1.015 PS / 746 kW für den AMG SL 65 Black Series: Die bislang höchste Konsequenz im MKB Motorenbau

(PresseBox) (Winnenden, ) Mercedes Veredler MKB bietet für den leistungsstärksten AMG Sportwagen zusätzliche 345 PS an. Aus den 670 PS des SL65 Black Series machen die schwäbischen Techniker des Technologie-Tuners MKB 1.015 PS. Das Drehmoment wird auf 1.300 Nm limitiert.

Vor dem Fahrerlebnis mit dem einzigartigen SL 65 Black Series mit dem MKB P 1000 Antriebspaket stehen umfangreiche Umbaumaßnahmen.

Der neue Motorumbau für den serienmäßig stärksten AMG-Motor erforderte die gesamte langjährige Erfahrung des Entwicklerteams von MKB. Die Basis ist wohlbekannt, denn viele AMG-65-Eigner vertrauen auf die MKB Power und stoßen mit Luxuslimousinen und Luxuscoupés völlig problemlos in Geschwindigkeitsbereiche vor bei denen moderne Kampfjets schon lange das Fahrwerk eingezogen haben.

Aber so wie der clubsporttaugliche AMG SL 65 Black Series eine Sonderrolle im AMG Portfolio übernimmt, so darf er bei MKB nicht aus der Reihe tanzen. "Unser Ziel mit dem neuen Triebwerk MKB P 1000 ist nicht neu. Wir wollen dem aerodynamisch auf Abtrieb ausgelegten SL eine ähnlich hohe Endgeschwindigkeit verleihen, wie sie unsere auf Höchstgeschwindigkeit ausgelegten Modelle erreichen. Dazu benötigen wir aber schon deutlich mehr als 800 PS", so MKB Geschäftsführer Panagiotis Avramidis. Und auch 900 PS sind nicht genug, wenn man den technologischen Schlüssel für über 1.000 PS in der Hand hat.

In der Tat ist die Grundkonzeption des SL Black Series eine völlig neue Ausrichtung bei AMG. Die hohe Fahrdynamik bei Längs- und nun auch bei Querbeschleunigung hat ein neues Fahrzeugkonzept hervorgebracht. Eines, bei dem Topspeed der Rennstreckeneignung geopfert wurde. Und da man bei MKB den solventen AMG Clubsportpiloten gut kennt, weiß man, dass die Längsbeschleunigung auch auf den längsten Geraden nicht zu früh enden darf und der gnadenlose Druck aus den Kurven letztlich immer noch die Rundenzeit am einfachsten drückt.

Die Triebwerksmodifikation stellt in Ihrer Tiefe bei den AMG-12-Zylindermotoren eine absolute Ausnahme dar. Wenn die Kosten eine Nebensächlichkeit darstellen, dann kann man sich dem Motor mit besonderer Kreativität - im Inneren, wie bei der Peripherie - widmen.

Das MKB Paket für den AMG SL 65 Black Series erstreckt sich auf den gesamten Antriebsstrang und sorgt für die notwendige Standfestigkeit auf Hochgeschwindigkeitspisten wie Nardo oder auch für mehrere Runden Nürburgring Nordschleife am Stück.

Der Motorumbau MKB P 1000. Eine neue Philosophie. Konzentration auf Aufladungstechnik.

Für das schwäbische Unternehmen MKB ist als führender Technologietuner für Mercedes und AMG Modelle der Bau von Hochleistungsantriebssträngen Gang und Gäbe. Schlichtheit bei Exterieurdesign, Raffinesse im Interieur und gnadenloser Vortrieb unter der Haube, darauf abgestimmte Bremsen und Fahrwerke und Räder sind das MKB Markenzeichen.

Dennoch, der MKB P 1000 markiert einen Schritt in die Zukunft. Das neue Namenskürzel zeigt dies an. Und in typisch schwäbischer Bescheidenheit untertreibt der Motorenname gerne etwas. Die MKB Neuausrichtung ist die Anpassung an die Fahrzeugbasis: Die Modellpalette aus Stuttgart und aus Affalterbach wird schon in Kürze vornehmlich auf Turbomotoren basieren. Und MKB demonstriert mit dem MKB P 1000 und seinen über 1.000 PS Spitzenleistung hier den Anspruch auf absolute Technologieführerschaft.

