Studie: Internet-Stellenbörsen bei Bewerbern so beliebt wie noch nie

Gemeinsame Untersuchung des Karriereportals Monster und der Universität Frankfurt: Internet-Jobbörsen legen bei Nutzung und Effektivität zu

(PresseBox) (Bad Homburg, ) Jobsuche findet immer stärker online statt. Nach ersten Ergebnissen der im Oktober erscheinenden Studie „Bewerbungspraxis 2006“ geben 86 Prozent der Befragten an, Internet-Stellenbörsen häufig oder sehr häufig zu verwenden. „Das sind elf Prozentpunkte mehr als im Vorjahr und sogar 22 Prozentpunkte mehr als vor zwei Jahren“, sagt Professor Dr. Wolfgang König vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. Etwas mehr als 60 Prozent der Befragten nutzen ebenso häufig firmeneigene Karriereseiten. Gemeinsam mit dem Karriereportal Monster erhob das Institut im Sommer 2005 über einen Zeitraum von drei Wochen hinweg die Gewohnheiten von mehr als 10000 Internetnutzern bei der Stellensuche. Online-Stellenbörsen werden von dem größten Teil der Befragten als effektives Medium gesehen, um einen passenden Job zu finden. Die Arbeitsagentur, Firmen-Workshops und Jobmessen erzielen dagegen bei der Effektivität die geringsten Werte.

Dritte Auflage der Untersuchung

Die jährlich durchgeführte Studie „Bewerbungspraxis“ gibt Aufschluss darüber, wie Bewerber bei der Stellensuche vorgehen. So erfahren Personalentscheider, welche Rekrutierungskanäle sie einsetzen müssen, um passende Kandidaten zu finden. Die Untersuchung zeigt, wie die Internetnutzer Informationen über Positionen und potenzielle Arbeitgeber nachfragen, und welche Angaben in welchen Phasen der Stellensuche eine besondere Rolle spielen. Das Institut für Wirtschaftsinformatik der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main führte die empirische Untersuchung gemeinsam mit dem Karriereportal Monster (www.monster.de) bereits zum dritten Mal durch. In der Untersuchungseinheit sind ungefähr zu gleichen Teilen männliche und weibliche Online-Teilnehmer. Über die Hälfte hat entweder einen Universitäts- (22,3 Prozent), BA- oder FH-Abschluss (21,9 Prozent) oder eine Berufsausbildung (24,5 Prozent). Nach Studienrichtung haben die meisten Befragten Wirtschaftswissenschaften studiert, gefolgt von Ingenieur-, Natur- sowie Sozial- und Gesellschaftswissenschaften.

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