an Online-Stellenangeboten. In Mecklenburg-Vorpommern stieg vor allem die Zahl der Angebote für kaufmännische Angestellte und Techniker. In Hessen wurden wie schon im September vor allem Büroangestellten-, Techniker- und Management-Positionen ausgeschrieben. Wie auch im Vormonat zeigte vor allem die Nachfrage nach Vertriebspositionen in Rheinland-Pfalz ein solides Wachstum.

Das größte Angebot an Stellen boten erneut Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Nordrhein-Westfalen hatte jedoch den größten Zuwachs und konnte damit fast zu Bayern aufschließen.

Weiterführende Informationen zum Monster Employment Index finden Sie im Internet unter:
http://www.monsterworldwide.com/Press_Room/MEI_GE_de.asp

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