Der 6.0 Liter große AMG-V12 bekommt mit dem Umbau zum MKB P 1000 eine völlig neue Peripherie -

Luftführung, Turboladerbänke und Kühlsystem sind die äußeren Merkmale. Im Inneren legt MKB ebenso gekonnt Hand an. Neben den MKB Nockenwellen kommt der MKB Leistungselektronik die Aufgabe zu, den Gasdurchsatz so zu regeln, dass Spitzenleistung, Fahrbarkeit und Haltbarkeit auf hohem Niveau vereint werden. Schon oberhalb von 1.500 Umdrehungen schiebt das Triebwerk mächtig an. Ein Turboloch ist nicht erkennbar. Auch das Getriebe wird modifiziert, um dem gestiegenen Drehmoment gewachsen zu sein. Zusätzlich bietet MKB spezielle Sperrdifferentiale und Hinterachsübersetzungen an, mit der sich unterschiedliche Endgeschwindigkeiten erreichen lassen.

Roll-Out im Wettbewerb

Vertrauen in die Haltbarkeit Ihres Umbaus demonstrierten die MKB Techniker, indem sie das erste öffentliche Roll-Out an den Hockenheimring verlegten. Zum Drag-Race. Vor 8000 Zuschauern und einem erstaunten Streckensprecher gewann der SL Black Series mit dem MKB P 1000 beide Läufe gegen speziell für den kurzen Sprint aufgebaute US-Muscle Cars.

"Beschleunigungsrennen auf der Viertelmeile, das ist auch neu für uns", bemerkt Panagiotis Avramidis, "da das Auto bis auf theoretische 370 km/h übersetzt ist, benutzen wir hier eigentlich nur die ersten zwei Gänge. Und als wir den Profis hier gesagt hatten, wir fahren zur Sicherheit 2,8 bar Reifendruck an der Hinterachse, wurden wir ausgelacht. Für uns lief es aber trotzdem recht gut."

In seiner ersten hier vorgestellten Version wird eine Gesamtübersetzung für maximal 370 km/h bei 5700 1/min Nenndrehzahl gefahren. Leider steht die Vmax noch nicht fest. Die Messfahrt in Nardo oder Papenburg steht noch aus.

Damit der Fahrspaß abseits der Autobahn nicht verloren ging, blieb das Triebwerk exakt an seinem Platz tief über der Vorderachse. Die originalen Platzverhältnisse im SL-Bug und in anderen Mercedesmotorräumen wurden beim Layout der Turboladerbänke und der Ladeluftführung berücksichtigt. Der originale Auftritt des Automobils - auch nach massiver Leistungssteigerung - hat bei MKB Kunden hohe Priorität.

Äußerlich unverändert, bei den Fahrleistungen nun jenseits der meisten Supersportwagen und dennoch mit dem Mercedes-Restkomfort, der die Anreise zum Speedevent nicht zur Qual werden lässt. So kann man das Ergebnis beim Umbau eines Mercedes SL Black Series mit dem MKB P 1000 am exaktesten beschreiben. Letztlich steht der MKB P 1000 seiner Basis im Bereich der Alltagstauglichkeit nicht nach, fährt aber dann, wenn es wirklich sein muss, weit vorweg.

MKB bietet den Umbau als unlimitierte Kleinserie an. Nach dem AMG SL Black Series können auch die anderen AMG mit dem 65er Triebwerk in den Genuss von mehr als 1.000 PS an der Antriebsachse auskommen. Die Umbaukosten für das Motortuning liegen bei 116.800.- EURO inkl. 19 % MwSt. Da der Umbau nur bei MKB durchgeführt werden kann und zeitlich sehr aufwändig ist, beträgt die Umbauzeit ca. 3 Monate.

MKB Motorenbau P. Avramidis GmbH

MKB Fahrzeuge werden durch konsequenten Einsatz von Hochtechnologie entwickelt und aufgebaut. Das Potenzial, das bei der Entwicklung eines Serienautomobils emotionslosen Sparzwängen geopfert wurde, wird von MKB geweckt und mit zusätzlicher MKB Technologie bis ans Limit ausgereizt. Bei MKB selbst steht dabei nicht die Gewinnmaximierung im Vordergrund, sondern die Begeisterung, zusammen mit leidenschaftlichen Kunden das volle Potenzial moderner Automobile zu eröffnen. Im Mittelpunkt der Arbeit von MKB steht die Optimierung des kompletten Antriebsstrangs: Motor, Getriebe und Differenzial. Der Ausgangspunkt für jedes MKB Produkt ist das permanente, leidenschaftliche Streben nach Höchstleistung und die Suche nach der optimalen, technischen Lösung.

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